Leser-Reportagen
Florida - mit meiner Tochter auf Abenteuerreise
Mittwoch 10. Oktober 2007
Heute ist es dann endlich so weit. Nach einer anstrengenden Saison, worin Wolfgang die Führung der Oberwalderhütte in der Glocknergruppe übernommen hat, fahren wir wohlverdient in den Urlaub. Damit nicht Insel Nummer 23 an der Reihe ist, haben wir uns für einen Fly Drive durch Florida entschieden.
The Sunshine State hat eine Fläche von 170.000 km² und grenzt im Norden an den Staaten Alabama und Georgia. Wir fliegen mit United Airlines von München via Atlanta nach Orlando, wo wir lokale Zeit um 19.00 Uhr ankommen. Romy hat sich während des Fluges sehr gut alleine beschäftigt, wofür wir die Verwandtschaft in Holland für das Geburtstagsgeschenk (eine V-Tech Kidi Zoom Fotokamera) recht herzlich bedanken.
Mit Stadtplan und Reisebeschreibung in der Hand geht es mit dem „Chevi“ zum Hotel. Entweder hat die Beschreibung zum Hotel nicht passt, oder der Stadtplan war doch die von Miami, in jeden Fall stehen wir nach genau 23 Minuten Autofahrt verwirrt auf der Pannenstreife: angehalten durch die Polizei! Nach 20 Sekunden haben wir dann festgestellt, dass wir ohne Licht gefahren sind, was einen Aufenthalt von 30 Minuten herbeiführ.
Donnerstag 11. Oktober 2007
Orlando ist sicherlich interessant, aber wir haben uns dieses Mal für die Attraktionen der Stadt entschieden und fahren mit dem Shuttlebus nach Wett ´n Wild. Dieser Wasserpark war der Erste und ist noch immer der Größte in Amerika. Nass werden wir hier sicherlich und wild …., dass können wir selbst entscheiden.
Das Interessante an dem Park ist den Kinderbereich, wo nur Kinder bis 48 inch hinein dürfen. Die Rutschen, Tubing Rutschen und Flying Fox besorgen auch den kleinen Kindern „a wild day“. Romy saß mit ihrem Hinten nicht richtig in den „tube“ und tauchte laut kichernd und mit einigen Abschürfungen am Rücken wieder auf. Sie hat wirklich „a wild day“ gehabt.
In der Mitte ist ein großes Wellenbad, wo du ein richtiges Strandgefühl bekommst. Kinder unter 48 inch müssen eine Schwimmweste tragen, die du hier gratis ausborgen kannst. Die vielen Lifeguards, die aufpassen und Schwimmwesten verteilen, sind in den Eintrittspreis von US$ 39,00 (Erwachsene) und US$ 34,00 (Kind) inkludiert.
Freitag 12. Oktober 2007
Die zweite Attraktion, die wir uns anschauen, ist Sea World. Sea World ist mehr dann nur ein Meeresaquarium. Sea World ist wirklich fantastisch, wie ein Streichelzoo, weil du die Roggen und die Delphine streicheln darfst. Wir haben etwas Futter gekauft um die kleinen Haie zu füttern. Die Seehunde und Seelöwe singen dir sogar etwas vor, damit die frische Fische bekommen, aber aufpassen für die Vögel!
Vom Restaurant aus, hast du Aussicht auf das Haien-Becken. Es schaut wirklich ganz witzig aus, wenn du gerade einen Bissen Fisch nimmst und ein Hammerhai vorbei schwimmt.
Hauptattraktion in Sea World ist natürlich Shamu, der Orka, der die Kinderherzen schmelzen lässt. Nicht das Tanzen oder die Sprunge begeistern die Kinder, nein, das macht die Schwanzfloss-Dusche. 1000-den m³ Wasser spritzt Shamu über das Publikum hinaus und wenn du in den Soak Zone sitzt, bist du garantiert nass, nein Klitschnass!
Typisch Amerikanisch war der Anfang der Shamu Show „Belive“. Alle Soldaten würden gebeten auf zu stehen, damit das Publikum klatschen kann für diese „Heroes“. Der Mann einigen Reihen vor uns salutierte sogar …. ein echter Hero! Schade für ihn, dass Shamu kein Unterschied macht zwischen Heroes und No-Heroes …. Er war am Ende der Show echt Klitsch-Klitschnass.
Samstag 13. Oktober 2007
Heute verlassen wir Orlando und fahren in südlicher Richtung über die Autobahn weiter mit Miami Beach als Ziel. In dem Reiseführer haben wir gelesen, dass die Autobahnen in Amerika Mautpflichtig sind. Aber Heute müssen wir doch ca. 450 Kilometer fahren und mit Außentemperaturen von 30 °C sollte das etwas schneller gehen. Dann nach ca. 50 Kilometer bei Mauthäuschen Nummer 1 die „böse“ Überraschung: bitte US$ 0,50 …. Ich liebe diese Mautstrecke!
In Fort Lauderdale, wo viele Kanälen durch die Stadt laufen und deswegen durch die Amerikaner liebevoll „klein Venedig“ genannt wird, halten wir für das Mittagessen an. Ein etwas italienisch aussehendes Restaurant bietet herrliche gefüllte Baguettes, frische Fruchtsäfte und einen guten Kaffee an. Das Kaffee trinken in Amerika ist tatsächlich eine eigene Geschichte. Aber Starbucks gewinnt gottseidank immer mehr an Popularität und öffnet fast täglich neue Geschäfte.
Sonntag 14. Oktober 2007
Miami kannst du am besten mit dem Metromover, ein Gleis in ca. 4 Meter Höhe, besichtigen. Romy hat sich ganz vorne beim großen Fenster hingesetzt und sich gewundert, wo der Fahrer eigentlich ist. Voll automatisch fahren wir von Haltestelle zu Haltestelle und stellen fest, dass Miami „tote Hose“ ist. Dieser Teil der Stadt ist das Geschäftszentrum und Heute, Sonntag werden da keine Überstunden gemacht.
Weiter geht unsere Miami Tour zum Miamarina Hafen, wo zahlreiche Luxus Schiffe und riesige Seedampfer vor Anker liegen. Bayside Market Place ist eine kleine Shoppingstraße mit touristischem Charakter und die dazu gehörenden touristischen Preise. Wenn du mit den Kindern dieser Straße besuchen willst, dann bitte vorher die Kinder den Augen verbinden … es gibt nämlich einen großen Disney Shop, welche die Kinder nicht wiederstehen können!
Wir haben den Tipp bekommen, im News Café am Oceans Drive einen Kaffee zu trinken. Dieses authentische Kaffeehaus ist eigentlich einen Buchladen, aber hat sich als Treffpunkt für „Schön und Reich“ etabliert. Aber schon wieder erleben wir die böse Sonntagsüberraschung: Stau, keine Parkplätze und viel zu viele Leuten! Wir genießen stattdessen im Zimmer des RIU Florida Beach Hotel, mit Aussicht auf einem durch die Orkane von 2002 zerstörter Nachbarhotel-Ruine, unseren Kaffee.
Viele Glossy Zeitschriften organisieren Fotoshoots auf den Stränden von Miami Beach, soviele, dass du inzwischen einen Permit anfordern musst um am Strand berufsmäßig zu fotografieren. Leider geht dieses Beauty Bounty Erlebnis an uns vorbei. Der bounty Strand wird heute geplagt von Bewölkung, ab und zu leichte Regen und vor allem viel Wind. Ich war mit Romy am Strand spielen mit Muscheln, Sand und Wellen, während Wolfgang hoffnungslos kämpft gegen einer Erkältung. Das Airconditioning im ersten Hotel war vielleicht doch etwas zu kalt abgestellt!
Montag 15. Oktober
Einer der Highlights von Florida und somit unseren Urlaub ist sicherlich der Besuch an die Everglades. Mit einem Oberflache von 5.600 km² sind die Everglades den zweit größten Nationalpark Amerikas. Das Süßwasser vermischt sich hier mit dem Salzwasser aus dem Golf von Mexiko, was eine einzigartige Tieren- und Pflanzenwelt hervor bringt. Das Ernest F. Coe Visitor Center ist der Eingang zum südlichen Teil der Everglades. Nach einem kurzen Rundgang durch dieses Zentrum fahren wir zur Mautstelle weiter. Es weht heute wieder sehr kräftig und wir freuen uns über dem Schild „today no Moskitos“!
Als Erstes wandern wir über die Stege der Anhinga Trail und außer einem weiten Sumpfflache und einen einzigen Vogel sehen wir … nichts! Wir wundern uns, weil wir Krokodille in Überfluss erwartet haben. Das ist hier aber nicht der Fall, sondern erst ganz im Süden in Flamingo. Aber genau in der letzte Kurve ist es dann so weit: ein Alligator! Wir hätten doch einen Ranger engagieren sollen.
Der größte Unterschied zwischen einen Krokodil und Alligator ist, dass einen Krokodil im Süßwasser lebt und einen Alligator in Salzwasser. Die Everglades sind eine Mischung zwischen Süß- und Salzwasser und deswegen kannst du hier beides antreffen. Das seltsamere Krokodil hat ein Spitzmaul und größere Oberzähne, die du gut sehen kannst, auch wenn er sein Maul zu hat. Meistens siehst du Alligatoren, was auch jetzt der Fall ist, die aber 5 Meter lang und bis zu 500 Kilo schwer werden können. Der Gumbo Limbo Trail liegt gleich daneben und es ist erstaunlich, wie anderes die Vegetation dort ist, fast Dschungel.
Dienstag 16. Oktober
Das Big Cypress Reserve grenzt im Norden nahtlos an die Everglades. Weil dies kein Nationalpark mehr ist, dürfen hier nur hier die laute Airboats fahren. Entlang des Tamiami Trails, welche Ost- und Westküste mit einander verbindet, findest du verschiedene Anbieter von Sumpf- oder Airboatsafaris. Am professionellsten unter den – teilweise nicht sonderlich vertrauenserweckenden – Anbietern wirkt Wootens bei Ochopee. Wir haben glück und bekommen große gelbe Ohrstopseln und ein Boot für uns alleine. Nach 2 Minuten schon der erste Krokodil, ja Krokodil, aber auch ein schreiendes Kind: Romy war das alles viel zu laut und hat 30 Minuten nur geschrieen.
Mittwoch 17. Oktober
Etwas südlicher von Fort Myers liegt Estero Island, was an der Nord- und Südseite via eine Brücke mit dem Festland verbunden ist. Genau in der Mitte, in der Nahe vom unseren Hotel Outrigger Beach, liegt Lovers Key State Park. In diesem kleinen Naturgebiet findest du einen großen Kinderspielplatz und verschiedene BBQ-Plätze. Abhängig von der Strömung kannst du im Wasser Seekühe antreffen. Wir mieten ein Kanu und wundern uns über die Stille und genießen von nur dem Geräusch der Paddel die in dem Wasser eintauchen. Und das Gluck sei mit uns … wir stoßen auf eine Seekuh-Mama mit ihrem Baby. Seekühe, oder Manatees, sind träge und plumpe Tiere die in den warmen Küstegebieten von Florida leben. Sie haben vorne 2 Flossen, den Schwanz schaut wie einen riesigen Floss aus. Sie können 5 Meter lang und 1500 Kilo schwer werden. Weil die Manatees so langsam sind und sehr schlecht hören, werden Sie oft durch (Speed-)boote überfahren und dabei schwer verletzt.
Donnerstag 18. Oktober
Wir brauchen einen Ruhetag und möchten zum Sunn Spash Wasserpark im kühlen Wasser und in der warmen Sonne ausrasten und nix tun. Das Wetter ist wunderschön, heiter und heiß und somit sollte das kühle Wasser eine angenehme Abwechselung sein, sollte sein, weil der Park im Herbst leider geschlossen hat.
Vor der Küste von Fort Myers liegt noch eine große Insel: Sanibel, berühmt als Muschel-Insel. Die Nationalparke Ding Darling und Tarpon Bay sind Mangrove Gebiete an der Ostseite der Insel und auch hier mieten wir ein Kanu und fahren auf dem Innensee hinaus. In ca. 2 Stunden fahren wir entlang der Commodore Creek Trail auf der Jagt nach Muscheln, Schildkröten und andere Wassertieren, die wir schließlich nicht finden.
Auf Sanibel besuchen wir noch eine „She Sells Sea Shells“-Shop, wo du Muscheln in allen verschiedenen Größen und Variationen kaufen kannst. Am Strand von Bowman´s Beach sind diese Muscheln nach Ebbe oder nach einem Sturm auch zu finden.
Der Outrigger Beach Ressort, wo wir uns aufhalten, ist ein 2-Sterne Hotel, aber vom Atmosphäre her genau richtig. Das Ressort liegt direkt am Strand und der Meeresboden läuft sehr langsam ab. Romy braucht viel Überredungskraft die Füße nicht mehr am Boden zu halten und im Meer richtig zu schwimmen, aber es gelingt. Gleich nach diesem euphorischen Moment tauchen auf maximal 100 Meter Abstand die ersten Delphine auf. Sensationell!
Am Abend machen wir uns in der komplett eingerichteten Küche einen amerikanischen „Cole-Salat“ mit Hühnerstreifen und genießen diese Mahlzeit beim Sonnenuntergang auf dem Strand. Was für ein Urlaubsgefühl!
Freitag 19. Oktober
Weiter geht die Reise in nördlicher Richtung mit St. Petersburg als nächstes Reiseziel. Das neulich renovierte Redington Hotel liegt in dem Ortsteil North Redington Beach, direkt am Strand, und heute wird da geheiratet. Die Gäste, sowie Braut und Bräutigam waren mächtig aufgetakelt, aber nur für die Zeremonie. Gleich nach dem Ja-Wort würde das Buffet eröffnet, wovon auch wir und andere Hotelgäste sich bedienen dürften, und der Truppe hat die schönen Kleider rats-fats in Jeans verwandelt. Amerikanisches Brauchtum?
Samstag 20. Oktober
Der Nationalpark Fort de Soto Beach im Süden der Halbinsel hat Kilometers lange Sandstrände und ist in 2005 und 2006 zum USA Strand des Jahres gewählt worden. Auf dieser Halbinsel mieten wir ein 4-Personen Rad und fahren über den Radweg entlang zahlreichen Picknick- und Kinderspielplätzen bis zum Ende, wo wir einer schönen Aussicht über den Sunshine Skyway Brigde haben. Auch das Fort, welches niemals fertig gebaut worden ist, ist ein Besuch wert.
Auf dem Weg zurück zum Hotel halten wir im John´s Pass Village, was Ausschaut wie ein altes Piratendorf, an und genießen hier das Mittagessen. Die zahlreiche Shops mit Souvenirs und Schwimmsachen, sowie die gemütlichen Restaurants, Luxus Boote und viele Wasservögel sind die Kennzeichnen dieses Dorfes. Am Abend solltest du hier unbedingt einen Minigolfplatz besuchen.
Sonntag 21. Oktober
Ganz im Norden liegt Clearwater, wo jeden Abend von 2 Stunden vor bis 2 Stunden nach Sonnenuntergang das Sunset at Pier 60 Event stattfindet: ein Markt auf dem Pier mit Kaufwaren, Handarbeiter, viele Artisten und Künstler.
Aus den zahlreichen Anbietern von „Dolphin Watching“ haben wir uns für eine kinderfreundliche Variante entschieden. Wir melden uns um 14.00 Uhr beim Captain Memo und dürfen auf seinem Piratenschiff mitfahren. Und gleich schon geht es los mit einer Wasserpistolen Schießerei! Die Kinder werden von den kinderfreundlichen Piraten betreut mit Schminken, Geschichten erzählen und Gold suchen. Delphinen haben wir nicht gesehen, aber wir haben sehr viel Spaß gehabt und Romy würde belohnt mit einem Piraten-Zertifikat und einer Goldkette.
Montag 22. Oktober
Heute fahren wir früh los und gönnen uns einen Shopping Tag in Einem der zahlreichen Outlet Centers in Orlando. Das Prime Outlet Center zum Beispiel hat Shops von Tommy Hilfiger, Ralph Lauren, the GAP aber auch Nike und Adidas. Da wird die Kreditkarte heiß laufen. Erst noch einen Starbucks Kaffee und los geht´s …. Am Ende des Tages haben wir eine Rechnung von genau 2 Kaffee und 1 Mineralwasser auf der Kreditkarte stehen. Wir haben niemals daran gedacht, dass man im Herbst in Florida keine Winterkleidung kaufen kann, nicht mal ein langärmliges T-Shirt haben wir gefunden!
Wir fahren zum Lake Buena Vista und beziehen ein Zimmer in dem Disney All Stars Hotel. Es ist bald Halloween und die Handtücher sind schon als Geist verkleidet, süß! An der Rezeption kaufen wir uns Eintrittskarten für den nächsten Tag. Für das Mickey´s not so scary Halloween Party gibt es ab 19.00 Uhr extra Karten zu kaufen. Und wenn du schon in dieser Zeit in Amerika bist, willst du diesen Event nicht verpassen. Wir versuchen auch Tickets für das Frühstück bei Cinderella in ihrem Palast zu bekommen. Der Ticketverkäufer hat mir ausgelacht und gesagt, dass ich das mindestens 6 Monate vorher bestellen muss. Aber das Glück war schon wieder mit uns; für Morgen sind noch genau 3 Plätze frei. Dieses Unikum hat der Verkäufer mit der gesamten Rezeption gefeiert. Sogar der Hotelmanager wurde dazu geholt um von dieser Sensation zu erfahren. Mir gleich, ich habe 3 Tickets und Romy hat vom Hotelmanager ein Minni Mouse Plüschtier bekommen!
Dienstag 23. Oktober
Früh aufstehen, weil Cinderella und ihre Freundinnen schon auf uns warten. Wir sollten uns um genau 08.20 Uhr melden und bekommen genau 20 Minuten für das Frühstück. Abfertigung? Nein! Wir müssen ja froh sein bei diesem Erlebnis dabei zu sein! Zuerst wird ausgiebig photographiert, weil ein Foto mit Cinderella, das muss sein. Romy hat von unserem Disney Paris Abenteuer 2006 das Autogrammen-Buch mitgenommen und zeigte Cinderella die Fotos von damals. Die hat sich inzwischen ein wenig verändert, aber Romy gottseidank auch. Dann schnell weitertun und nach oben zum Frühstücksraum, wo wir aus 2 verschiedene Mahlzeiten auswählen können: Müsli oder Speck mit Eier.
Und dann ist es so weit, Cinderella`s Freundinnen kommen!! Dornröschen, Jasmin, Belle und Schneewittchen fliegen durch den Frühstücksraum und besuchen die Tische. Die Kinder haben allen das Autogrammen-Buch in der Hand und die Eltern bedienen die Video- oder Fotokameras. Romy hat von lauter Aufregung nichts gegessen und auch wir haben Schwierigkeiten das Frühstück zu genießen und fertig zu essen. Frühstücken mit Cinderella ist Stress Pur aber wir dürfen nicht meckern. Wir sind froh bei diesem Erlebnis dabei sein zu dürfen!
Nach genau 20 Minuten stehen wir wieder draußen. Was diese 20 Minuten kosten, werde ich gar nicht erwähnen, ich will nicht mal daran denken!
So; Zeit für Fantasyland, Frontierland und den anderen Bereichen die es hier gibt. Viele Attraktionen sind gleich wie in Paris, aber wir haben auch einige Neuen gefunden. Es ist heute relativ ruhig, wodurch die Autogrammen-Jagt schnell voran geht. Maximal 20 Minuten für ein „Hugg“ von Goofy oder Donald ist ja nichts und somit war am Tagesende das Autogrammen-Buch voll.
Heute darfst du ab 19.00 Uhr nur mit einem speziellen „Mickey´s not so scary Halloween Party“ Armband in dem Park. Es war erstaunlich zu sehen, wie die Amerikaner dieses Fest feiern. Viele Einheimischen sind mit, aber auch vielen ohne, Kinder zur Mickey´s Party gekommen und 95 % der Besucher hat sich verkleidet! Minni und Mickey Mouse haben sich auch verkleidet, sowie ihre Freunde Winni Puh, Daisy und Pluto, aber ein Autogramm dauert jetzt mindestens 45 Minuten. Wir haben Mickey´s Party mit einer Tute voll eroberten süßen Leckereien um 20.00 Uhr verlassen. Romy war erledigt!
Mittwoch 24. Oktober
Und an alles Gute kommt leider auch mal ein Ende. Wir frühstücken ausgiebig bei Mc Donalds, weil das Frühstück im Hotel schrecklich war, und fahren dann weiter zum Flughafen. Nachdem wir uns von unserem „Chevi“ verabschiedet haben, geht es zur Check-In und Gate. Da sehen wir noch, wie genau unsere Gepäckstücke im Bauch des Fliegers hinein gehen, und dann dürfen wir schon einsteigen. Das Wetter in Atlanta ist sehr schlecht, wodurch wir ungefähr eine Stunde im Flugzeug gesessen sind, bevor Abflug. Wir landen in Atlanta genau 20 Minuten vor Abflug von unserer Maschine nach München, aber natürlich genau am anderen Ende der Flughafen. Das wird rennen …. aber leider umsonst, wir dürfen nicht mehr mit. Das vor Buchung immer so sorgfältig aussuchen von Flüge ist hiermit zur Nichte gebracht. Delta Arlines hat uns umgebucht und 1 Stunde später fliegen wir via Stuttgart zurück nach München, Hauptsache Unterwegs!
Donnerstag 25. Oktober
In Stuttgart stellen wir dann fest, dass nur wir nach Europa zurück geflogen sind. Das Gepäck steht noch in Atlanta und wird 2 Tage später nachgeliefert.
Für die Schlussfolgerung dieser Reise fallen mir 2 Sprüche ein. Der Erste „See you later, Alligator“, weil wir uns in Amerika oder Florida sicher noch mal blicken lassen. Aber der bessere Spruch kommt von Cinderella: „let your dreams come true“!








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