Mit der "AMADEA" unterwegs von der Südsee nach Mexico
Große Reisen zu kleinen Preisen
Mit der „MS AMADEA“ unterwegs von der Südsee nach Mexico
Unglaublich, aber wahr: Die Toilette auf der „MS AMADEA“ ist eine der Hauptattraktionen des Schiffes! Auf dem Weg in den Speisesaal „Vier Jahreszeiten“ legen viele Passagiere noch kurz einen Stopp ein, um diesen speziellen Ort auf zusuchen – die Toilette, natürlich noch mit japanischer Original-Beschriftung - ist mit ihrer Spritz- und Säuberungsfunktion für das Hinterteil ganz einfach „Klasse“… Johannes Zurnieden, Inhaber der Phoenix Reisen in Bonn, hat das Schiff - 1991 in Japan
als „ASUKA“ vom Stapel gelaufen – nach einer aufwendigen Renovierung im März 2006 übernommen und setzt das „4 Sterne plus“ – Vorzeigeschiff weltweit erfolgreich ein.
Mit 29.000 BRZ, einer Länge von 193 Metern, maximal 600 Passagieren und 262 Besatzungsmitgliedern hat es die ideale Größe für unsere Traumreise. Wir gehen in
Papeete an Bord und erfahren, dass die 118 Inseln von Französisch Polynesien, die
zusammengefügt nicht viel größer als Mallorca wären, sich über ein Meeresgebiet von der Größe Europas erstrecken und ca. 6.000 Km vom nächsten Kontinent entfernt sind.
Nach einem langen Sonderflug von Düsseldorf via Vancouver nach Papeete verlassen wir mit zwei weiteren Schiffen der Phoenix – Flotte, die andere Zielhäfen ansteuern, am Abend den Hafen in Richtung Raiatea.
Dort gehen wir mit sechs anderen Passagieren an Bord eines schmalen Motorbootes. Herr Stefane Toimata, Inhaber der „MATA TOURS“, steht am Ruder und singt zu den Klängen seiner Ukulele, während das Boot auf vollen Touren durch das Wasser gleitet .Plötzlich stoppt er das Boot, springt mit einem Plastikeimer in das Meer und zieht daraus einen kleinen zappelnden Köder hervor, den er ins Wasser hält: Schon jagen mehrere große Schatten auf ihn zu und umkreisen ihn, einer schnappt ihm den Köder aus der Hand – es sind große Rochen, ca. eineinhalb Meter im Durchmesser, die uns offensichtlich bereits erwartet haben. Stefane streichelt die herandrängenden Tiere und lädt uns Bootsinsassen ein, das gleiche zu tun.. Die Rochen haben eine weiche, flauschige Oberfläche sowie einen harten hinteren Stachel und zeigen sich als schmusige Wesen, offensichtlich mit Menschen sehr vertraut. Als wir dann zu einem anderen Liegeplatz fahren, wiederholt sich das Ganze, diesmal aber sind es Strandhaie, ein bis zwei Meter lang. Auch ich durfte sie füttern und streicheln! – Am nächsten Tag sind wir auf Bora Bora und werfen vor Vaitape Anker.
Die 32 km Busfahrt führt uns rund um die Insel mit kurzen Aufenthalten zum Einkauf von schwarzen Perlen, handgefertigten Schnitzereien und hübschen Pareos. Nicht zu vergessen ist der Stopp an „Harry´s Bar“, wo angeblich das Spezialgetränk „Bloody Mary“ erfunden wurde. Schade, dass wir nach nur einem Tag diese Koralleninsel durch den schmalen Teavanui-Pass wieder verlassen müssen, Richtung Rangiroa, einer weiteren Trauminsel des Tuamotu-Archipels. Wir besuchen dort das Hotel „Kia Ora“ und genießen an der Bar einen Drink und wären gern geblieben, allerdings: Die Preise der 64 Bungalows in diesem Inselparadies reichen von 286 EUR bis 570 EUR pro Tag.
Mit unserem Kapitän Jens Thorn, 62 Jahre alt und seit 47 Jahren auf See, steuern wir die Weihnachtsinsel /Staat Kiribati an und erleben einen stimmungsvollen Empfang durch die Inselbewohner, da diese Insel nur selten von Kreuzfahrtschiffen angesteuert wird.
Die Inselbewohner, Erwachsene und Kinder, singen und tanzen für uns, sogar eigens für uns hat das Postamt geöffnet: Ein Tischchen am Strand mit Postkarten und Briefmarken, man darf selbst die Karten abstempeln.
Drei erholsame Tage auf glatter See und wir ereichen die Hawaii-Inseln: Kona/Big Island, Honolulu/Oahu, Kahului/Maui und Hilo/Big Island – eine andere, amerikanisch geprägte Welt mit perfekt organisierten Touren zu den Vulkanen, Macademia- und Ananasplantagen
und Hubschrauber- Rundflügen.
Nach vier Tagen Pazifik mit First-Class Essen, feinen Getränken, Shows und anderen Entertainment fahren wir an einem frühen Morgen unter der Golden Gate Brücke hindurch und erreichen San Francisco, eine der schönsten Städte der Welt.
Die obligatorische Cable Car - Fahrt und die Stadtbesichtigung erledigen wir auf eigene Faust, ebenso danach das Hummer – Essen in einem der Hafenlokale mit Sicht auf Alcatraz, Gefängnisinsel bis 1962.
Klar, dass alle weiteren Häfen nach SFO - nämlich Los Angeles, San Diego und Cabo San
Lucas/Mexico – es schwer haben, die vorherigen Anlaufstationen zu toppen. Wir sind lediglich neugierig auf Acapulco, aber da sind wir nach der langen Reise in Gedanken schon wieder zuhause…und planen die nächste Reise mit der „MS AMADEA“!
Paul Schokal
Reiseinformationen
Die „MS AMADEA“ fährt ab dem 14.01.2009 von Acapulco/Mexico via Französisch Polynesien, Marquesa Inseln, Amerikanisch. Samoa und Tonga nach Auckland/Neuseeland (Code: AMA 102).
26 Tage kosten ab 3.999 Euro in der 3-Bett-Kabine inkl. Hin- und Rückflug ab Deutschland.
Alle IATA-Reisebüros bieten individuelle An- und Abreisearrangements an.
Informationen zur Reise gibt es bei
Phoenix Reisen, Pfälzer Str. 14, 53111 Bonn. Tel. 0228 – 72 62 8 – 0.







mosaik (nicht überprüft) sagte vor 3 Jahre 13 Wochen:
Gut geschrieben, viel Information und mal ganz was anderes. Gefällt mir gut
meint
Peter
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Elli sagte vor 3 Jahre 15 Wochen:
Hai Paul! Was bitteschön sind den Strandhaie? Ich interessiere mich sehr für diese Meeresbewohner. Ist mir da einer durch die Lappen gegangen?
LG, Elli
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Weitweitweg sagte vor 3 Jahre 16 Wochen:
Nachdem die TS Maxim Gorki von Phoenix leider nicht mehr auf den Wltmeeren unterwegs ist, scheint die MS Amedea eine gute Alternative zu sein...
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Ralf Marx sagte vor 3 Jahre 17 Wochen:
spritzdusche für den arsch? heisst sushiduschi und klingt lustig, ihr kreuzfahrer habt ja humor
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