Leser-Reportagen
Indonesia\Bali Villa Jimbaran
Im September 2008, flog ich mit einem Freund "Maik" Journalist bei der Bild Hamburg, nach Bali. Wir hatten eine Einladung von unserem indonesischen Freund Tom in eine Villa in Jimbaran, erhalten. Ich hatte schon einmal das Vergnügen so eine Villa zu besuchen, das ist ein paar Jahre zurück, somit wußte ich was auf uns zukommt. Maik war sehr gespannt, ich hatte schon viel darüber erzählt.
Am Flughafen in Denpasar / Bali holten uns der Chauffeur und das Hausmädchen mit dem Dienstwagen einem Toyota 7Sitzer Bus ab. Es gab eine sehr freundliche Begrüssung auf Balinesisch. Nach einer kurzen Fahrzeit erreichten wir unser Ziel, die Villa einer ca. 60jährigen Chinesin, eine ehemalige Schulfreundin unseres Freundes Tom.
Der Hausboy Gede nahm uns, auch nach einer sehr freundlichen Begrüßung, unser Gepäck ab und begleitete uns auf die Zimmer. Die Villa hat eine Grundfläche von ca. 45 x 45m, sie besteht aus mehreren kleinen Gebäuden und Räumen und Türmchen, die sich auf dieser Grundfläche verteilen und durch eine Mauer nach außen hin umrahmt sind. Man fühlt sich aber nicht eingemauert, die Wand ist in Richtung zum Meer nicht sonderlich hoch und durch die Bauweise der einzelnen Zimmer und Räume hat man fast überall einen Rundumblick. Die Bauweise ist chinesisch balinesisch, mit vielen Tontöpfen,einer sehr schönen Bepflanzung und natürlich einem hauseigenen kleinen Teich mit Wasserspielchen und Koikarpfen. Ein kleiner Pool ist auch vorhanden und daneben ein typisches mit chinesischem Walmdach überdecktes Plätzchen zum relaxen und sich massieren lassen. Wir waren begeistert !
Zur weiteren Begrüßung gab es einen Cocktail und ein wenig Geplauder mit dem Hauspersonal und der Dame des Hauses, es wurde geklärt wann wir nächsten Morgen geweckt werden wollen und welches Frühstück wir wünschen. Wir entschieden uns dann zum Abendessen in der schräg gegenüberliegenden Bucht direct am Strand zu dinnieren und morgens dann aufzuwachen nachdem wir ausgeschlafen hatten.
Die weiteren 7 Tage waren für uns absolutes relaxing mit Ausnahem diverser Nachtausflüge in Kuta, in der Beachbar "De ja vu" und "Kudeta", denn diese Abende waren sehr Alkohol durchtränkt. Wir probierten viele verschiedene Restaurants aus, chinesisch, balinesisch, japanisch etc. fast immer waren wir sehr zufrieden mit
Qualität und Preis. Am besten gefiel uns in Kuta ein kleines Areal mit vielen kleinen Buden im quadrat angeordnet und einem großen gemeinsamen Platz zum essen. Nach einem durchzechten Abend wußten wir allerdings, dass am nächsten morgen keinerlei Arbeit auf uns zu kam, Frühstück stand wie immer bereit und nach dem Frühstück war auch schon das Zimmer gemacht und das Bett frisch bezogen !
An einem anderen Tag besuchten wir die Halbinsel Nusa Dua mit ihren schönen Hotelanlagen,die äussere Anlagengestaltung mit der Bepflanzung und den Teichen ist auch sehr schön, genauso die Zimmer und Restaurants. Ein paar Jahre zuvor verbrachte ich einen dreitägigen Aufenthalt im Nusa Dua Beach and Spa Resort, hat mir auch sehr gefallen. Wir machten auch einen Trip zum Vulkan Gunung Agung und Batur, Kintamani. Ein kleines gemütlches Termalbad mit heissen Quellen lädt dort zum relaxen ein, es gibt sehr lekere Restaurants mit phantastischem Blick auf den Vulkan und den Kratersee.
Wârend der Anreise mit unserem Toyota Bus gab es wunderbare Natur, Reisterassen und kleine Ortschaften zu sehen. Ein Stop in einem kleinen Kunstcentrum für handgemalte Bilder oder Kamasutrazeichnungen lohnt sich in jedem Fall. Auf Bali habe ich auch meine Liebe für die dort produzierten Möbel entdeckt, damit kann man vor Ort oder auch im fernen Deutschland seine Wohnung herrlich einrichten. Ich habe mir schon während meines Aufenthaltes in Bali überlegt, wann ich wieder kommen werde. Denn ich habe noch lange nicht alles auf dieser Insel entdeckt und erlebt.
Der Tag unserer Abreise kam unausweichlich und Maik und ich flogen rüber nach Jakarta/Java um im Shangri-La Hotel noch drei Tage zu verbringen und dort die Restaurant und das Nightlife zu erleben. Unser Freund "Eddy" holte uns vom Flughafen in Jakarta ab. Eddy ist auch ein Schulfreund von Tom, ich kenne ihn schon länger er ist auch Chinese, seine Familie ist irgendwann einmal von China rüber nach Indonesien gekommen. Die Chinesen bleiben wie in vielen anderen Ländern unter sich und vermischen sich kaum mit den Indonesiern. In Indonesien haben sie meistens den Handel in der Hand, Eddy z.B. verkauft Autos (daher kam auch die Verbindung zu mir) und Immobilien.
Allerdings hatten wir bei unserer Reiseplanung nicht bedacht, das genau zu unserer Ankunft ein grosses moslemisches Fest, nähmlich Ramadan stattfand und wir nur am letzten Abend unseres Aufenthaltes etwas Nightlife erleben konnten, da sämtliche Discotheken geschlossen waren! Es gibt dort riesige Clubs, wo wahrscheinlich einige hundert "Crazy People" reinpassen, das "Hai Lai" z.B., überall Karaoke u.s.w. Zumindest konnten wir die kulinarischen Genüsse ausprobieren, es ist meiner Meinung nach noch besser als in Bali, man findet sämtliche asiatischen Restaurants so wie auch die kleinen Snackbuden in den verwinckelten Strassen. Unser Reiseführer "Eddy" kennt die Stadt wie seine Westentasche, Perfekt !!
Maik und ich haben uns geschworen, "auf jeden Fall noch einmal" ........






























alter sagte vor 2 Jahre 3 Wochen:
Falls ihr noch einmal... Passt auf, dass nicht wieder Ramadan ist. Denn was ist Indonesien schon ohne "Crazy People" in einer Disko!
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 4 Wochen:
Dem kann ich nur beipflichten, danke für Beitrag und Fotos!
Lieben Gruß aus der Redaktion
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Pele sagte vor 2 Jahre 4 Wochen:
Nach deiner Story bekommt man richtig Lust auf einen Bali Trip.
Nette Grüße von Josef
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