Leser-Reportagen
Moskau - Stari Arbat
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Stari Arbat – eine der bekanntesten Straßen überhaupt in Moskau und eine der ganz wenigen Fußgängerzonen. Ok – zugegebenermaßen eine sehr touristische Straße. Nicht nur für Ausländer, auch für Russen, die sich Moskau anschauen. Aber trotz seiner vielen Souvenirläden, der vielen Restaurants, Porträtmaler, Musikanten usw. kommen auch viele Moskauer hierher.
Na, oder vielleicht doch gerade deswegen?
Der alte Arbat (stari heißt alt) liegt mitten im Stadtzentrum zwischen den Metrostationen Arbatskaja und Smolenskaja. Es gibt auch einen neuen Arbat, der von der Metrostation Arbatskaja den gleichen Ausgangspunkt hat, jedoch mit seinen vielen Casinos und unglaublich vielen teuren Autos am Straßenrand mit dem alten Arbat (Gott sei Dank?) gar nichts gemeinsam hat.
Was macht den alten Arbat aus? Sicherlich ist es dort schon deswegen sehr angenehm, weil es keine Autos gibt. Gerade in Moskau ist das etwas sehr außergewöhnliches. Auch wegen seiner vielen (touristischen) Geschäfte, Restaurants Theatern und Kinos ist er einen Besuch wert.
Das Wesentliche sind aber die Menschen, die sich hier aufhalten – vor allem in der warmen Jahreszeit. Künstler haben ja immer etwas besonderes an sich:
Die Musikanten, die an vielen verschiedenen Stellen mit ganz unterschiedlichen Arten von Livemusik für Stimmung sorgen (darunter übrigens auch viele Kinder...).
Die vielen Maler natürlich. Die unvermeidlichen Break-Dancer sowie die Darsteller anderer theaterähnlichen Aufführungen.
Dann natürlich die vielen Verkäufer. Auf dem Arbat kann man sicherlich nicht alles finden, aber doch sehr viel. Neben allen möglichen Arten von (für ausländische Touristen) recht teuren Souvenire, Glücksspielen und Zukunftsdeutung z.B. auch alle möglichen Haustiere. Dies natürlich alles sehr junge Tiere, um mit dem „Ach-wie-süß-Faktor“ Kundschaft anzulocken. Zur Legalität und Tierschutz wollen wir mal lieber schweigen...
Aber auch die Vielseitigkeit der Besucher ist faszinierend.Ein Meer von unterschiedlichen Eindrücken. Aufgefallen sind uns heute übrigens sehr viele Inder. Ich bezweifle jedoch, dass das (alles) Touristen waren.
Auch auf einigen Bildern erwecken sie schon einen sehr heimischen Eindruck...
Und trotz allem Trubel ist der Arbat auch ein Platz für Romantik. Man findet viele Paare, die in der Sonne sitzen oder Hand in Hand langsam an den Verkaufsständen vorbeischlendern.
Man gewinnt den Eindruck, dass auf dem Arbat für alle Platz ist. Ganz egal, wie unterschiedlich die Menschen auch sind.
Für mich macht gerade das den Reiz aus.






















Thomas Schmidt sagte vor 2 Jahre 20 Wochen:
Hallo Christian! Das will ich mir auf jeden Fall einmal anschauen. Ich finden: ein guter Tipp. Danke!
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