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Taiwan: Die "schöne Insel" feiert am 14. Feb. ihr großes Neujahrsfest
Auf Taiwan feiert man - wie in vielen anderen Teilen Ostasiens - noch heute die Ankunft des neuen Jahres hauptsächlich nach dem traditionellen Kalender. Dieses 2-wöch. Neujahrsfest, geprägt von jahrhundertealten Bräuchen und Ritualen, übt auch auf Besucher aus anderen Kulturkreisen eine große Faszination aus - der ideale Anlass also für eine Reise auf die "schöne Insel".
Gefeiert wird das Neujahrsfest am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende, der in diesem Jahr auf den 14. Feb. fällt. An diesem Tag beginnt in der chinesischen Astrologie das "Jahr des Tigers".
Die Farbe Rot spielt eine große Rolle beim Neujahrsfest. An den Häusern hängen oft rote Zettel oder Schriftrollen mit kleinen Reimen oder Schriftzeichen für Wörter wie "Glück", "Wohlstand" oder "langes Leben". Jüngere Familienmitglieder erhalten von der älteren Generation Geldgeschenke in roten Umschlägen, genannt hong bao. Manchmal beglückt man auch Besucher mit solchen Geschenke, wenn sie in einer taiwanischen Familie zu Gast sind.
Offiziell dauert die Feier des neuen Jahres 15 Tage, doch die Wirtschaft kann es sich nicht leisten, volle zwei Wochen zu ruhen. So öffnen Schulen und Geschäfte nach einer Woche, und die meisten Menschen nehmen ihre Arbeit wieder auf. Am Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten steht jedoch noch einmal ein Höhepunkt: das Frühlings- oder Laternenfest, yuan xiao jie.
Abends ziehen die Kinder - ähnlich wie am deutschen Martinstag - mit Laternen durch die Straßen, doch auch die Kommunen sorgen in dieser Nacht für bunte Unterhaltung mit diversen Veranstaltungen, an denen sich die Einheimischen ebenso erfreuen wie die Besucher Taiwans.
