Vorsicht vor Gewürzmischungen

Gefährlich: Wer von seiner Reise beispielsweise Lebensmittel mitbringen möchte, sollte sich das wirklich zweimal überlegen.
Oft kaufen Reisende in fremden Ländern u. a. Gewürze als Souvenirs ein. Da ist Vorsicht geboten! Denn teilweise beinhalten diese Krebs erregende Farbstoffe (sog. Azofarbstoffe). Die Produkte stammen überwiegend aus Indien, der Türkei, Osteuropa und ehemaligen Sowjetstaaten. In indischen Chili-Erzeugnissen, die Sudanrot enthielten, seien sogar ein Krebs erregendes Färbemittel für Schuhcreme und Mineralölprodukte untergemischt worden, warnt die Europäische Union (EU). Verschärfte EU-Einfuhrkontrollen für Gewürze haben daran offensichtlich nichts geändert. Obendrein tauchte Buttergelb in Currygewürz und Nitroanilinrot in Paprikapulver auf. Sudanrot fanden die Lebensmittelkontrolleure auch in Fertigprodukten wie gefüllten Teigwaren, Würz- und Nudelsoßen sowie in paprikafarbenen "pikant gewürzten" Rohwürsten aus Italien und roten Gnocchi-Knödeln. Möglicher Grund für die üble Lebensmittelpanscherei: Gewürzmischungen verblassen mit der Zeit. Chemikalien sollen diesen Prozess verzögern.


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