
Thomas Schmidt
InsiderTipps
Das ägyptische Karnak ist eine Totenstätte in der Größe von Sylt. Und selbst die baulichen Überreste der Tempelanlage am Nil lassen sie noch als Weltwunder erscheinen.
Die heiligste Großbaustelle aller Zeiten befand sich am Nilknie auf der rechten Seite stromabwärts in der Nachbarschaft von Luxor. Okay, Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Aber bei dem gigantischen Totenpark von Karnak vergingen rund 2.000 Jahre vom ersten Spatenstich an gerechnet bis zum endgültigen Kehraus.
Dann schlossen die alten Ägypter Ipet-Isut, den „vollkommensten Ort“, endgültig. Und da war noch nicht einmal der Haupteingang fertig. An dem sakralen Puzzlespiel, bei dem Tempel, Kult- und Nebenräume, Lagerstätten und Wirtschaftsgebäude, Gärten, Prozessionswege,Pylonenalleen, Säulenhallen, Fresken und Obelisken und ein rituellen Waschungen dienender Pool mit einer Seitenlänge von 120 Metern zu einem sinnvollen und gleichzeitig eitlen Ganzen zusammengefügt wurden, beteiligten sich namenlose Arbeiterheere genauso wie Architekten oder eine übermächtige Priesterschaft und die weltlichen Frontmen der Stromkultur.
Ein paar Namen von Pharaonen müssen genügen, um die epochenübergreifende Wichtigkeit des monumentalen Komplexes zu verdeutlichen: Thutmosis I. bis III., Echnaton, Tutanchamun und die Herren Ramses II. bis IX.
ReiseBuchung
Reisewetter aktuell
Das aktuelle Reisewetterfür Ihr Reiseziel
Reisebücher
-

Die Zukunft der Jurte
mehr Infos -

Das Kochbuch des Kannibalen
mehr Infos -

Tee
mehr Infos -

Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde ...
mehr Infos -

Das koloniale Indien
mehr Infos -

Die besten Single-Reisen
mehr Infos

Kommentar hinzufügen