
Autor:
Mirko Heinemann
Tirana erwacht gerade aus seinem touristischen Dornröschenschlaf. Ein Reisebericht über die Kapitale Albaniens. Die ist derzeit noch ein echter Geheim-Tipp - und für Entdecker eine Reise wert.
Nach Tirana, Hauptstadt Albaniens, führen viele Wege. Die meisten sind lang und beschwerlich. Neun Stunden etwa dauert die Busfahrt von Saranda, eine Hafenstadt an der griechischen Grenze. Wir rumpeln vorbei an menschenleeren Traumstränden, an denen nur die Bunker aus kommunistischer Zeit stören. Über 40 Jahre war Albanien abgeschottet von der Außenwelt - und bettelarm. Das "Leuchtfeuer des Sozialismus an der Adria", so die Parteipropaganda, verbrannte das eigene Volk.
Tirana empfängt uns als quirlige, moderne Metropole. Die Abendsonne taucht den zentralen Skanderbeg-Platz in ein zartes Rosa. Rings herum stehen prunkvolle Regierungsgebäude, an den Ausfallstraßen drängt sich ein Sammelsurium an Plattenbauten und Betonquadern in bunten Farben. Künstler haben im Auftrag des Bürgermeisters vor einigen Jahren die Wohnhäuser geschmückt. Viele Straßenecken sind Baustellen, eingehüllt in Staubwolken, Dieselruß und tosenden Lärm.
ReiseBuchung
Reisewetter aktuell
Das aktuelle Reisewetterfür Ihr Reiseziel
Reisebücher
-

Die Zukunft der Jurte
mehr Infos -

Das Kochbuch des Kannibalen
mehr Infos -

Tee
mehr Infos -

Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde ...
mehr Infos -

Das koloniale Indien
mehr Infos -

Die besten Single-Reisen
mehr Infos


K.Waithe (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 6 Wochen:
Ich habe Tirana mehrmals besucht und war überrascht von der
Herzlichkeit der Albaner, die im Ausland eher einen schlechten Ruf haben. Die vielen Cafes und das hektische
Treiben, geben der Stadt ein Superflair.
Diesen Beitrag melden!
Kommentar hinzufügen