
Autor:
Thomas Linkel
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... dachten wir nach dem Besuch von Inseln wie Abaco, Bimini, Elbow Cay und Harbour Island. Nach Lektüre dieses Reiseberichts werden Sie verstehen, weshalb.
Bunte Wimpel flattern im Wind. Im Osten türmen sich dunkle Wolkenberge auf. Salzgeschmack liegt in der Luft. Es ist noch früh am Tag. Die ersten Hochsee-Angler verstauen schon Lunchpakete, Köder und riesige Angelruten auf den Decks ihrer Yachten. Motoren röhren in dieselndem Akkord. Bald verlässt eine kleine Flotte die Marina von Treasure Cay. Es herrscht Jagdfieber.
Die Fische in den tiefen Gewässern vor der Insel Abaco haben Hemingway-Format. Die Angler auch: Mit stolz geschwellter Brust und Champagner in der Hand lassen sie sich abends neben ihrer Beute fotografieren. Petri Heil!
Einen 30-minütigen Bootstrip von Abaco entfernt liegen die Cays, kleine, meist schmale, lang gestreckte Inseln, auf denen das Leben noch gemächlicher verläuft als auf Abaco. Auf Guana Cay, Green Turtle Cay oder Elbow Cay - überall fällt man mit dem Betreten der Inseln in den langsam schlendernden Gang der Insulaner. Jeder grüßt jeden, für einen Plausch ist immer genügend Zeit.
Wie im Farbrausch sind Häuser und Holzzäune bunt angestrichen, Sträucher beugen sich unter der Last ihrer fetten Blüten. Nicht einmal die Cocktails sind einfarbig und der Himmel ist knackig blau. Wer mal allein sein will, geht unter lichten Kiefernwäldern Richtung Strand. Dort hat man außer dem Weiß des Sands nur noch das Farbspiel des Wassers. Und diese ganze Mischung ist irgendwie ungemein entspannend.
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