
Autor:
Andreas Hub
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InsiderTipps
Die Fränkische Schweiz ist im Frühjahr und Herbst besonders schön, aber das Bier schmeckt das ganze Jahr über, wie unser Reisebericht beweist. Und die attraktivste Verbindung zwischen zwei Brauereien sind die einsamen Radwege. Übrigens: Nirgends auf der Welt gibt es eine so hohe Brauhausdichte wie im Fränkischen. Prost!
Zum Kirschkernweitspucken gibt es keinen besseren Ort. Selbst bei mieser Technik schafft man ein paar hundert Meter, zudem ist die Fränkische Schweiz das größte Süßkirschen-Anbaugebiet Europas. Aber dafür müssen wir bis zum nächsten Juni warten. Jetzt liegt uns der Herbst zu Füßen, unten im Trubachtal. Manchmal trägt ein leichter Hauch den Duft welkenden Laubs heran, aber es ist auch noch viel Sonne dabei. Die weißen Kalksteinfelsen speichern die Wärme gut, überhaupt bietet dieses kleine Fleckchen besten Schutz. Das wussten die Herren von Egloffstein genau, als sie vor 900 Jahren ihre Burg auf diesen Berg setzten.
Geschickt die natürlichen Gesteinsformationen ausnutzend, verankerten deren Baumeister die dicken Mauern im Felsen. An der höchsten Stelle steht der Turm, gleich daneben der kleine Ausguck, gerade Platz für Tischchen und Stühle. Platz für Nähe, Platz für Weitblick, für gute Gedanken, für ein Glas am Abend - und jetzt gerade für den Autor und sein Notebook.
Eine Geschichte soll es werden über das fränkische Bier und übers Radeln. Das eine ist leicht, nirgends auf der Welt gibt es so viele Brauereien wie im Fränkischen. Umgerechnet auf die Fläche. Das andere ist schwer, wenn man sich als Basislager eine Burg ausgesucht hat, die auf 432 Meter Höhe liegt.
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