Hideaway am Starnberger See: "Schlossgut Oberambach"

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Herrensitz in Grün

Sehnsucht nach heiler Welt? Nach stillem, bayrischen Idyll in nachhaltiger Form, ökologisch korrekt? Dann empfehlen wir einen erholsamen Kurzurlaub im „Schlossgut Oberambach“. Lesen Sie unseren Test-Bericht vom Starnberger See.

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Scharf links geht es von der Landstraße ab in den Wald. 300 Meter weiter öffnet sich unter strahlendblauem Himmel eine Kulisse, für die der Herrgott mit beiden Händen ins voralpenländische Idyll-Kästchen gegriffen hat.

Ein Bühnenbild wie aus dem bayrischen Bauerntheater: am Horizont die Zugspitze, davor der Starnberger See. Drumherum Wald, Wiesen und Weiden, über denen ein würziger Hauch von Kuhdreck hängt. Fünf alte Alleen zweigen vom Landgut ab, eine endet unten am See. Dort verschanzt sich der kleine hoteleigene Strand hinter einem Jägerzaun vor badelüsternen Passanten.

Das Schlossgut Oberambach nebst 52 Hektar Land in einer der begnadetsten Ecken Bayerns gehört Andreas Schwabe. Der gelernte Heilpraktiker ist kein Zeitgeist-Reiter, den die grüne Nachhaltigkeitswelle in den Kreis der Bio-Hoteliers geschwemmt hat. Er betrieb in den 1980ern in Berlin und München Bioläden und einen Bioimbiss – und setzt seit 30 Jahren auf Bio, aus Überzeugung. Alles auf den Tellern und in den Gläsern seines Hotels stammt zu 100% aus biologischem Anbau bzw. nachhaltiger Herstellung, auch die wertigen Pflegeprodukte im Bad.

Der Biohotelier engagiert sich in der „Energiewende Oberland“ und setzt diese auch im Kleinen um: „Das mit Rapsöl betriebene Blockheizkraftwerk sorgt für Strom und warmes Wasser“ – und deckt immerhin ein Drittel des Strombedarfs. Im Winter wird das Hackschnitzel-Heizwerk unweit des kleinen Bio-Schwimmteichs angeworfen.

Ein Frühsommermorgen. Rund um die Anklage blüht, was blühen will und andernorts als „Unkraut“ weggespritzt würde. Bis auf das Zirpen der Grillen und den Ruf des Kuckucks himmlische Stille. Vor 20 Jahren hat Schwabe das Gut Oberambach erstanden, das unter Baron von Kleydorff im 19. Jahrhundert beliebter Treffpunkt von Künstlern und Schöngeistern war.

Seine Familie hat es mit Homöopathika und anderen Naturheilmitteln zu Wohlstand gebracht und ihm ausreichende Geldmittel mit auf den Weg gegeben. Die Frage ist aber nicht, was man hat, sondern was man daraus macht. Die Schwabes machten aus dem Schloss ein Hideaway in einzigartiger Lage, mit 40 individuellen Zimmern unterschiedlicher Größe. Die Terrasse, auf der bei sonnigem Wetter auch gegessen wird, verdient fünf Sterne für die Aussicht, die auch vom kleinen Park mit pendelnden Chill-out-Möbeln wunderschön ist.

KLingt zu schön um wahr zu sein - und kann über den miesen Sommer nicht hinwegretten!


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Nein, Herr Koller. Man erreicht den See in knapp 10 Gehminuten über eine wunderschöne alte Allee, vorbei an Kuhweiden.


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Macht Lust auf Bayern, reicht das GRudstück bis zum See? Oder muss man da erst durch das Dorf laufen?


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