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Familien-Wanderweg "Wilde Wasser" im Allgäu Funtastisch!
Urlaub auf dem Bauernhof schüttelt sich den Mief der 70er aus dem Fell. Gesundheitshöfe wie der von Familie Nessler im allgäuerischen Niedersonthofen punkten mit guter Öko-Bilanz, einem Plus an Wellness und tierischem Streichelmarathon für die Kleinen.
"Papaaaaa! Da sind gaaanz viele Kühe!“, kräht unsere Kleine im 15-Sekunden-Takt. Sie ist völlig aus dem Häuschen. „Und da, Papa: viele Kühe!“ Braune Kühe, beige Kühe, schwarz-weiße Kühe. Mit Glocken, ohne Glocken. Mit Hörnern. Und viele ohne Hörner, aber auf Hochleistung gezüchtet, mit einer Jahresmilchleistung von bis zu 10.000 Litern.
Die gedopten Milchautomaten im Kuhfell werden die Probleme der Milchbauern nicht lösen. Was hilft immer mehr Milch, wenn pro Liter immer weniger Geld gezahlt wird? Großmolkereien und Discounter drehen den Milchbauern langsam den Hals um: Gerade mal 30 Cent bekommen sie für den Liter Milch, schnödes Scheibenwaschmittel ist dreimal so teuer. Mit „Alles Müller oder was“ fängt man sich bei den Allgäuern Milchbauern folglich schnell eine Watsch’n ein.
Auf vielen Weiden dominiert dezentes Braungrau. Mehrheitlich ist es das „falsche“ Turbo-Braunvieh, mit einer gehörigen Portion Fremd-DNA der US-amerikanischen Rasse Brown Swiss. Das echte Allgäuer Braunvieh dagegen ist etwas gedrungen, muskulöser und trägt prächtige lange Hörner.
„Das Allgäu war nicht immer grün“, erzählt unser Gastgeber, der Rinderzüchter Peter Nessler, und sieht mich recht verdutzt. „Nein, früher war es das blaue Allgäu. Hier ist ja nichts gewachsen außer Flachs. Erst Karl Hirnbein hat um 1830 die Milchwirtschaft ins Allgäu gebracht.“ Damit wurde das blaue Allgäu grün. Heute zählt es 7.500 Milchbauern, deren im Schnitt 27 Kühe jeweils 17 Liter Milch liefern und Tag für Tag 235 Liter Methangas in die Atmosphäre furzen.
Peter Nessler und seine Frau Antonia haben die Milchwirtschaft 2007 aufgegeben. Die Milch ihrer Kühe gehört den Kälbern, die wiederum früher oder später in Bio-Qualität in den Fleischtheken der Allgäuer Supermarktkette Feneberg landen, die mit dem „Von-Hier“-Programm die schöne Öko-Philosophie „think global, eat local“ umsetzt.
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Reisereporter Wolf (nicht überprüft) sagte vor 47 Wochen 1 Tag:
Egal ob Wellness oder nicht, Kinder LIEBEN Urlaub auf dem Bauernhof. Bio-Siegel und Wellness Angebote sind dafür für die Eltern schön.
Übrigens kann man auch in Italien ganz tollen Urlaub auf dem Bauernhof machen. "Agriturismo" klingt doch gleich viel extravaganter, oder ;-)
http://belvilla-ferienhaus-ideen.de/2011/02/urlaub-auf-dem-bauernhof/
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 23 Wochen:
... schon, bis Balderschwang ist es von Niedersonthofen nicht allzuweit. Und Schnee hat's zur Zeit im Allgäu genügend - bis zu 100 cm. Und die anderen Heftthemen sollen Sie für den kommenden Sommer inspirieren.
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Monika Baumeister (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 23 Wochen:
Schade, das hätten Sie im Sommer bringen müssten, im Winter will doch keiner auf den Bauernhof. Oder kann man da in der Nähe Skifahren? Liest sich auf jeden Fall lustig!
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