
Autor:
Markus Stein
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InsiderTipps
Für das Merrell Adventure Race in Roding, eine Mischung aus Outdoor-Sport und Orientieren, sind die „Speedchicks“ als „abenteuer und reisen“-Team gestartet. Sie haben alles gegeben. Ihr Lohn: unsere grenzenlose Bewunderung!
Es ist früher Morgen. Allmählich hebt sich der Nebel und gibt den Blick frei auf die bewaldeten Hügel rund um Roding und die Ufer des Flüsschens Regen. Hier und da leuchten bunte Tupfer aus dem dunklen Grün: mit Fähnchen markierte Checkpoints. Aber man muss schon ganz genau hinschauen, um sie zu entdecken …
Genau das ist der wichtigste Job der Teilnehmer am Merrell Adventure Race. Ein Abenteuerrennen durch die freie Natur, bei dem Zweierteams – Frauen, Männer oder Mixed – inlineskaten, Kanu fahren, abseilen, klettern, laufen und radeln und dabei noch Orientierungsaufgaben lösen müssen. „Das ist ganz nach unserem Geschmack. Gerade diese Vielseitigkeit macht das Ganze für uns so spannend“, erzählen Heike und Cordula. „Abenteuerrennen werden beim Unisport in Regensburg angeboten, dort haben wir uns auch kennengelernt.“
Die beiden fröhlichen Mittzwanzigerinnen nennen sich „Speedchicks“ und haben sich unter den Bewerbern als „abenteuer und reisen“-Team durchgesetzt. Nun gehen sie ins Rennen. Auch wenn Heike Bammel vor dem Inlineskaten hat – „Ich bin erst viermal auf den Rollen gestanden, wie man bremst, das muss ich noch lernen …“ – und zu dem Abenteuer von Cordula beim Wein überredet werden musste. Jedenfalls: Der Spaß soll im Vordergrund stehen. „Hauptsache, wir kommen ans Ziel und werden nicht Letzte“, definiert Cordula den Teamspirit.
Ihre persönlichen Stärken sind Kanufahren, Klettern und Orientieren.
Übrigens, für Abenteuerrennen gilt aus-nahmsweise: Studieren geht über
Probieren. Noch am Vorabend haben die „Speedchicks“ bis Mitternacht ihre Marschroute ausgebrütet und die Checkpoints von einer Masterkarte in ihre persönlichen Karten übertragen. Diese Wegpunkte verbergen sich irgendwo im Gelände, mehr oder weniger versteckt, und machen lediglich mit einem bunten Fähnchen auf sich aufmerksam. Mit einem jeweils dort deponierten Stempel dokumentieren die Teams das erfolgreiche Auffinden auf einem „Rennausweis“.
In welcher Reihenfolge die Wegpunkte angelaufen werden, bleibt den Teams überlassen. Und genau darin liegt der Schlüssel zum Erfolg. Denn wer seinen Weg am geschicktesten wählt – sich also nicht direkt durchs Unterholz schlägt, sondern stattdessen einen geeigneten Pfad wählt, oder ein ständiges kräftezehrendes Auf und Ab vermeidet –, kommt am leichtesten ans Ziel.
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