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Unser Tipp für schnell entschlossene Frühlingsgenießer: Ein Ausflug in den blühenden Westen Deutschlands! Bericht über einen sinnlichen Kurztrip nach Kallstadt bei Bad Dürkheim – Mandelblüte inklusive.
Ja, es gibt sie noch, die sinnlichen Erlebnisse, die uns das Reisen und Entdecken so unverzichtbar machen. Zum Beispiel das unvermutete Zusammenspiel von Naturspektakel und längst verloren geglaubten Gaumenfreuden.
Das glückliche Zusammentreffen von einem geradezu unglaublichen Rausch in Rosa, den duftenden Mandelblüten, die bonbonfarben zu den noch kargen Reben in den Weingärten kontrastieren, und den schon weit geöffneten Hoftüren der Weingüter und Wirtshäuser, die mit feinen Bratendüften zum Platznehmen in der Frühlingssonne nötigen.
Wo es das alles gibt? Gerade sind wir aus der Pfalz zurückgekommen, genauer gesagt von einem vorösterlichen Wochenendausflug nach Kallstadt, gleich neben Bad Dürkheim. Und das ist auch unser aktueller Lastminute-Tipp für Ostern 2009.
Die Nase Blütenduft haben wir uns bei Wanderungen durch die berühmten Weinlagen „Saumagen“ und „Annaberg“ geholt, aber auch bei einer Kutschenfahrt vom mittelalterlichen Städtchen Freinsheim zurück nach Kallstadt.
Für den Gaumenschmeichel war dort dann Franz Weber vom „Weinhaus Henninger“ verantwortlich. Trotz seiner erst 32 Jahre schon ein Gastgeber mit Leib und Seele, ein Patron, wie man ihn heute leider sehr selten findet.
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Sarah (nicht überprüft) sagte vor 6 Wochen 1 Tag:
Tolle Gegend und sehr interessanter Reisebericht. Der Saumagen war übrigens in der Region damals ein typisches Bauerngericht:
http://www.heimat-pfalz.de/component/content/article/118-hauptgericht/93...
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Holly sagte vor 2 Jahre 42 Wochen:
Das ist doch mal ein schöner Tipp fürs ältere Publikum. Das hat auch seine Berechtigung!
Zwei Bemerkungen noch: Der Reporter schreibt von "Entenstopfleber" – ich habe irgendwo gelesen, dass in Deutschland das Stopfen von Enten und Gänsen verboten ist. Stimmt das?
Und der Autor hat Riesengarnelen verspeist. Ich finde das heutzutage etwas antiquiert, bei uns in Deutschland Garnelen anzubieten, die um den halben Erdball angereist sind und vermutlich mit Antibiotika "vollgestopft" wurden. Da gehen doch die Gourmet-Trends eher in die ökologische Richtung.
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 42 Wochen:
Oli, klick doch mal links in eines der anderen Themen. Da findest du PS, Kochkunst und Flussfreuden. Außerdem: Es muss ja nicht immer alles auf dem MTB-Trail passieren. Entschleunigung - gern auch bei einer Flasche - ist auch wichtig! Und: Wir freuens immer noch auf deine erste Bike Reportage...
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Oli Bauer sagte vor 2 Jahre 43 Wochen:
Schade, dass die Story im Hause Henninger stecken bleibt. Sonst würde man außer über Ess- und Trinkbares auch noch über so manches Kulturgut lesen. Und wenn wir schon beim Wein sind: der echte Brüller sind die Bioweine der Dürkheimer Werkstätten. Saufen für den guten Zweck - auf höchstem Niveau. 25 % der fast 17 Hektar Weinberge sind Terrassenanlagen. Dort werden Riesling, Silvaner, Weißburgunder, Kerner, Gewürztraminer sowie Spätburgunder, Portugieser und Cabernet Sauvignon bei den Rotweinen angebaut. Das Resultat sind gute bis sehr gute ökologische Weine, die bereits im STERN gelobt worden sind.
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