
Autor:
Thomas Linkel
InsiderTipps
Keine Frage, es sind vor allem die Strände, die die meisten Besucher in die „DomRep“ locken. Es lohnt sich aber, mal den Sand aus den Schuhen zu schütteln, die Badekleidung wegzupacken und dem Meer den Rücken zuzukehren, um die Städte im Hinterland zu erkunden. So wie es unser Reisebericht vormacht.
Der Strand Quintino, zwei Stunden westlich von Puerto Plata an der Nordküste der Dominikanischen Republik, hält jedem karibischen Klischee stand. Gemächlich rollen türkisfarbene Wellen in die weite Lagune, während eine warme Brise langsam Schäfchenwolken über den blauen Himmel schiebt. In der Strandbar „Coco“ dehnt sich derweil entspannt die Zeit.
Nur einer sorgt für Aufregung: Hahn „Duarte“. Er fühlt sich von seinen Hennen vernachlässigt und scheucht sie aufgebracht zwischen den Palmen umher.
Ja, hier möchte man bleiben und seinen Träumen nachhängen … Aber es gibt jemanden, der etwas dagegen hat. Wirtin Susanna. „Wie kann man in einem Land sein, ohne sich für das Leben dort zu interessieren?“, fragt sie uns, während sie Fisch auf dem offenen Grill zubereitet. Und dann beginnt sie von der kulturellen Vielfalt ihrer Heimat zu erzählen, von ihrer Begeisterung für den Karneval, aber: „Was sind schon Worte, das müsst ihr selbst erleben!“
Ihr Enthusiasmus macht uns neugierig. Einen Fisch und zwei frische Papayasäfte später haben wir eine Serviette mit einer von ihr gezeichneten Reiseroute zu den kulturellen Höhepunkten des Landes in der Hand. Es gibt keinen Grund mehr, länger am Strand zu liegen. Die Handtücher sind schnell im Auto verstaut und wir machen uns auf den Weg ins 80 Kilometer landeinwärts gelegene Santiago de los Caballeros.
„Kauft meine saftigen Früchte! Gebratene Fische! Zigarren für alle!“ In das Stimmengewirr der Marktfrauen mischen sich klappernde Schritte, Kinderlachen und Eselsgeschrei. Das alles wirkt fast wie im richtigen Leben – und spielt sich dennoch in einem Museum ab, dem Museum „Centro León“, das seinen Besuchern die Geschichte der Dominikanischen Republik anschaulich und lebendig vermitteln möchte.
Der nachgebaute Marktplatz aus dem 19. Jahrhundert besteht aus Ständen mit typischen Produkten der Insel, in jeder Ecke steht eine aus Holz geschnitzte Marktfrauenstatue. Dreht man sie, ertönt über Lautsprecher das typische Werbegeschrei der Marktweiber.
Als nächsten Stopp hat uns Susanna die Stadt Concepción de La Vega empfohlen, etwa auf halbem Weg zwischen Nord- und Südküste. Der 100.000-Einwohner-Ort gilt als Hochburg des Insel-Karnevals – und der braucht sich hinter dem berühmten Treiben vom Zuckerhut beileibe nicht zu verstecken. Schon Wochen vor dem karnevalesken Höhepunkt vibriert Concepción in freudiger Erwartung …
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Ute Köhler sagte vor 42 Wochen 4 Tage:
Schön, dass es Ihnen gefällt! Unsere Autoren recherchieren immer direkt vor Ort und berichten authentisch, da sie die Länder kennen und in der Welt zu Hause sind.
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Deutsche Reise und Touristik Portal der Dominikanische Repub (nicht überprüft) sagte vor 42 Wochen 4 Tage:
Wir bedanken uns für die realistische Beschreibung unseres Landes aus Touristischer Sicht. Die Ortsbeschreibung entsprechen der Tatsache und sind nicht fälschlicher weise bei anderen abgeschrieben worden.
Wir wünschen allen Lesern schönen Urlaub in der Dominikanischen Republik.
Ihr Deutsches Reise und Touristik Portal der Dominikanische Republik.
www.dominican-republic.de
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