
Autor:
Robert Haidinger
InsiderTipps
Die Hauptstadt des Languedoc-Roussillon bietet den idealen Mix aus Mittelmeer-Flair, reicher Historie und sinnlichen Genüssen. Folgen Sie unserem Reisebericht und bummeln Sie durch diese faszinierende Stadt.
1. Tag
9.00 Uhr Blick premier
Frühstück mit Pool, Panoramablick und Dachterrasse: Das moderne Hotel „Pullman Montpellier Anti- gone“ bietet wenige Meter neben dem Altstadttrubel einen ersten Überblick.
Wo? Rue des Pertuisanes 1
Tel. 0033/ 4 67 99 72 72
www.pullmanhotels.com
10.00 Uhr Gassi gehen
Montpelliers Kathedrale St-Pierre stammt aus dem 14. Jh. Die umliegenden Gassen sind Teil des jüdischen Montpellier und haben sich ihren Charme bewahrt.
Wo? Rue St. Pierre
11.00 Uhr Rezeptfrei
Die Medizinische Fakultät der Universitätsstadt Montpellier war einst eine der berühmtesten der Welt. Daran erinnert neben dem Anatomiemuseum auch die alte Pharmazie (Pharmacie de la Miséricorde) aus dem Jahr 1622.
Wo? Rue de la Monnaie 1
11.30 Uhr Kryptisch
Die Hitze treibt uns in die romanische Krypta Notre Dame des Tables: Unscheinbare Stufen führen ins kühle unterirdische Musée de l’Histoire de Montpellier: tote Könige und Gemäuer aus dem 10. Jh. Ticket 1,60 Euro.
Wo? Place Jean Jaurès
12.00 Uhr Platz nehmen
Die zentrale Place Jean Jaurès ist der Mittagstisch von Montpellier. Einer der lokalen Favoriten: das „Pain & Cie“ mit seinen feinen Salaten und köstlichen kleinen Gerichten. Wunderbar auch die süßen Kuchen und Tartes zum Dessert. Markenzeichen ist das immer großartige Brot.
Wo? Place Jean Jaurès 4, www.painetcompagnie.fr
14.00 Uhr Kleinen Bogen machen
Die Hauptstadt des Languedoc-Roussillon leistet sich seit Ende des 17. Jh. einen Triumphbogen. Allerdings einen kleinen mit nur 52 m Höhe. Einmal durchgehen ist dennoch Pflicht.
Wo? Blvd. du Prof Louis Vialleton
15.00 Uhr Heilpflanzen
Der Jardin des Plantes wurde von der Medizinischen Fakultät 1593 zu Heilzwecken angelegt – einer der ältesten Europas. Zeit genug, zu einem zauberhaften Park heranzuwachsen.
Wo? Blvd. Henri IV
16.30 Uhr Kunstfertig
Eine ehemalige Kirche für Kunst-Exponate, auch damit kann Montpellier aufwarten. In den engen Gassen rund um Ste-Anne finden sich noch zahlreiche weitere Galerien und Antiquitätenläden.
Wo? Place du Petit Scel
18.00 Uhr Philosophen-Treff
Für viele der schönste Platz der Stadt: die Place de la Canourgue mit den Platanen und dem Einhorn-Brunnen. Sie regte bereits 1737 Jean-Jacques Rousseau zum Philosophieren an – Montpelliers Ärzte sollten dessen Nervenschwäche kurieren.
Wo? Place de la Canourgue
19.30 Uhr Kein Wermutstropfen
Vor der Oper wird ein Klassiker serviert: nämlich der regionale Aperitif „Noilly Prat“, ein besonders aromatischer Wermut. Danach geht es zum Austern-Essen in die Brasserie „Chez Boris“ (Blvd. Sarrail 17) mit hübschem Gastgarten.
Wo? Place de la Comédie
24.00 Uhr 20 km blau
Hinter der Place Royal de Peyrou verläuft Frankreichs größtes Illuminations-Projekt. Der Beginn des 20 km langen Aquädukts wird in blauen Wellen beleuchtet. Spektakulär!
Wo? Blvd. des Arceaux
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