
Autor:
Klaus Bötig
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Unser Reisebericht ist ein Hoch auf die Kykladen: das weltweit einzigartige Santorin. Die Wildheit der Schwester Folegandros sowie Party, Trubel und Highlife auf Mykonos.
Auf den Kykladen nahm die Kultur Griechenlands ihren Anfang. Dort sang Homer seine Lieder. Dort schufen die Bildhauer aus parischem Marmor ihre einzigartigen Statuen. Und dort errichteten die Baumeister prachtvolle Tempel. Lange Zeit Traumziel der Segler und Kreuzfahrer ist die Inselwelt der Ägäis heute ein Tummelplatz für Rucksacktouristen, Teeniereisegruppen und Pauschaltouristen aus der ganzen Welt.
Obwohl Mykonos, Milos, Paros, Santorin und Naxos seit Jahren schnell mit dem Flugzeug zu erreichen sind, führt die klassische Route nach wie vor mit dem Schiff von Piräus über die heilige Insel Tinos, Syros, das schrille Mykonos, das antike Delos, das lebendige Paros und das fruchtbare Naxos weiter zu Ios und Santorin mit seiner atemberaubenden Vulkanlandschaft.
Trotz der vorherrschend kargen Vegetation der Kykladen-Inseln duftet es vielerorts nach würzigem Oregano, Thymian, Lavendel, Rosmarin oder Salbei. Hibiskus, Bougainvillea und Jasmin setzen bunte Farbkleckse in den weiß getünchten Dörfern. Rosa blühende Tamarisken säumen viele Strände.
Die Kykladen haben viele Gesichter. Welches einen am besten gefällt, muss jeder Reisende selbst entscheiden. Allen gemeinsam ist jedenfalls das Licht, das immer und überall einen ganz eigenartigen Zauber verbreitet.
Santorin ist weltweit einzigartig. Vor 3.500 Jahren ragte noch ein Vulkan wie der Vesuv über 1.000 Meter hoch in den Himmel. Dann explodierte er und ließ nur drei Inselränder übrig. Der größte von ihnen heißt heute Santorin.
In den tiefen Krater brach die Ägäis ein; auf den bis über 300 Meter Höhe steil ansteigenden Kraterrand setzten die Santoriner später eine Kette weißer Häuser und kleiner Kapellen mit roten und blauen Kuppeln. Von dort oben fällt die Insel mehr oder minder sanft wieder zur Ägäis ab, wo sie ein Kranz faszinierend vielfältiger Strände säumt. So viel Schönheit lockt natürlich Urlauber an: Santorin gleicht im Hochsommer einem Rummelplatz. Hin sollte man aber auf jeden Fall - und sei es nur für drei Tage.
Film ab! Reisevideo Santorin Oia
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