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Pilion Urgriechisch
- Flug
- ab 20 €
- Einreise
- Personalausweis
- Hotel
- ab 65 €
- Einfaches Hotel
- ab 20 €
- Menu
- ab 15 €
- Einfaches Gericht
- ab 3,50 €
Klima Übersicht
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| Beste Reisezeit: Juni-September; Besonderheiten: im Hochsommer trocken heiß, an der Küste meist angenhem kühler Seewind | ||||||||||||
InsiderTipps - Essen & Trinken
Was, wo und wie?
Nur auf den ersten Blick repräsentieren Souvlaki, Schwertfisch (Xifias), Moussaka und Schweinekotelett (Brisoles) die typische griechische Küche. Näher kommt man den heimischen Kochtöpfen mit langsam und auf kleiner Flamme geköchelten öligen Eintopfgerichten. Stifádo heißt etwa das in Zwiebeln und Gemüse geschmorte Rind- oder Kaninchenfleisch-Gulasch. Andere Gargerichte (Entrades) variieren auf der Basis von Tomaten/Olivenöl und Zwiebeln die Ingredienzien Bohne, Okraschote, Kartoffel und vieles andere mehr. Dazu reicht man weißes Brot oder Reis. Mit Reis gefüllte Tomaten und Paprika ergänzen diesen Kochstil.
Um nichts weniger traditionell sind die Pikilia (oder Mezedes) genannten Vorspeisen auf kleinen Tellerchen. Dazu zählen Dolmades (gefüllte Weinblätter), gefüllte Kohlblätter, Gurkenknoblauchjogurt (Tsatsiki), Fischrogenaufstrich (Taramossaláta), Kartoffelbrei mit Knoblauch (Patátes), gebackene Minze-Quarktäschchen (Misithira Kalitsounakia), überbackener Käse (Saganaki), Auberginenaufstrich oder pürierte Weißbohnen (Koukia).
Diese Tradition der vielen kleinen, parallel genossenen Speisen erweckt beim Beobachter den Eindruck einer chaotischen Menüfolge. Besonders in traditionelleren Lokalen bekommt man Suppen, Salate, Vorspeisen und Hauptgerichte gern gleichzeitig auf den Tisch gestellt. Was Mitteleuropäern häufig als Willkür erscheinen mag, erklärt sich aus der Tischgemeinschaft (Paréa) der Griechen.
Vielfältig sind auch die Bezeichnungen für die Gaststätten selbst. Psitária weist auf eine Grillstube hin, die Psárotavérna ist auf Fisch spezialisiert. Die griechische Bezeichnung Inomajirion steht hingegen für ein ländliches Lokal mit einfachen Speisen und Wein.
Viele dieser Bezeichnungen verschwinden heute gemeinsam mit der authentischen Küche und neben der allgegenwärtigen Tavérna überlebt vor allem das Kafenion. Neben Kaffee in unterschiedlicher Zubereitung und diversen Getränken gibt es hier höchstens kalte Kleinigkeiten zum Verkosten. Vorspeisen plus Ouzo oder Wein sind hingegen die Domäne einer so genannten Ouzeri.
Ausgewählte Restaurant-Tipps für jeden Geldbeutel finden Sie in Heft 3/2006.
