
Autor:
Nicolas van Ryk
InsiderTipps
Im April 1909 wurde die "weiße Stadt" gegründet. Heute pulsiert die Stadt voller Leben, sie gilt als eine der aufregendsten Metropolen im Nahen Ostens. Ein guter Grund für einen Besuch in der Küstencity. Für gepflegtes Abhängen am Strand und flottes Nightlife.
Die Reihenfolge stimmt: studieren, schwimmen, surfen. Genau so verbringt Eldar Zehorai seinen Tag. „Morgens ist die Uni dran, aber am Nachmittag muss man doch raus hier“, macht der Biologiestudent aus Tel Aviv klar. Von März bis Mitte November ist Badesaison in Israels Wirtschaftsmetropole. Eldar hat es von seiner Wohnung im Norden der Stadt nur wenige Minuten bis zum Hilton Beach. Der Strand ist nach der gleichnamigen Luxus-Absteige benannt. Ein Phänomen der Stadt: Vom Norden bis nach Jaffa im Süden reihen sich große Hotels wie auf einer Perlenkette aneinander. Einer Phalanx der Tourismusindustrie gleich bilden sie eine Häuserfront hinter den breiten, feinsandigen Mittelmeerstränden. Nur von der festungsartigen US-Botschaft, der schnuckeligen französischen Vertretung oder dem Opera Tower unterbrochen.
Doch nicht nur die internationalen Hotels dominieren die Skyline von Tel Aviv. Da sind auch die Bürotürme zahlreicher Banken, Dienstleister oder Holdings, die mit ihren Repräsentanzen die eigene wirtschaftliche Bedeutung zur Schau stellen. Und fast monatlich kommen neue Gebäude hinzu. Gewissermaßen ist Tel Aviv wie Frankfurt. Ähnlich der Mainmetropole ist es die einzige Stadt in Israel mit einer echten Skyline. Wer Geld verdienen will, muss nach Tel Aviv. Und mit 600.000 Einwohnern und etwa 1,1 Millionen Bewohnern im Umland ist Tel Aviv auch so groß wie Frankfurt. Nur liegen die riesigen Bank- und Bürotürme eben am Mittelmeer.
Immer wenn vor einem Restaurant in Neonröhren oder Schildern die drei hebräischen Konsonanten KSR leuchten, handelt es sich um ein koscheres Lokal. Das bedeutet unter anderem, dass dort das Fleisch nicht in Milch oder Sahne zubereitet wird. Ist aber auch gar nicht nötig bei den vielfältigen Gerichten, die die israelische Küche bietet.
Neben aromatischen Lammspießen gibt es Doraden aus dem Meer oder Petrusfische aus dem Jordan. Auch die reichhaltigen Vorspeisen wie Petersilien-Salat, Hummus oder in Olivenöl angemachte Kichererbsen schmecken vorzüglich zu ofenfrischem Fladenbrot. Hinzu kommen italienische Nudelgerichte, Sushi und vieles mehr. Tel Aviv profitiert kulinarisch davon, dass seine Bewohner Wurzeln in aller Herren Länder haben.
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Samir Kabab al-Halabi (nicht überprüft) sagte vor 13 Wochen 2 Tage:
Macht nur Werbung für dieses Land, das nun die Piraterie für sich entdeckt hat und dabei über Leichen geht. Masha'allah!
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Greta1 sagte vor 1 Jahr 40 Wochen:
Ich habe im Oktober 2008 eine Rundreise durch Israel und Jordanien gemacht. Beide Staaten sind faszinierende Länder, habe alle wichtigen Kulturstätten besucht. Es wäre jammerschade, Tel Aviv mit Badeurlaub in Verbindung zu bringen. Die Länder sind sehr reich an Kultur, Kunst und Geschichte. Ein Bad im Toten Meer allerdings sollte man sich nicht entgehen lassen. Israel ist unter Beachtung einiger Verhaltensregeln auf jedenfall sehr empfehlenswert!
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spiko sagte vor 2 Jahre 8 Wochen:
öfter schon habe ich berichte über tel aviv gelesen, die aufzeigten, dass man in der stadt herrlich urlaub machen kann. und nun deine ansprechende reportage. man sollte der politischen situation trotzen und dieses land besuchen um ein zeichen zu setzen. reisen ist doch völkerverbindend!
spiko
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Gregor sagte vor 2 Jahre 8 Wochen:
Also ich kann aus eigener Erfahrung nur eins sagen: Tel Aviv ist DIE Partymetropole schlechthin. Ich habe einen Bekannten da, deshalb konnte ich immer recht günstig dort unterkommen. Aber selbst wem dieses Glück nicht beschieden ist - die Stadt ist in jedem Fall einen Besuch wert. Und der Rest des Landes übrigens auch. Und sogar an die Uzzis gewöhnt man sich schneller als man glaubt...
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Igelchen sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
Überraschend, die Ferienstimmung und das Strandleben! Doch wenn schon Strandurlaub, dann wohl nicht in Israel. Gleichzeitig würden mich Geschichte, Kunst und Kultur im Land sehr interessieren - da muss ich noch hin, aber das geht auch noch später ... wenn's die politische Lage zulässt ...!
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nik sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
mir gehts da ähnlich wie wisch, auf der einen seite diese quirlige, szenige stadt, die einen unglaublich in ihren bann zieht und auf der anderen seite die andauernd angespannte politische situation, ich kann mir nicht vorstellen, hier einen rundrum entspannten urlaub geniessen zu können.
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wisch sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
Klingt schon cool, kann mir auch gut vorstellen Badeurlaub mit Metorpole zu verbinden. Aber ist es nicht komisch in ein Land zu reisen, das im Bürgerkrieg ist. Danach klingen jedenfalls die Nachrichten und wenn ich an die Selbstmordattentäter denke ..
Oder bin ich da zu ängstlich und es läßt sich unbeschwert ein Urlaub in Tel Aviv, Israel genießen. Was meint ihr?
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Lauluk sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
Da bekommt man ja richtig Lust, mal nach Tel Aviv zu fahren. Tolle Bilder und nette Reportage. Ich würde zwar keinen Badeurlaub machen, aber gut zu wissen, dass die Badehose ins Gepäck muss.
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angelika wolfberger sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
Um einen Badeurlaub zu machen, fahre ich sicherlich nicht nach Tel Aviv. Aber ich habe die Stadt in guter Erinnerung. Wenn es auch schon ein paar jahre her ist: jung,dynamisch, lebenslustig...
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Rosario sagte vor 2 Jahre 9 Wochen:
Na ja, am Strand liegen ist nicht so mein Ding. Noch dazu, wenn man dort quasi über Uzzis stolpert ... Aber die Bilder machen Lust auf einen Kurztrip nach Tel Aviv. Scheint eine sehr lebendige Stadt zu sein.
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