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Reisebericht Genua Die Stolze
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Klima Übersicht
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| Beste Reisezeit: Mai - Oktober; im Sommer im Landesinneren wärmer; im Herbst intensive Regenfälle möglich | ||||||||||||
InsiderTipps - Verkehr
Vor Ort unterwegs
Mietwagen
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Roadbook: Die schönsten Touren der Palmenriviera
Monte Beigua–Millesimo
Auf den Spuren von Keramik und Wein unterwegs. ca. 110 km
Von Varazze das Tal des Teiro hinauf zum Monte Beigua. In den Wäldern von Alpicella lebten bereits in der Jungsteinzeit Menschen. Grabungsfunde im Archäologischen Museum in der Nähe der Dorfkirche. Der Monte Beigua (1.287 m) liegt in der Mitte des gleichnamigen Naturparks. Von dort aus weiter Blick über die ligurischen Berge. Über Veirera und Palo nach Sassello mit Ortskern aus dem 17. Jh. sowie Palazzi mit Freskenmalereien. Über Colle del Giovo nach Stella mit 5 Ortsteilen zwischen mediterraner Macchia und Wäldern (Geburtsstadt des ehemaligen Staatspräsidenten Sandro Pertini). In Stella S. Martino Besuch der Azienda von Enrico Codara, der biologischen Ziegenkäse herstellt.
Albisola ist bekannt für seine Keramikproduktion. Manufakturen und Werkstätten in den Carugi und am Pozzo Garitta. Strandpromenade Lungomare degli Artisti: 1963 mit einem von italienischen Künstlern gestalteten Keramikmosaik gepflastert.
Auf der Via Aurelia bis Savona. Sehenswert dort: Turm Leon Pancaldo, der Torretta genannt wird, altes Hafenviertel Vecchia Darsena, das moderne Kreuzfahrtterminal Palacrociere und die einstige Festung Priamar mit Museen.
Weiter über den Pass Colle di Cadibona nach Altare, einem Ort mittelalterlichen Ursprungs mit Jugendstilarchitektur und Glasmuseum in der Villa Rosa. Über Carcare weiter nach Millesimo im Bormida-Tal. Die dortige Ponte della Gaietta ist ein seltenes Beispiel befestigter Brücken aus dem Hochmittelalter. Auf dem Platz mit Arkaden (16. Jh.) steht der Palazzo dei Marchesi Del Carretto mit schöner Sonnenuhr.
Manie-Ebene–Bormida-Tal
Zu einigen der schönsten Orte der Riviera. ca. 90 km
Noli, früher eine eigenständige Seerepublik, ist mit hohen Türmen und Stadtmauern befestigt, die von der Burg Monte Ursino überragt werden. Im Ort gibt es Arkaden und mittelalterliche Palazzi, Gassen und romantische Plätze. Am Strand verkaufen die Fischer jeden Morgen ihren frischen Fang. Am Ostende des Orts führt eine von Ginsterbüschen gesäumte Straße (toller Blick auf Noli!) nach Voze und weiter zur Manie. Diese Hochebene ist eine recht ursprünglich gebliebene Ecke, obwohl sie nah an der dicht bebauten Küste liegt.
Zwischen Weinbergen und Olivenhainen liegen Bauerndörfer mit Gasthäusern, in denen typisch ligurische Gerichte angeboten werden. Die sehenswerte Karsthöhle Arma delle Manie mit prähistorischen Relikten ist schon von der Hauptstraße aus zu sehen. Die Steilwände aus dem hellen Pietra-del-Finale-Kalkstein locken unzählige Kletterer aus ganz Europa.
Finalborgo war vom 15. bis zum 18. Jh. Hauptstadt der Markgrafschaft Del Carretto. Aus dieser Zeit stammen auch Stadtmauer, Palazzi, Kirchen, das Stadttor Porta Reale mit dem achteckigen Glockenturm San Biagio und das Stadttor Porta Testa. Der Klosterkomplex Santa Caterina beherbergt das Archäologische Stadtmuseum (Museo Civico Archeologico).
Verezzi lockt mit vier sarazenischen Vierteln voller typischer Häuser aus Naturstein, Gassen mit Kopfsteinpflaster, Archivolten und kleinen Plätzen. Weiter zum Colle del Melogno, auf dem sich in 1.028 m Höhe eine massive Festung aus dem 19. Jh. erhebt. Auf der Landstraße geht es durch den Buchenwald Barbottina, der sich im Herbst tiefrot färbt.
Calizzano ist ein Urlaubsort am linken Ufer des Flusses Bormida di Millesimo. Von dort gelangen Sie nach Bardineto, auf der Hochebene sind zahlreiche Höhlen und Quellen zu finden. Buranco di Bardineto ist die größte der 80 in dieser Gegend erforschten Höhlen.
Weiter nach Castelvecchio di Rocca Barbena: Der mit Stadtmauern befestigte Ort aus dem 13. Jh. wird von einer massiven Festung überragt. Zurück in Richtung Küste, über Balestrino mit der Burg der Familie Del Carretto und Drehort des Films „Tintenherz“ nach Toirano. Der Ort hat eine sehr stimmungsvolle Altstadt mit engen Gassen, Turmhäusern, Stadttoren und Zinnenturm und ist berühmt für die gleichnamigen prähistorischen Höhlen. In den früheren Reitställen des Palazzo Del Carretto befindet sich das Ethnografische Museum Val Varatella.
Durch das grüne Hinterland von Albenga und Alassio
Ein bekanntes Seebad, eine verkannte Schönheit und Natur. ca. 70 km
Von Albenga fährt man durchs Neva-Tal ins mittelalterliche Zuccarello mit langen Arkadengängen entlang der Hauptstraße und römischer Brücke. Zurück in Martinetto biegt man ins Val Pennavaire ab, dessen Hänge an die Dolomiten erinnern. Der nächste Ort ist Castelbianco.
Eine Abzweigung führt nach Colletta, zu Italiens erstem Borgo telematico. Der Ort ist komplett modernisiert, jedoch unter Wahrung des ursprünglichen Stils. Natursteinhäuser, enge Gassen, Bogengänge, Treppen – und toller Panoramapool für die Bewohner. Die Wohnungen bieten jeden Komfort und sind über Glasfaserkabel mit der Welt verbunden – und sind größtenteils im Besitz von Ausländern.
Zurück nach Albenga und weiter nach Garlenda. Dort steht das moderne Multimedia-Museum Dante Giacosa mit den Fiat-500-Oldtimern und Multimedia-Shows. Der Ort Garlenda selbst ist für seinen 18-Loch-Golfplatz berühmt. Jeden Sommer findet in Garlenda ein Fiat- 500-Treffen statt, zu dem Tausende Fans aus aller Welt kommen.
Biegen Sie nun in die sogenannte Paravenna ein, eine Straße, auf der die Proberennen für die Rallye von Sanremo stattfinden. Sie verläuft später parallel zur Küste und mündet direkt in die Straße nach Alassio.
Alassio wird parallel zur Küste von einer typisch ligurischen Via recta durchzogen. Der „Budello“ durchquert auf vielen Kilometern schnurgerade den Ort, gesäumt von Häusern aus dem 17. Jh. mit eleganten Shops und Boutiquen. Wahrzeichen ist das Muretto (Mäuerchen), mit Keramikfliesen voller Autogramme berühmter Persönlichkeiten aus Kunst und Medien versehen. Biegt man hinter dem Stadtzentrum nach links ab, gelangt man zu der engen und sehr kurvigen Straße, die zum Capo Santa Croce hinaufführt. Vom Plateau unterhalb der kleinen Kirche aus dem 13. Jh. hat man eine traumhafte Aussicht über die Bucht von Alassio. Ein fürwahr lohnender Abstecher!
Auf der Küstenstraße Via Aurelia weiter nach Albenga. Mit seinem historischen Stadtkern ist Albenga eine der bedeutendsten mittelalterlichen Städte Norditaliens. Da sie in der Vergangenheit eine autonome Gemeinde und wichtige Diözese war, verfügt sie über ein beachtliches Kunsterbe: die Kathedrale San Michele, die Taufkirche mit byzantinischen Mosaiken, die kleine Piazza dei Leoni und hoch aufragende Turmhäuser. Direkt vor der Küste der Stadt liegt die Insel Gallinara, heute Teil eines Naturschutzgebiets.


