Insel La Maddalena

Baia Trinita

Traumhaftes Meer, wie im tropischen Paradies. Das Smaragdgrün lässt einen glauben, man sei in einem tropischen Paradies. Doch unser Reisebericht beweist: Sowas gibt es auch mitten in Europa!

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Myrte und Wacholder und die Felsen aus rosafarbenem Granit, die von Wind und Wellen gezeichnet sind, lassen keine Zweifel aufkommen: Sie sind am Mittelmeer, und zwar an einem seiner schönsten Plätze. Auf der Insel La Maddalena. Baia Trinità ist einer der verführerischsten Strände der Insel.

Zur Trinità, wie sie die Inselbewohner nennen, kommt man über einen Weg, der erst seit kurzem mit dem Auto befahrbar ist. Er schlängelt sich durch eine sanfte Hügellandschaft mit üppiger, wilder Vegetation, die die Luft während der Frühlings- und Sommermonate mit starken Düften schwängert. Was den Strand einmalig macht, ist nicht der sehr feine und goldene Sand und nicht das klare Meer. Nein, es sind die Blumen! Ein dichtes Geflecht, das dem starken Wind trotzt, der oft über die Inseln weht. Der rosafarbene Teppich erstreckt sich fast bis zum Strand hinunter. Die prächtigste Zeit ist der Ausklang des Frühlings, wenn die Knospen gerade aufgebrochen sind und die Sonne noch nicht alles verbrannt hat.

Aufgrund der unregelmäßigen Wassertiefe und der Felsen, die dicht unter der Wasseroberfläche liegen, ist es recht riskant, per Boot zur Baia Trinità zu fahren. Deshalb ist es besser, den Minibus zu nehmen, der die ganze Insel umfährt und ganz in der Nähe der schönsten Strände hält. Es gibt kaum Service und Infrastruktur am Strand, aber das ist vielleicht auch besser so. Es ist viel angenehmer, am Ufer zu sitzen und sich vom glasklaren Wasser statt von einer Dusche erfrischen zu lassen.

Der Nationalpark umfasst alle Inselchen im italienischen Territorium zwischen Sardinien und Korsika. Eine Welt von unberührten Sandbuchten, Schluchten, Grotten und flachen Meeresstellen.

Die nach La Maddalena zweitgrößte der sieben Inseln ist Caprera. Die zwei Inseln sind mit einer Brücke verbunden. In dem Haus, in dem das Garibaldi-Museum untergebracht ist, verbachte dieser seine letzten Tage. Nordöstlich von Caprera liegt die Insel Budelli, sehr bekannt für ihren rosafarbenen Sandstrand, der leider nicht mehr zugänglich ist und unter striktem Schutz steht, weil jahrelang enthusiastische Touristen gleich eimerweise den seltenen rosafarbenen Sand davontrugen.

Die Insel von Razzoli ist von der Lage her die verführerischste des Archipels. Sie wird gekrönt von einem großen weißen Leuchtturm über der Bonifaz-Schlucht.

Vittorio Lai, der von seinen Mitbürgern Ulisse (Odysseus) genannt wird, fährt jeden Tag von Juli bis September ganz in der Früh mit seinem Boot Touristen zu den Inseln des maddalenischen Archipels, um ihnen die schönsten Buchten und Strände zu zeigen. Ulisse erzählt während der Fahrt von Fabeln und Mythen, die sich in dieser Gegend abgespielt haben sollen. Den Seefahrer findet man leicht, indem man sich in der Bar "Sport" von La Maddalena, Località Cala Gavetta, nach ihm erkundigt.

Wie kommt man hin?

Von Palau (Sassari) fährt alle 20 Minuten ein Boot nach La Maddalena.

Nach Sardinien per Flug nach Olbia (80 Kilometer) oder per Fähre. Grimaldi verbindet Genua mit Porto Torres und Olbia, Mobylines verbindet Livorno und Civitavecchia (Rom) mit Olbia.

SS 131 in Richtung Olbia, SS 125 bis Palau.

Hallo Daniela :-)
das klingt alles wirklich super! Mein Freund und ich wollen nun auch nach La Maddalena, und fliegen bis nach Olbia. Nun meine Frage; wie seit ihr von Olbia auf diese wunderschöne Insel gekommen? Gibt es da einen Bus-Transfer?
Freue mich über eine Antwort! :-)
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