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InsiderTipps
Sie sind die beliebtesten und meistfotografierten Alpengipfel: Die Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten. Den schönsten Blick auf ihre Schokoladenseite, die Nordseite, genießt man vom benachbarten Paternkofel. Dorthin führt ein einfacher Klettersteig – wie, das lesen Sie in unserem Reisebericht.
Die berühmten Felstürme legen heute wenig Wert auf Bewunderung und Rampenlicht. Wie Filmstars hinter Sonnenbrillen, so verstecken sich die Drei Zinnen hinter einem Schleier aus Nebel und Wolken. Nur für kurze Momente wird der Blick frei auf die steilen 600 Meter hohen Wände.
Jetzt, Anfang Juni, herrscht unter der Woche nur mäßiger Andrang auf den Wanderwegen – genau der richtige Zeitpunkt für einen entspannten Ausflug in die zackige Felsenwelt.
Gemeinsam mit meinem Bergführer Kurt aus Bruneck starte ich von der Auronzohütte (2.344 Meter). Wir wollen hinüber zum benachbarten Paternkofel (2.744 Meter). Von seinem Gipfel hat man, wenn die Sicht frei ist, einen fantastischen Blick auf die berühmte Nordseite der Drei Zinnen.
Unsere Tour führt über den Paternsattel, dann weiter durch Felsentunnel sowie über Pfade und Klettersteiganlagen, die ursprünglich aus dem 1. Weltkrieg stammen, bis auf den Gipfel. Ausgestattet sind wir mit Seil, Eispickel und Klettergurt.
Die Route ist nicht schwierig und kann auch von Klettersteig-Neulingen begangen werden, entsprechende Ausrüstung und erfahrene Begleitung vorausgesetzt.
Der Winter heuer war außergewöhnlich schneereich, noch immer bedecken hier und da Schneefelder den Fels. Sie zu überqueren, erfordert besondere Vorsicht – man sollte es keinesfalls ungesichert tun.
Sicher den Schnee passiert, dann durch steilen Fels, am Drahtseil gesichert, gekraxelt und weiter den Pfad-Serpentinen durch Geröll und Fels gefolgt. Schon ist der Gipfel erreicht. Etwa zwei Stunden haben wir für den Aufstieg bebraucht.
Großartig und beeindruckend, wie sie da, von Nebelschleiern umhüllt, vor uns in den Himmel schießt: die berühmte Zinnen-Nordseite. Sie gehört zu den bekanntesten Landschaftsbildern der Alpen und ist das unbestrittene Markenzeichen der Dolomiten.
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markus sagte vor 2 Jahre 45 Wochen:
Vielen Dank für den wertvollen Hinweis. Da sind wohl meine Finger vor lauter Begeisterung zu schnell über die Tasten geflogen. Oder war's die viele Arbeit?
Zum Glück gibt's ja noch aufmeksame Lesa ...
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michael borgmann (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 45 Wochen:
Wo sind sie denn, Ihre "Dolimiten". Ich kenn nur die Dolomiten - da haben Sie und der "Berführer" wohl zu tief ins Kronenbourg-Glas gelinst, oder?
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