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Klima Übersicht
| Jan. | Feb. | Mär. | Apr. | Mai. | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. | |
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| 8 | 9 | 10 | 10 | 11 | 10 | 10 | 9 | 9 | 9 | 9 | 8 | |
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| 10 | 10 | 14 | 17 | 19 | 23 | 23 | 23 | 21 | 19 | 14 | 11 | |
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Beste Reisezeit: November - März. Vor allem Mai - September sehr hohe UV-Strahlung und Spitzentemperaturen bis |
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InsiderTipps - Essen & Trinken
Was, wo und wie?
Die jemenitische Küche ist nicht besonders abwechslungsreich. Bei den vielen Garküchen und Restaurants, die man fast in jedem größeren Ort und entlang der Teerstraßen findet, gibt es kaum wirkliche Qualitätsunterschiede. Vorrangig stellen sie eher ein exotisch-akustisches Erlebnis als eine echte Überraschung für den verwöhnten Gaumen dar. Aluminium- und Plastikteller sind Standard, wogegen man nicht immer davon ausgehen kann, dass Besteck zur Grundausrüstung eines einfachen Restaurants gehört.
Hygiene
Jemeniten essen nur mit der rechten Hand, die linke gilt als unrein und wird im besten Fall zum Abreißen von Brotfladen oder zum Zerteilen eines Hühnchens verwendet.
Wer mit einem örtlichen Fahrer unterwegs ist, tut gut daran, ihm die Wahl des Restaurants zu überlassen. Besteck, Teller und Gläser sind geeignete Überträger für Hepatitis, werden aber in den Kneipen nur mit klarem Wasser abgespült. Wer also auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich impfen lassen und mit den Fingern essen. Das "Rumschnabulieren" im Suq sollte man ebenfalls im Hinblick auf die eigene Gesundheit unterlassen. Sauberes Trinkwasser ist im Jemen zum kostbaren Luxusartikel geworden, die Trinkwasservorkommen sind aufgrund der enormen Nachfrage und der ungezügelten Ausbeute drastisch im Schrumpfen begriffen. Zu einer wahren Seuche hat sich das nach französischem Vorbild in Plastikflaschen abgefüllte Mineralwasser entwickelt. Für uns ist es relativ preisgünstig, auf dem flachen Land stellt es bereits einen Luxusartikel dar.
Die Küche
Wichtigste Bestandteile der jemenitischen Gerichte sind Fleisch (vorwiegend gekochtes Hammelfleisch), Huhn, Fisch, Reis, Gemüse und Brot. Das nordjemenitische Nationalgericht "Salte", ein Eintopf, der aus all den Zutaten besteht, die man eben gerade zur Verfügung stehen, wird fast überall angeboten.
Die Auswahl an Getränken ist ebenfalls nicht sonderlich groß. Im Prinzip gibt es meist "Ma" (Wasser), "Shamlan" (Mineralwasser), Softdrinks, "Qahwa" (Kaffee) und natürlich "Shay" (Tee).
Wem das ständige Einerlei aus "Mushakkal" (Mischgemüse), "Ruz" (Reis) und "Dajaaj" (Hühnchen) auf die Nerven geht, kann sich seinen Speiseplan mit Joghurt, Früchten (Bananen, Melonen, Aprikosen) und frischem Gemüse aufbessern. Milch und Joghurt ist nahezu überall in guter Qualität erhältlich.
