InsiderTipps
Weitere Reportagen
Ozeanisches Fundstück
Wolkenkratzer in der Wüste
Suqs mit Simsalabim
Mokka, Datteln und Fisch
- Flug
- ab 550 €
- Einreise
- Reisepass
Visum
- Hotel
- ab 25 €
- Einfaches Hotel
- ab 3 €
- Menu
- ab 8 €
- Einfaches Gericht
- ab 1,50 €
Klima Übersicht
| Jan. | Feb. | Mär. | Apr. | Mai. | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 8 | 9 | 10 | 10 | 11 | 10 | 10 | 9 | 9 | 9 | 9 | 8 | |
| 26 | 28 | 31 | 34 | 36 | 39 | 38 | 38 | 38 | 33 | 30 | 27 | |
| 10 | 10 | 14 | 17 | 19 | 23 | 23 | 23 | 21 | 19 | 14 | 11 | |
| 3 | 2 | 1 | 1 | 1 | 3 | 5 | 5 | 3 | 2 | 1 | 3 | |
|
Beste Reisezeit: November - März. Vor allem Mai - September sehr hohe UV-Strahlung und Spitzentemperaturen bis |
||||||||||||
InsiderTipps - Verkehr
Vor Ort unterwegs
Mietwagen
Selbst wenn man irgendwo in San'a eine Agentur findet, die gegen eine horrende Summe ein Mietfahrzeug zur Verfügung stellt, sollte man die Finger vom Selbstfahren lassen. Die gängige, sicherste und vernünftigste Art ist es, mit dem Wagen gleich auch den Fahrer zu mieten. Er übernimmt dann oft auch die Funktion eines so genannten "Driverguide". Die Preise sind abhängig von den Zielgebieten, dem Schwierigkeitsgrad der Strecke, der Mietdauer usw. Im günstigsten Fall bekommt man einen Wagen für ca. 60 bis 70 US-$/Tag, inkl. Fahrer. Diese Preise sind jedoch absolute Dumpingpreise, die Fahrer meist Einzelgänger, die bei keiner seriösen Agentur einen Arbeitsplatz gefunden haben. Vor derartigen Spartouren sei gewarnt. Für gute Qualität zahlt man rund 100 US-$. Fast alle im Jemen für Agenturen fahrenden Landcruiser sind Eigentum der Fahrer, nicht der Agentur und werden dementsprechend von ihnen gehegt und gepflegt. Das sorglose Schlagen von Autotüren verursacht jedesmal einen schweren Stich in das Fahrerherz.
Stadttaxis
Die Flut der Taxis in San'a und vielen anderen größeren Städten ist ebenso faszinierend wie ihr Zustand. Die Tatsache, dass viele dieser Taxis überhaupt noch fahren, grenzt an ein technisches Wunder.
Es besteht also grundsätzlich kein Mangel an Fahrgelegenheiten. Schwieriger wird es schon bei der Zielangabe, denn viele Taxifahrer kennen die einfachsten Ziele nicht. Man darf also nicht erwarten, dass man in Ta'izz am Museum in ein Taxi steigt, dem Fahrer sein Hotel sagt und dieser dann sofort den Weg dorthin findet. Einem Taxifahrer den Weg zu weisen, ist im Jemen eine alltägliche Situation.
Das zweite Problem mag der Preis sein, der unbedingt vor dem Antritt der Fahrt auszuhandeln ist. Gerade bei Ausländern werden gern Fantasiepreise verlangt; ein Drittel der genannten Summe ist meist immer noch realistisch.
Sammeltaxis
Von allen größeren Orten fahren Sammeltaxis in die nähere Umgebung. Die Haltestellen liegen vorwiegend an den Ausfallstraßen in die jeweiligen Richtungen. Gefahren wird, wenn der Wagen brechend voll ist, gehalten wird überall, wo jemand aussteigen will. Fotostopps gibt es nicht. Die Fahrpreise sind mindestens ebenso niedrig wie der Komfort.
Das Reisen mit Sammeltaxis erfordert viel, viel Zeit, Geduld, Ausdauer und gute Nerven, bringt dafür aber zahlreiche Kontakte zur Bevölkerung.
Bus
Die großen Städte (Sana'a, al-Hudaida, Taizz, Aden, al-Mukalla, Sayun, Marib) sind mit bisweilen mehrmals am Tag verkehrenden Buslinien vernetzt. Die Verbindungen sind schnell, einigermaßen bequem und den Umständen entsprechend sicher.
Flugzeug
Zwar gibt es innerjemenitische Flugverbindungen der Yemenia, in der Regel aber kommen sie wegen ihrer Unpünktlichkeit und dem übertriebenen Aufwand nicht in Betracht. Ausnahme ist die Verbindung von San'a ins Wadi Hadramaut und die Strecke 'Aden-al-Mukalla.
Aber auch auf diese Flugverbindungen ist kein hundertprozentiger Verlass. So kann es vorkommen, dass die Maschine blockiert ist, weil eine Regierungsdelegation unterwegs ist oder weil ein Sandsturm die Sichtverhältnisse im Hadramaut derart verschlechtert hat, dass eventuell zwei, drei Tage lang keine Maschine landen kann.
