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Suqs mit Simsalabim
Mokka, Datteln und Fisch
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Klima Übersicht
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Beste Reisezeit: November - März. Vor allem Mai - September sehr hohe UV-Strahlung und Spitzentemperaturen bis |
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InsiderTipps - Knigge
Was tun? Was lassen?
Alkohol
Alkohol ist absolut tabu. Die Hotels und Restaurants, die eine Schanklizenz für Alkohol besitzen, kann man an einer Hand abzählen. Und wenn man schon Alkohol erhält, wird für eine Büchse Importbier ein saftiger Preis gefordert.
In einigen küstennahen Orten wie z. B. in al-Mukha, al-Hudaida oder auch in 'Aden sind Bier und andere Alkoholika auf dem Schwarzmarkt erhältlich, die vorwiegend über Djibouti eingeschmuggelt werden. Man sollte sich hüten, bei Schwarzhändlern zu kaufen! Wenn's aufkommt, können die Komplikationen äußerst unangenehm werden.
Bettler
Als ärmstes Land der Arabischen Halbinsel kennt Jemen nicht den überschwenglichen Reichtum seiner Nachbarländer. Vor allem in den Städten 'Aden, San'a oder Ta'izz sieht man immer wieder ganze Familien, die auf der Straße von Abfällen und Spenden leben müssen. Oft sind es verstoßene Frauen oder Kriegswitwen mit ihren Kindern. Achtlos an diesen Menschen vorbeizugehen, wäre Überheblichkeit, denn als eine der fünf Säulen des Islam gilt die Almosensteuer "Zakaat". Bedürftigen zu geben, ist für Muslime eine ganz natürliche Sache.
Unnütze Geschenke
"Qalam, qalam" - Kugelschreiber, Kugelschreiber - lautet der fast überall von Kindern zu hörende Ruf, wenn man ein jemenitisches Dorf betritt. Die Bettelei nach Stiften ist dabei zu einem festen Ritual geworden, das eher einer Begrüßungsformel gleicht als einem ernsthaften Wunsch nach Schreibgeräten. Das Verteilen von Geld, Kugelschreibern oder Bonbons an Kinder ist bei Touristen eine Unsitte, welche die Kinder zum Betteln anleitet.
Wildes Campen
Dringend davon abzuraten ist, als Einzelreisender irgendwo in der Pampa allein sein Zelt aufzuschlagen. Viele Regionen (nördlich von San'a, östlich von San'a und Maarib, östlich des Wadi Hadramaut) sind für derartige Experimente wenig geeignet. Diese Gebiete sind für Einzelreisende zu unsicher!
Plastikflaschen
Horrend ist die Unmenge an Plastikmüll, die durch die Mineralwasserflaschen entsteht. Deshalb ist es schon aus Umweltschutzgründen ratsam, soweit als möglich auf diese Flaschen zu verzichten und lieber Tee zu trinken. Als Beispiel: Pro Tag verbraucht ein Tourist mindestens vier Flaschen Mineralwasser, in 14 Tagen also 56 Flaschen. Eine 20-köpfige Reisegruppe hinterlässt einen Müllberg von mindestens 1120 Plastikflaschen. Bei mindestens 60.000 Besuchern pro Jahr ...
Fotografieren von Menschen
Wer Personen auf einem Foto ablichten will, sollte vorher unbedingt um Erlaubnis bitten. Ein freundliches "Mumkin Sura?" ist hilfreicher als ein Schnellschuss mit dem Teleobjektiv aus vermeintlich verborgener Position. Ein "Nein" sollte man unbedingt respektieren!
Frau allein auf Reisen
Der Jemen ist eine Männergesellschaft, und da man es in der Öffentlichkeit fast ausschließlich mit Männern zu tun hat, ist es für Frauen besonders problematisch, allein durchs Land zu touren. Alleinreisende jemenitische Frauen gibt es nicht. Wer also trotzdem allein reist, ist Freiwild - im schlimmsten Fall spuken derartige Gedanken in den Köpfen jemenitischer Männer.
Sicherheit
Sieht man einmal von den zunehmenden Vorfällen von Car-Napping ab, ist der Jemen ein relativ sicheres Reiseland. Diebstahl ist ein angesichts der drakonischen Strafen kaum begangenes Delikt. Trotzdem sollte man auf seine Sachen achten und nicht mit halboffenen Rucksack oder Handtasche durch den Suq laufen. Etwas häufiger hingegen hört man von Belästigungen und Anzüglichkeiten Frauen gegenüber.
Für Individualreisen besteht eine erhöhte Gefährdung. Es empfiehlt sich daher, Gruppenreisen zu buchen bzw. Reisen im Land nur mit zuverlässigen und erfahrenen jemenitischen Reiseagenturen zu unternehmen. Wanderungen, insbesondere in unbewohnten bzw. dünn besiedelten Landesteilen sollten nur in geschlossener Gruppe und mit erfahrenen Führern unternommen werden
Kinder auf Reisen
Von Reisen mit - vor allem - kleinen Kindern ist dringend abzuraten. Die hohen Temperaturen, die staubigen und sehr anstrengenden Fahrten, die mangelnde Infrastruktur, die gesundheitlichen Probleme und die für Kinder wenig abwechslungsreiche Ernährung sind gute Gründe, von der Mitnahme von Kindern abzusehen.
Kleidung
Strapazierfähige, aber leichte Baumwollkleidung: Langärmelige Hemden schützen vor Sonnenbrand, lange Hosen sind bei Männern unabdingbar. Für Frauen sind lange Hosen oder Röcke ebenso ein Muss wie langärmelige Blusen oder T-Shirts. Frauen sollten aber immer ein Tuch bereit haben, um zumindest den Kopf zu bedecken - zum Beispiel bei der Besichtigung der Ashrafiya-Moschee oder beim Gang durch den Suq.
