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InsiderTipps
Öko-Abenteuer in Jordanien? Ja, das gibt es. Mit wilden Wadis, geschützten Tieren und schönen Lodges, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Reporter Joachim Chwaszcza war für diesen Bericht im Shaumari Reserve, im Azraq Wetland Reserve, im Dana-Biosphärenreservat sowie im Wadi Rum unterwegs und kam begeistert zurück.
Jordaniens Vielfalt ist bekannt. Kultur, Geschichte, Mythen und Legenden. Wer den Besuch von Petra, Jerash, Mount Nebo und Amman sowie der Taufstätte Jesu am Jordan mit einem „naturnahen“ Eco-Trip zu den Naturschätzen Jordaniens abrundet, stößt auf eine mindestens ebenso breit gefächerte und bei Weitem einsamere Vielfalt: hier trockene Wüste, dort tosende Wasserfälle.
Mohammed zwinkert mit den Augen, die gleißende Sonne blendet. „Beduinen tragen keine Sonnenbrille“, meint er nur und zeigt mit zusammengekniffenen Augen gen Süden. Mondlandschaft. Wüstenberge, so weit das Auge reicht.
Nur ganz in der Ferne ein schwarzes Asphaltband, das sich durch die Einsamkeit schlängelt. „Das, mein Freund“, so Mohammed, „ist Saudi-Arabien. So weit du siehst, ist es unser Land. Beduinenland.“
Es ist der letzte Tag unserer viertägigen Wanderung durchs Wadi Rum.
Unser Weg führte über Vulkanfelsen und Sanddünen, durch enge Schluchten in den Tafelbergen zur natürlichen Sandsteinbrücke von Umm Mafruth. Dieser Tag gehört dem Djebel Umm ad Dhami, mit 1.854 Metern höchster Berg des Landes. Lange glaubte man, die höchste Erhebung sei der Djebel Rum, der wuchtige Felsklotz nahe den legendären „Sieben Säulen der Weisheit“. Moderne Messmethoden haben diesen Irrtum aufgeklärt.
Mohammed mag den Djebel Umm ad Dhami wegen seines steinigen
Aufstiegs: Weit und breit ist hier kein Mensch, und Beduinen lieben
die Einsamkeit. Schritt für Schritt wandern wir durch ein endloses Seitental, bevor der eigentliche Aufstieg beginnt. Steile Serpentinen im Schotter, dann eine kurze Kletterstelle, der kahle unwirtliche Gipfel ist nur noch ein paar Schritte vor uns. Nur noch wenige Schritte.
„Ahlan! Welcome in paradise“, Mohammed holt weit mit seinen Armen aus – der 360-Grad-Blick zeigt karge Endlosigkeit. Das eigentliche Paradies hab’ ich mir grüner vorgestellt, aber hier ist es mindestens genauso schön. Schönes Beduinenland eben …
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Silvia Togenbauer (nicht überprüft) sagte vor 4 Wochen 2 Tage:
Ich wusste nicht, dass es dort so viel Natur gibt. Dachte immer: Sand, sonst nichts.
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