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Was für eine Stadt! Vor Mini-Bars parken fette Porsches und tiefergelegte Bentleys. Schampus für 2.000 Dollar die Flasche und monatelange Wartelisten in den Clubs sind normal. Wahnsinns-Frauen schweben auf Mörder-Heels...
... über Dancefloors und Kopfsteinpflaster. Beirut ist verrückt, eitel, sexy, exhibitionistisch und kompromisslos gut drauf. Kein Wunder, dass es die besten DJs nach Beirut zieht und Ober-Hipster Tyler Brûlé, der Gründer von "Wallpaper" und "Monocle" sich hier eine Wohnung gekauft hat. Lesen Sie unseren Bericht aus der heißesten Stadt am Mittelmeer.
„Libanesen haben das Feiern im Blut!“ klingt wie ein doofes Klischee. Stammt aber von Suzan Bou Dargham. Und sie weiß, wovon sie spricht. Die Libanesin sitzt neben mir im Bus, der sich die Serpentinen ins Choufgebirge hinaufkämpft. „Leb’ so, als wäre es dein letzter Tag!", das sei das Lebensmotto der Libanesen."Christen, Druzen, Sunniten und Schiiten feiern zusammen. Immer so, als gebe es kein Übermorgen. Das ist die Lektion aus dem Bürgerkrieg!“
Wer feiern will, geht in Beiruts rue Gouraud, die sich durchs Christenviertel Gemmayzeh zieht. Hier, unweit vom zentralen Märtyrerplatz und dennoch vom Bürgerkrieg weitgehend verschont, ist Beirut noch Dorf – im besten Sinn. Idyllisch ist Gemmayzeh aber nur tagsüber, nachts bricht die Party-Hölle los. Endlosstau, Gejohle und harte Beats donnern aus den Clubs.
Weiteres Ungemach droht in Form von Bulldozern, dicken Dollarkonten und verschwurbelten Bauvorschriften. Die Spekulanten haben längst ein Auge auf die heile Welt mit Meerblick geworfen. Sie lassen in Gemmayzeh und Sursock viele Altbauten aus den 30ern bis 50ern plattmachen und setzen an, das Viertel mit gesichtslosen Glas-Stahl-Türmen zu verunstalten, die bereits auf den Bauzaunplakaten Böses erahnen lassen.
Während der Kriege der letzten Jahrzehnte ging Beiruts Partyleben fast unbeeindruckt weiter. Erst jüngst haben es die Anwohner der rue Gouraud geschafft, die fröhliche Meute zu zügeln. Seit 1. April diesen Jahres herrscht in Gemmayzeh eine strenge Sperrstundenregelung – wochentags ist um 1 Uhr Sendepause.
Im 80 Jahre alte Kaffeehaus „Ahwat al-Azzaz“ am Anfang der rue Gouraud geht es vor hohen Glasfenstern weniger um Botox und House Music, als um würzige armenische Würste und zarten Hühnchen-Kebab. Und um „Takyif“: Der arabische Begriff meint so viel wie Entspannung, Wohlgefühl und Glück durch den Genuss von Wasserpfeife und Araqschnaps.



Michael (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 28 Wochen:
Na gut, wenn du das sagst, geh ich gleich morgen nochmal die Angebote alle durch von fti und zeig meinen Freunden dann einfach deine Empfehlung :D Dann kann mir niemand mehr davon abraten :) Danke!
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Jagoda (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 29 Wochen:
Hab ausserdem gehört das die achte Beirut Marathon am 7. November 2010 dort stadt findet!!! Es soll quer durch die libanesische Hauptstadt gehn!!
klingt nicht schlecht! Leider bin ich nicht ganz so Sportlich! ;P
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 29 Wochen:
Flieg einfach mit FTI hin, Beirut Center ist echt ganz entspannt
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Michael (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 30 Wochen:
Klingt echt interessant. Hab letztens ein Reiseangebot von FTI entdeckt, die haben einen extra Libanon Katalog herausgebracht und war schon sehr kurz davor zu buchen. Der Eintrag hier, würd mich nochmal in Richtung "flieg doch" bestätigen, auch wenn mir alle Freunde und Bekannten davon abraten, wegen gefährlich und so ;) aber was soll einem denn mit einem Reiseveranstalter passieren?
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