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Inseltraum vor Afrika: Madagaskar Gelassenheit im Quadrat
- Flug
- ab 750 €
- Einreise
- Reisepass
- Hotel
- ab 30 €
- Einfaches Hotel
- ab 10 €
- Menu
- ab 5 €
- Einfaches Gericht
- ab 1,50 €
Klima Übersicht
| Jan. | Feb. | Mär. | Apr. | Mai. | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. | |
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| Beste Reisezeit: April - Oktober. An der Küste vor allem nachts deutlich wärmer als im Hochland. Von November - März ausgeprägte Regenzeit und tropische Wirbelstürme möglich. | ||||||||||||
InsiderTipps - Gesundheit
Gehen Sie auf Nummer Sicher!
- Basisimpfschutz überprüfen gegen:
- Tetanus
- Polio
- Diphtherie
- Impfungen gegen:
- Typhus
- Hepatitis A (+B)
- Hohes Malaria-tropica-Risiko (Prophylaxe empfohlen)
- Vorkommen landesweit und vor allem in den Küstenregionen
- Vorsorge-Tabletten (Resochin, Paludrine sowie Lariam) sind wegen ihrer nachlassenden Wirkung umstritten.
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Beim medikamentösen Schutz vor Malaria tropica hat man durch hohe Chloroquin-Resistenz der in Afrika vorkommenden Erreger die Wahl zwischen Medikamenten mit dem Wirkstoff Mefloquin (Lariam; Kosten für 14 Tage Reisedauer ab 50 Euro) und solchen mit dem Wirkstoff Atovaquon-Proguanil (Malarone; Dosierung: Kosten für 14 Tage Reisedauer 125 Euro). Sowohl Lariam wie Malarone können auch nach einer Infektion beim Eintreten der ersten Symptome angewandt werden.
Dem teureren Malarone wird gern bessere Verträglichkeit nachgesagt. Häufige Nebenwirkungen von Lariam sind u. a. Magen- und Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Man sollte 3 Wo. vor Reisebeginn mit der Einnahme beginnen, um zu sehen, ob man es verträgt. So kann man notfalls zur Alternative greifen.
Freunde der Stand-by-Behandlung sollten sich klarmachen, dass bei einer Reisedauer von 2 Wo. max. 9 Tabletten über 9 Wo. verteilt eingenommen werden. Bei einer Akutbehandlung schluckt man diese Menge binnen 12 Std.
Schutz vor Moskitostichen in der Dämmerung und nachts (dann sind die Mückenweibchen aktiv) bietet helle körperbedeckende Kleidung. Doch das genügt leider nicht: Untersuchungen haben gezeigt, dass 40 Prozent der Insektenstiche durch die Kleidung hindurch erfolgen. So sind Hemden und Hosen, die durch spezielle Webtechnik über einen mechanischen Moskitobiss-Schutz (sowie UV-Schutz) verfügen. Und es gibt Textilien mit Anti-Moskito-Langzeit-imprägnierung.
Die Alternative: Man imprägniert selbst Hemd und Hose mit Antimückensprays wie dem Nobite Spray Kleidung, dessen Wirkstoff geruchsneutral und für alle Stoffarten geeignet ist. Die Wirkung hält bis zu 2 Monate, wobei Funktionsfaserkleidung 2 x gewaschen werden kann, ohne dass die Wirkung verloren geht. Das Mittel hält zum einen Mücken fern, zum andern ist es ein Kontaktgift.
Unbedeckte Hautstellen an Armen, Beinen, Füßen, Händen und Hals sind – flächendeckend, da die Wirkung nicht „ausstrahlt“ - mit insektenabweisendem Mittel zu behandeln. Cremes sind von einer länger andauernden Wirkung als Sprays. Die effektivsten Wirkstoffe sind das auch von der WHO empfohlene DEET oder Dimethylophthalat. Deet-Präparate gibt es auch für empfindliche Haut. Generell gilt: je höher der DEET-Anteil, desto effektiver das Mittel, das Ihnen auch Milben, Sandfliegen, Zecken, Läuse und Tsetsefliege vom Leib hält.
Weitere stets aktuelle Informationen zur Malariaprophylaxe und den Risikoregionen findet man bei der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin unter www.dtg.org
- Landesweit, v.a. in den Provinzen Mahajanga, Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Toliary und Toamasina besteht ein erhöhtes Cholerarisiko. Die Infektionsgefahr bei Touristen ist jedoch sehr gering. Sorgfältige Trinkwasser- und Nahrungsmittel - Hygienemaßnahmen sind erforderlich. Eine Impfung ist aus medizinischer Sicht für Touristen in der Regel nicht empfohlen.
- Sporadisch treten vereinzelte Pestfälle in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana, Fianarantsoa, Mahajanga und Toamasina auf. Mit schätzungsweise 2000 Pestfällen pro Jahr ist Madagaskar weltweit das Land mit den meisten Erkrankungen. Für Touristen besteht nur bei engem Kontakt zur Bevölkerung der Risikogebiete, bei Übernachtungen im Freien oder bei Kontakt zu Nagetieren der betroffenen Regionen ein sehr geringes Infektionsrisiko.
- Bilharziose in stehenden Gewässern
- Erreger von Durchfall bis zur Amöbenruhr in Trinkwasser und Salaten. Vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln aus billigen Straßenständen und von Märkten wird gewarnt. Sorgfältige Nahrungsmittel- und Trinkwasser-Hygienemaßnahmen sollten stets durchgeführt werden.
- Vorsicht vor UV-Strahlung!
- Reiseapotheke mitbringen, da Medikamente nur begrenzt erhältlich sind
- Unbedingt Auslandskrankenversicherung abschließen.
