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Klima Übersicht
| Jan. | Feb. | Mär. | Apr. | Mai. | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. | |
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| Beste Reisezeit: Januar + Februar, Mai - Oktober | ||||||||||||
InsiderTipps - Essen & Trinken
Was, wo und wie?
Den besten Überblick über Malaysias vielfältige Küche(n) verschafft man sich auf einem der lokalen Night Markets. Hier finden sich die typischen Gerichte: In zahllosen Varianten werden Curries (Eintöpfe) angeboten, Fisch, Meeresfrüchte, Gemüse, Huhn und Rind werden dabei in dicker Kokosnussmilch (Santan) und mit diversen aromatischen Gewürzen eingekocht. Limonengras (Serai) und Tamarindenextrakt (Assam) steuern eine säuerlich-pikante Note bei, Limonenblätter, Pandanus, Koriander und Ingwer sind weitere beliebte aromatische Zutaten. Die klassische Ergänzung stellen Reis, marinierte Pickles (Acar) und nicht zuletzt Sambalsoßen dar. Letztere werden häufig mit fermentierter Garnelenpaste und Chilis zubereitet.
Ein beliebtes Beigericht aus Gemüse ist Kankong, ein spinatähnliches Blattgemüse, das im Süßwasser wächst.
Überall erhältlich sind Reisgerichte: Nasi Goreng oder der mit Gelbwurz gefärbte Nasi Kunyit sowie der häufig mit Hühnchen servierte Gewürzreis Nasi Biryani. Beim Sambal Ikan Bilis wird der Reis mit kleinen Fischen (ähnlich unseren Anchovis), Erdnüssen, Omelette-Streifchen und Gurken serviert.
Ein klassisches Frühstücksgericht ist der einfache, mit Kokosnuss und Pandanus gekochte Reis Nasi Lemak.
Köstliche Fleischgerichte sind das in Kokos-Curry zubereitete Beef Rendang und diverse gegrillte Satay-Spießchen.
Die zusammengefalteten pfannkuchenähnlichen Roti sind köstliche Snacks.
Desserts: beispielsweise gebratene Bananen (Pisang Goreng), das cremige Kokosnuss-Gericht Cendol, Sago-Pudding (Gula melaka) oder das farbenprächtig geraspelte malaiische Eis (Ice kacang).
Kulinarische Zugaben bescheren die indischen und chinesischen Zuwanderer: In diversen Banana-Leaf-Restaurants werden südindische Curries und Linsenmehl-Pfannkuchen (Dosa) angeboten bzw. die adaptierten Gerichte der malaiisch-chinesischen Nonya-Küche.
Getränke
Alkoholgenuss (selbst der von Palmmost) ist in der Öffentlichkeit verpönt und in manchen Bundesstaaten (Terengganu) verboten.
Restaurants
Gegessen wird von morgens bis spät in die Nacht. Lediglich während des Fastenmonats Ramadan haben ihre muslimischen Restaurants tagsüber geschlossen. Für wenige Ringgit isst man an den Foodstalls, fahrbaren Garküchen auf Märkten, Busstationen, bei Ausflugszielen, vor Kinos und Schulen. In den Städten werden die Garküchen verstärkt in Hawker Centre (auch Food Court genannt) zusammengefasst. Man ordert an verschiedenen Ständen und stellt sich sein Menü zusammen. Auch im schlichten Kedai Kopi (Laden-Café) isst man sehr günstig.
Restaurants (Restoran) gibt es in allen Kategorien. Aber nicht nur auf das Ambiente schauen, auch in einfachen Restaurants, zumal bei Chinesen, wird hohe Kochkunst zelebriert. Wichtig: Wenn in einem Restaurant freie Plätze rar sind, und draußen die Gäste nach einem Parkplatz für ihre Luxuslimousinen suchen, ist das ein Zeichen für erstklassige Küche.
Tischsitten
Die Tischsitten der Chinesen (schlürfen, schmatzen, rülpsen und husten bei Tisch) sind gewöhnungsbedürftig. Malaien essen mit dem Löffel in der rechten Hand, generell mit der rechten Hand gegessen werden die Speisen in südindischen Bananenblatt-Restaurants. Touristen, die ungern mit bloßer Hand Reis mit Currysoße vermengen, können überall Löffel und Gabel bestellen, auch in Chinesen-Restaurants gibt es sie auf Wunsch.
In muslimischen Restaurants wird kein Alkohol ausgeschenkt. Dafür gibt es überall Air (Wasser), Teh (Tee) oder Kopi (Kaffee).
