
Autor:
Jessica Harazim
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Marrakeschs Magie: Suqs und Riads Marrakesch ganz fesch
Rien ne va plus plus!
InsiderTipps
Die märchenhafte Metropole im Südwesten Marokkos lockt Besucher mit Medina-Klassikern wie dem legendären Hotel „La Mamounia“, traum-haften Riads und bunten Souks. Erst mit dem Besuch des Atlasgebirges aber wird das Vergnügen komplett.
Ali sagt, ein guter Tee sei ihm weitaus wichtiger als irdischer Reichtum. Und lässt, mit dem dampfenden Glas in der Hand, den Blick in die Ferne schweifen. Zufrieden, in sich ruhend und auch ein bisschen stolz. Dunkelgrau ist sein Haar, wettergegerbt die Haut, aber die tiefschwarz blitzenden Augen sind hellwach. Schnell verschwinden die ziemlich überflüssig wirkenden Designer-Sonnenbrillen der Besucher unauffällig in der Tasche – und man konzentriert sich aufs Wesentliche.
Frisch und würzig duftet, süß und kräftig schmeckt die marokkanische Minze, die Ali unter freiem Himmel aus einer schlichten Kanne in kleine Gläser mit Goldrand gießt. Dabei schweigt er konzentriert, obwohl man in Marokko sagt, dass der, der die Teezeremonie vorbereitet, wissen müsse, wie er seine Gäste unterhalten könne.
Doch lautes Entertainment ist Alis Sache nicht. Er empfiehlt uns, die schöne Aussicht zu genießen. Während die kleine Gruppe auf Holzschemeln heißen Tee schlürft und sich von der Weite des sattgrünen Tals mit seinen Granatapfelbäumen und dem verschwommenen Stausee Lalla Takerkoust überwältigen lässt, beobachtet Ali ganz genau, ob auch jeder sein Teeglas leert.
Wir haben Marrakesch nicht verlassen, weil es uns zu laut oder zu hektisch war. So ist die Stadt eigentlich nur an ganz wenigen Stellen. Aber dennoch kann man hier, knapp eine Fahrstunde entfernt, besser den Pulsschlag des Landes spüren als zwischen hupenden Autos und knatternden Mofas. Auf gewagten Serpentinen rollt der
Geländewagen an knorrigen Olivenbäumen vorbei. Langsam, aber stetig wird die Umgebung weniger und weniger lieblich. Bizarre Felsformationen werden unterbrochen von schäumenden Gebirgsflüssen.
Die letzte Station ist nur noch per pedes erreichbar. Die „Kasbah du Toubkal“ befindet sich auf 1.800 Metern, und damit nicht mal auf halber Höhe des mächtigsten Gipfels Marokkos. Der Jebel Toubkal misst stattliche 4.167 Meter. Der schweißtreibende Aufstieg wird reich belohnt: Zuerst bahnt sich die Sonne wieder ihren Weg durch die dicke Wolkenschicht, dann erobert die legendäre marokkanische Gastfreundschaft unsere Herzen. In der Kasbah sind für uns Couscous mit Huhn, Zucchini und gelben Rüben sowie ein raffiniert scharfes Lamm mit grünen Bohnen, Feigen und Tomaten vorbereitet worden.
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peter_pfaender sagte vor 44 Wochen 6 Tage:
Vorschlag - schreiben Sie doch einen besseren Artikel und laden ihn in der Community hoch, gern interkulturell kompetent
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Barbara Fechter (nicht überprüft) sagte vor 45 Wochen 43 Minuten:
Schade-leider nicht viel mehr, als in den üblichen touristischen Beschreibungen,
eigentlich nicht, was man unter einer Reportage versteht, die anderes, mehr berichten könnte, eben das, was man in den allgemein bekannten Beschreibungen nicht findet.
Viel zu wenig, um den Zauber, die Faszination und eben auch den Alltag der Menschen und die Besonderheiten dieses Landes darzustellen. Wenig hilfreich, um über kurzfristig touristisches Interesse hinaus zur Förderung von interkultureller Kompetenz im Hinblick auf einen anderen Kulturkreis beizutragen - schade.
Gruß
B.Fechter
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