
Autor:
Frank Tophoven
InsiderTipps
Weit jenseits vom Afrika, das wir kennen: 31 Mangroven-Inseln bilden den Quirimba-Archipel vor der Küste Pembas. Von dort geht's weiter nach Bazaruto. Dort machte schon Prinz Andrew Urlaub. Dieser Bericht aus Mosambik zeigt Ihnen ein echtes Trend-Ziel
Zwischenstopp in Johannesburg. Flughafencafé. Die Bedienung ist jung, schwarz und schön. "Wo fliegst du hin?", fragt sie und ist schon fast wieder enteilt. "Auf ein paar Inseln vor Mosambik", rufe ich hinterher. Sie bleibt stehen, dreht sich um. "Mosambik Wow! Das soll toll sein! Strand, Meer und Palmen... Sogar Prinz Andrew hat da seinen süßen Hintern schon ins Wasser gehalten."
22 Stunden nach meinem Abflug in Frankfurt bin ich in Pemba. Mein Gepäck leider noch nicht. "Kommt bestimmt morgen", tröstet mich der Fahrer des "Pemba Beach Hotel". Eine lange Straße führt zum Hotel. Niedrige Holzhäuser zu beiden Seiten, mit Geschäften für den einfachen Bedarf. Limonade, T-Shirts, Plastiksandalen. Auf der Straße gibt es Fahrräder, Menschen, die beieinander stehen und reden und scherzen. Kaum Autos. Gleich hinter den Häusern breitet sich die Savanne aus.
Baobab-Bäume ragen aus dem niedrigen Bewuchs. Immens dicke, sehr kurze Stämme, auf denen lächerlich kleine Kronen sprießen. Sehen aus wie riesige Fässer, aus deren unverwüstlichem Holz noch einmal Zweige sprießen, wirken wie eine Metapher für Afrika, für Mosambik, breit und schwer und bodenständig und schon so oft für tot gehalten. Aber Mosambik lebt. Zartes Grün sprießt. Die Demokratie funktioniert. Und ganz langsam entdeckt der Tourismus den Reichtum des Landes. Die wilde Tierwelt Afrikas. Berge, Wälder, Savannen. Und eben die tropischen Inseln, auf denen sich europäische Paradiesfantasien realisieren.
Für manche ist Pemba schon Endstation Paradise - fünf Kilometer östlich erstreckt sich der legendäre Wimbe Beach. Schon die portugiesischen Kolonialherren dekorierten den langen, weißen Strand mit Kokospalmen und schufen so eine filmreife Kulisse. An Wochenenden feiert die lokale Szene aus Pemba. Wochentags teilen sich oft wenige Urlauber das Strand-Idyll.
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Jens (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 22 Wochen:
Ich finde es ganz schrecklich wie man sich so wohlwollend darüber äußern kann dass "alles aus edlem Tropenholz" gefertigt ist.
Genau deshalb verlieren wir jährlich tausende Hektar Regenwald weil irgendwelche Luxusresorts meinen sie müssten alles aus diesem Holz herstellen....
Eine für mich nicht nachvollziehbare Einstellung
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