
Autor:
Dieter Kreutzkamp
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Der Namib-Naukluft Park und das Namib Rand Nature Reserve locken mit den welthöchsten Dünen, Oryxantilopen und traumhaften Wüsten-Camps. Unser Reisebericht präsentiert einen Traum aus Sand und Dünen.
Die Namib hat zwar nur rund ein Dreißigstel der Größe der Sahara. Dennoch aber findet man in diesem Schatzkästchen Namibias sämtliche Schönheiten einer Bilderbuchwüste. Es gibt riesige, in erdigen Farbtönen leuchtende Sanddünen. Man findet Trockenseen und Salzpfannen, ausgedehnte Schotterflächen sowie bizarr erodierte Berge.
Nur wenige Flüsse in der Wüste Namib erreichen den Ozean, wenn sie - was selten genug der Fall ist - Wasser führen und ihre Ufer in blühende Oasen verwandeln. Dazu zählen die Flüsse Swakop und Ugab. Anderen Trockenflüssen wie dem Tsauchab, der in Regenzeiten seinen Weg allenfalls bis ins Sossusvlei findet, versperren Sanddünen den Weg zum Meer. Und der Kuiseb versickert in den Dünen nahe Walvis Bay. Und doch passiert es hie und da, dass die Natur ihren eigenen Regeln ein Schnippchen schlägt: 1994 zum Beispiel durchbrach der Kuiseb die Dünenbarriere der Namib und erreichte das Meer.
Unbestrittenes Highlight des Naturschutzgebiets sind die riesigen Dünenlandschaften des Sossusvlei. Schon die Anfahrt dorthin ist ein Erlebnis. Von Norden kommend steht man plötzlich und fast unvermittelt am Rand der Abbruchkante des Zentralen Hochlands. Hier kann man die Wüste förmlich riechen, während das Land noch im Dunst verborgen liegt wie in einer aufgewirbelten Wolke aus Wüstenstaub. Bei der tastenden Abfahrt vom steilen Spreetshoogte Pass wird es dann von Kilometer zu Kilometer wärmer. Sossusvlei ist neben Etosha-Pfanne und Fish River Canyon das beliebteste Reiseziel in ganz Namibia. Der zumeist trockene Binnensee, in den sich selten genug der Tsauchab River ergießt, ist heute Teil des Namib-Naukluft Park. Während der kurzen Episode, in der Weiße hierher vordrangen, sah es nur Abenteurer, Prospektoren und Farmer. Sie bedienten sich am Land, ließen selbst in dieser ariden Landschaft noch ihre Schafe grasen, bis auch der letzte Halm vertilgt war. Für den Besucher ist Sossusvlei heute eher eine Art "Naturdom der Besinnung" - und natürlich ein optisches Highlight. 68 Kilometer lang ist die Fahrt vom Parktor zu dem Trockensee des Tsauchab River. Und so, als habe die Wüste schon die Anfahrt effektvoll inszeniert, steigert sich die landschaftliche Dramatik von Kilometer zu Kilometer.
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peter_pfaender sagte vor 2 Jahre 40 Wochen:
Danke für den Hinweis!
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DieReiseplanerin (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 40 Wochen:
So schöne Bilder & Berichte über Namibia wecken wieder das Fernweh nach diesem beeindruckenden Land. Was leider viele Reiseführer nicht klar sagen, ist die Tatsache, dass die Sanddünen von Sossusvlei - in einem Naturschutzpark - nur von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang besucht werden können. Da man vom Tor des Parks bis zur ersten Düne eine knappe halbe Stunde unterwegs ist, können Privtpersonen leider nicht die tollen Aufnahmen der Dünen bei Sonnenuntergang selber machen. Hierfür scheinen nur professionelle Fotografen eine Sondergenehmigung zu erhalten.
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Anne1705 sagte vor 3 Jahre 34 Wochen:
Toller Bericht! War ein wunderschöner Urlaub mit wahnsinnigen Eindrücken. Sowohl Fauna und Flora sind erlebenswert. Ein Abstecher zu den Himba und Epupa Wasserfall ist absolut zu empfehlen - möglich u.a. ab Swakopmund. Diese ursprüngliche Lebensform der Himba wird wohl nicht mehr lange erhalten bleiben-die Zivilisation hält auch hier (leider?) Einzug. Sonnenaufgang in der Wüste ist das zeitige Aufstehen wert.
Beeindruckt hat uns neben der Sauberkeit in diesem Land die Freundlichkeit seiner Bewohner.
Die Unterkünfte sind z.T.traumhaft in die Landschaft eingebettet und ebenfalls sehr gepflegt und sauber. Es wird nicht die letzte Reise nach Namibia gewesen sein!
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sprotte1964 sagte vor 3 Jahre 48 Wochen:
Diese tolle Reportage weckt Erinnerungen an einen wunderschönen Urlaub.
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