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InsiderTipps
Es ist zweifelsohne die schönste Art, Namibia zu erkunden: Per Allradwagen über Pisten und abseits davon quer durchs Land. Damit das nicht schieft geht: die Tricks und Tipps der Redaktion. Und die schönsten Strecken für Offroader.
Allgemeine Sicherheitshinweise
Fahren Sie niemals allein! Beide Hände ans Lenkrad und Daumen nicht einhängen, um Prellungen zu vermeiden. Fahren Sie so langsam, dass Sie jederzeit innerhalb weniger Meter stoppen können. Niemals im Gelände mit dem Fahrzeug springen! Kein panikartiges Bremsen, außerdem: durchdrehende Räder vermeiden. Im Gelände rechtzeitig in Low Range schalten und die Kraft der niederen Fahrstufen nutzen. Optimale Geländereifen haben ein grobes und V-förmiges Profil.
Kein Sand im Getriebe
Bevor Sie auf Sand fahren, sollten Sie den Luftdruck der Reifen verringern, das sorgt für größere Aufstandsfläche des Reifens. Wählen Sie beim Anfahren nicht den kleinsten Gang, das gibt zu viel Drehmoment an den Rädern. Lieber einen höheren Gang einlegen, der das Fahrzeug in Bewegung setzt, ohne dass die Räder durchdrehen.
Festere Sandpassagen nutzen, um Geschwindigkeit aufzubauen, damit man auf losem Sand genügend Geschwindigkeit erreicht. Auf sehr losem Sand gräbt man sich nur ein.
Eine Düne nie blindlings überqueren, da die Rückseite sehr steil abfallen könnte. Sonst droht ein Überschlag mit Ihrem Wagen!
Ab auf die Piste!
Auf Wellblechpisten sollten Sie die Geschwindigkeit so lange steigern, bis das Fahrwerk die Bodenwellen am harmonischsten schluckt (max. 70 km/h). Bei zu hohem Tempo droht schnell eine Stoßdämpferüberhitzung, die einen Totalausfall nach sich ziehen kann. Möchten Sie derartige Pisten sportlicher befahren, so sollten Sie Ihr Fahrzeug mit speziellen Dämpfern ausrüsten.
Spezialisten dafür sind etwa Bilstein und Old Man Emu.Bei zu schneller Fahrt kann sich der Wagen aufschaukeln, dann kann man leicht die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren.
Hinein ins „Schlammassel“
Auch für die Fahrt durch Matsch und Schlamm sollten Sie den Luftdruck verringern – das verbessert die Eigenreinigung des Profils.
Vor Befahren einer Schlammpassage immer die Tiefe und die Tragfähigkeit des Untergrunds ermitteln.
Langsam in das „Schlammassel“ hineinfahren, da im Schlamm versteckte Hindernisse wie z. B. Felsen meist nicht oder erst spät zu erkennen sind.
Da Kraftübertragung mit durchdrehenden Rädern sehr schwierig ist, höheren Gang zum Anfahren nutzen.
Steile Sachen
Bei Steilhängen ist es ratsam, zunächst eine Wagenlänge vor dem abfallenden Geländestück anzuhalten und zu Fuß den Abhang erkunden. Im kleinsten Geländegang fahren und die Motorbremskraft nutzen.
Die Fußbremse lediglich unterstützend einsetzen, da am Steilhang die Vorderräder fast den ganzen Fahrzeugdruck aufnehmen und daher sehr leicht blockieren. Und wenn die Räder blockieren, ist das Fahrzeug nicht mehr lenkbar. Dann wird aus der kontrollierten Abfahrt schnell eine unkontrollierbare Rutschpartie, die in einem Überschlag enden könnte. Ein Steilhang wird bergab wie bergauf idealerweise in der direkten Fall-Linie befahren, also senkrecht.
Erfrischung gefällig?
Während der Regenzeit können auch Flüsse, die für den Rest des Jahres kein Wasser führen, einen gefährlich hohen Wasserstand erreichen. Furten sollten Sie daher niemals angehen, ohne ihre Beschaffenheit vorher sorgfältig ausgelotet zu haben.
Stellen Sie sicher, dass die Wattiefe des Fahrzeugs ausreicht. Wichtig dabei sind folgende Faktoren: In welcher Höhe saugt der Motor die Luft an? Auf welcher Höhe sind die wasserempfindlichen Teile der Elektrik angebracht?
Unbedingt langsam ins Wasser fahren. Nur gleichmäßige bis leicht steigende Geschwindigkeit verhindert eine große Bugwelle, die bei in den Motorraum zurückschlägt – das könnte einen kapitalen Motorschaden bewirken!
Fahren Sie niemals mit einem stark erhitzten Motor schnell ins Wasser, das führt zu großen Materialspannungen und somit zu Motorschäden.
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Guido (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 2 Wochen:
Zu "Steile Sachen" An Sanddünen die steilen Abhänge keinesfalls langsam und mit starker Motorbremse herunter fahren. Wenn der Sand schneller den Abhang runterrutscht, als das Fahrzeug runter rollt, dann wird der rutschende Sand das Fahrzeug drehen und in der Folge überschlägt man sich. So absurd das Erscheinen mag: Fährt man eine steile Sanddüne herunter, gibt man Gas.
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