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Klima Übersicht
| Jan. | Feb. | Mär. | Apr. | Mai. | Jun. | Jul. | Aug. | Sep. | Okt. | Nov. | Dez. | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 9 | 8 | 8 | 10 | 10 | 10 | 10 | 11 | 10 | 10 | 10 | 10 | |
| 30 | 29 | 27 | 25 | 22 | 20 | 20 | 23 | 25 | 29 | 29 | 30 | |
| 17 | 16 | 15 | 13 | 9 | 7 | 6 | 9 | 11 | 15 | 15 | 17 | |
| 8 | 8 | 8 | 4 | 1 | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 3 | 6 | |
| Beste Reisezeit: März - Mai, August - Oktober | ||||||||||||
InsiderTipps - Verkehr
Vor Ort unterwegs
Mietwagen
Mietwagen sind teurer als in den meisten anderen Reiseländern, wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass der Verschleiß am Fahrzeug durch Schotterstraßen, Salzpisten und Wüstensand sehr hoch ist.
Vom Heimatland aus zu mieten, ist empfehlenswert, da bessere Preis-Leistungs-Vergleiche möglich sind. Vor Ort muss genommen werden, was vorhanden ist.
Clevere buchen schon von zu Hause aus,
z. B. bei Holiday Autos auf dieser Website.
Generell gilt: Der technische Zustand ist in der Regel gut.
- Tipps für die Wagenübernahme:
- Prüfen Sie bei Übernahme alle Details auf Funktionstüchtigkeit.
- Das Bordwerkzeug erklären lassen und selbst auf Vollständigkeit überprüfen.
- Wie ist der Zustand des Reservereifens? Eine Luftpumpe ist hilfreich.
- Schaufel und Abschleppseil könnten sich im Fall des Versandens als segensreiche Retter erweisen.
- In Namibia herrscht Linksverkehr. Die Umstellung ist zwar nicht schwierig, allerdings muss man sich an die Kreisverkehrsregelung gewöhnen.
- Geschwindigkeitsbeschränkungen von 60 km/h in Ortschaften und 120 km/h auf Teerstraßen. Die empfohlene Geschwindigkeit für Schotterstraßen (gravel roads) beträgt 80 km/h. Es besteht Anschnallpflicht.
- Salzstraßen (mit Sand-Salz-Gemisch) entlang der Küste, deren Oberflächen während der Trockenheit betonhart sind, werden nach Regenfällen zu einer gefährlich glitschigen Schleuderpartie.
- Die "Wellblech-Abschnitte" auf den Schotterstraßen sind besonders gewöhnungsbedürftig. Fährt man auf diesen Stoßdämpfer- und Reifen-mordenden Wellblechsektionen langsam (z. B. 30 km/h), entsteht gelegentlich der Eindruck, das Fahrzeug würde auseinanderfliegen. Bei Geschwindigkeiten ab 70 km/h reduzieren sich die Stöße auf ein mehr oder weniger starkes Vibrieren. Umso größer wird allerdings die Gefahr, dass das Fahrzeug ins "Schwimmen" gerät und nicht mehr auf die Lenkung anspricht. Vor allem in Kurven ist diese Gefahr nicht zu unterschätzen.
- Hinweisschilder mit Warnungen vor wilden Tieren sollten ernst genommen werden, insbesondere, wenn es um Kudus und Warzenschweine geht.
- Tore als Farmeinfahrt sind unbedingt nach dem Passieren wieder zu schließen. Die Alternativen zu den Toren, die "Grids", in den Boden eingelassene Eisenbahnschwellen oder Metallroste, die von den Tieren nicht überquert werden, nimmt ein Auto problemlos.
- Die Reifen sind vor Fahrtbeginn besonders zu prüfen. Wer keine Zusatzversicherung abgeschlossen hat, ist bei Reifenschäden Selbstzahler. Und für einen Geländewagenreifen darf man mit etwa 150 - 200 Euro rechnen! Eine Zusatzversicherung kann da im Ergebnis preisgünstiger kommen.
Taxis
Nur geeignet für den Nahverkehr: Das Taxi von Windhoek-Zentrum nach Klein-Windhoek kostet ca. 1,50 Euro. Zum Airport ca. 10 Euro, z. B. mit Express Radio Taxis, Tel. 061/ 23 97 39.
Inlandflug
Eros Airport, direkt am Stadtrand Windhoeks, ist der Flughafen für kleinere Maschinen und lokale Flüge, auch zu den anderen Inlandsflughäfen in Keetmanshoop, Ondangwa, Oshakati, Grootfontein, Mpacha, Rundu und Rooikop bei Walvis Bay.
Darüber hinaus sind rund 200 registrierte Airstrips über das Land verteilt; u. a. in Touristendestinationen wie Okaukuejo, Sesriem, Palmwag und Popa Falls.
Bus
Ein öffentliches Busnetz existiert weder in den Städten noch im Bereich des Fernverkehrs. Allerdings haben einige wenige Busunternehmen die Langstreckentransporte übernommen, z. B. Intercape Mainliner (Tel. 061/ 22 78 47). Das Netz der Buslinie Intercape Mainliner verbindet alle größeren Städte miteinander. Oryx Tours (Tel. 061/ 21 74 54) gehört zu den großen Anbietern des Landes. Es bietet Bustouren zu den touristischen Highlights an. Vic Falls Windhoek Coach (Tel. 061/ 22 28 73) verbindet Windhoek mit den Victoria Falls in Simbabwe.
Eisenbahn
Es gibt ein ausgebautes Streckennetz von 2300 km. Doch trotz günstiger Preise hat Bahnfahren touristisch kaum Bedeutung.
- Shongololo Express
Vom Fish River Canyon zu den Victoria Falls führt ein neues touristisches Bahn-Angebot, das in erster Linie auf jüngere und jung gebliebene Reisende zugeschnitten ist. Dort, wo es keine Eisenbahnschienen gibt, steigt man auf Minibusse um. Der erstmals in Namibia verkehrende Shongololo Express ist die Fortführung eines in Südafrika unter gleichem Namen erprobten Konzepts. Als Unterkünfte dienen Eisenbahnabteile, so lange man mit der Bahn unterwegs ist. Während der Busreise übernachtet man in Zelt-Camps.
Information und Buchung in Namibia unter:Tel. 00264/61/ 25 03 78
Fax 00264/61/ 24 64 28
- Desert Express
Der 1998 in Betrieb genommene Zug startet zu seiner 24-stündigen Reise am frühen Nachmittag in Windhoek; Okapuka Ranch heißt der erste Stopp, bei dem man Löwen bei der abendlichen Fütterung zuschaut. Nach Sonnenuntergang und dazu serviertem Sundowner beginnt die Zugfahrt in die Wüstennacht. Eine Exkursion führt am anderen Morgen in die Mondlandschaft des Moon Valley.
Nach einem guten Frühstück im rollenden Welwitschia-Restaurant wird Swakopmund erreicht. Eisenbahnfans und all jene, die jetzt erst richtig auf den Geschmack gekommen sind, können bereits am selben Nachmittag die Rückreise antreten, bei der als Highlight ein Besuch der Spitzkoppe eingeplant ist.
Unterbringung in Schlafwagen, im Starview Sitter (Aussichtswagen mit Glasdach) lässt sich der südliche Sternenhimmel genießen. Bistro, Restaurant und Bar sind an Bord. Information und Buchung bei Desert Express unter:
Tel. 00264/61/ 2 98 26 00
Fax 00264/61/ 2 98 26 01
Private Geländewagenrouten
Während der vergangenen Jahre entstand ein interessantes Netz privater Geländewagenrouten auf aneinander grenzenden Farmgeländen.
- 4x4 Kalahari-Namib-Trail
Die längste Route ist der "4x4 Kalahari-Namib-Trail", der sich über ca. 2.500 km von der Kalahari bis zur Namib erstreckt. Der erste Abschnitt von der Kalahari bis Oas (341 km) nimmt rund vier Tage in Anspruch. Dabei geht es durch die Savanne der Kalahari, über Sanddünen und die Karas Mountains. Der zweite Abschnitt von Klein Karas bis Hobas (244 km) ist mit drei bis fünf Tagen anzusetzen. Das Ende liegt nahe dem Fish River Canyon. Abschnitt drei (223 km) führt am Fish River Canyon entlang und endet im Minenort Rosh Pinah, wo Abschnitt vier beginnt. Die letzten beiden Abschnitte dauern jeweils etwa zwei Tage. Das Ende befindet sich an der Namtib-Gästefarm. Unterkünfte sowie Möglichkeiten zum Campen werden auf den Farmen entlang des Trails angeboten.
Informationen (die allerdings nicht einfach zu bekommen sind) hält das Southern Tourist Forum (Touristenbüro) in Keetmanshoop bereit.
- Windhoek - Okahandja-4x4 Trail
Der Geländewagenpfad beginnt 39 km nördlich von Windhoek und führt über Okahandja hinaus nach Norden. Dabei werden die benachbarten Farmen Okapuka, Teufelsbach und Bergquell passiert. Je nach den Anlagen der Gästefarmen besteht die Möglichkeit, auf reizvoll gelegenen Campsites oder im vorbereiteten Zeltcamp zu übernachten. Informationen unter:
Tel. 00264/61/ 23 46 07
Fax 00264/61/ 23 46 90

