Kurz-Kreuzfahrt nach Oslo

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Wikinger-Metropole

Sommer-Tipp: Eine Mini-Kreuzfahrt in die norwegische Hauptstadt bietet ideale Bedingungen für den Citytrip – zum einen die bequeme Anreise, zum anderen viel Zeit vor Ort für die Highlights von Oper bis Eisbar. Ein Reisebericht in kleinen, feinen Häppchen.

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1. Tag

14.00 Uhr Leinen los!
Vormittags beginnt die Reise mit dem Boarding am Norwegenkai von Kiel (Einschiffung ca. 1 Std.). Um 14 h geht es dann an Bord von „M/S Color Fantasy“ oder „M/S Color Magic“ Richtung Oslo! Langweilig wird es einem an Bord nicht: Man kann sich z. B. im Color Spa & Fitness Center austoben, wahlweise wartet auch das Casino auf Besucher. Bei den Unterkünften reicht die Auswahl von 3-Sterne-Innenkabinen bis hin zur Owner’s Suite mit 35 m2 Größe und Meerblick. Ab 199 ™ inkl. Luxushotel/Package.
Wo? Norwegenkai, Hafen Kiel, www.colorline.de

2. Tag

7.00–10.00 Uhr Bitte Platz nehmen!
Das Oslo-Feeling beginnt an Bord. 3 Std. dauert die 100-km-Fahrt vom Skagerrak bis ans Ende des Oslofjords – quasi der „rote Teppich“ der Wikinger-Metropole. Spätaufsteher verpassen ausgezeichnetes Frühstück und meditative Schleichfahrt. Tipp: die „Morgenstimmung“ von Grieg auf den MP3-Player.
Wo? Am besten in der Observation Lounge

11.00 Uhr Auf dem Sprung
Wie eine Bergbahn fährt die Tram T1 vom Jernbanetorget am Hauptbahnhof zur nagelneuen Holmenkollen-Sprungschanze (Hopbakke) hinauf. 17 Stationen später steht die Schanze 420 m über der Stadt. Ein Design-Kunstwerk aus Stahl vom belgisch-dänischen Architekten Julien de Smedt. Das Skimuseum ist grandios, die Fahrt auf den Schanzenturm (64 m) bietet tolle Weitsicht. Tipp: vorher virtuelles Skispringen am Computer.
Wo? Hauptbahnhof, www.visitoslo.com/en/holmenkollen-game

14.00 Uhr Fischgericht
„Cafe Christiania“: Das große Restaurant scheint alteingesessen, ideal platziert gegenüber dem Parlament, eröffnete aber erst 2005. Die faszinierende museale Sammlung alter Landkrämerläden-Artikel, der (nicht nur!) historische Aspekt norwegischer Speisen, die Mischung aus Grandezza, Gemütlichkeit und Kaffehaus-Atmosphäre sind unwiderstehlich. Tipp für kulinarisch Neugierige: Lytefisk (gelaugter Dorsch) mit Erbspüree, Kartoffeln und Meerrettich.
Wo? Nedre Vollgt. 19, Inng. Stortingsgaten
Tel. 0047/ 22 01 05 10, www.cafechristiania.no

15.30 Uhr Flanieren
Die Karl Johans Gate ist der prächtige Innenstadt-Boulevard zwischen Hauptbahnhof und Königsschloss (1,6 km). Am großen Platz Stortinget liegen Parlament (Storting) und das „Grand Hotel“, in dem Barack Obama anlässlich seiner Nobelpreis-Annahme nächtigte. In der Nähe des klassizistischen Schlosses lohnt sich ein Schlenker zum Nationaltheater und industriell-wuchtigen Backstein-Rathaus. Die Karl Johans hat alles: prächtige u. sündhaft teure Geschäfte, aber auch typisch Trolliges und Gestricktes.
Wo? Karl Johans Gate

19.00 Uhr Kreuzfahrt mit Krabben
Auf einem alten hölzernen Zweimaster vom Rathauskai durch die Inselwelt Oslos schippern, 3 Std. abendlicher Augenschmaus, dazu vom Krabbenbuffet futtern, Livemusik lauschen – ein großartiger Abend für ca. 55 ™. Bei Regen geht man besser in die neue Oper ein Hafenbecken weiter. Auch dort gibt es ein tolles gastronomisches Angebot.
Wo? Abfahrt vom Anleger 3 am Hafen vor dem Rathaus
www.boatsightseeing.com

22.00 Uhr Mitternachtslümmeln
Vom Rathauskai zum extrovertierten Einkaufs- und Restaurantufer in den alten Fabrikhallen sind es nur ein paar Schritte. Für helle nordische Sommernächte sind die Outdoorsofas der großen, stylischen Bar „Lekter’n“ direkt am Ufer die beste Wahl – Côte d’Azur du Nord.
Wo? Aker Brygge, www.lekteren.no

24.00 Uhr Tiefschlaf
Wer jetzt müde ist, hat die Qual der Wahl: Zimmer mit Aussicht bietet z. B. das „Radisson Blu Plaza Hotel Oslo“ (Foto), das höchste Hotel der Stadt. Aristokratisch geht es im „Thon Hotel Slottsparken“ nahe dem Königlichen Palast zu. Weitere Hotels und Buchung unter www.colorline.de
Wo? www.radissonblu.com/plazahotel-oslo
www.thonhotels.com/slottsparken

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Diesen Artikel lesen in Ausgabe 5/2010
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Hallo,
Oslo ist echt eine Reise wert, finde ich!! Mit hat damals bei meinem Besuch das entspannte Flair besonders gut gefallen und gerade den Skulpturen-Park (Vigeland) habe ich besonders gut in Erinnerung.


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