
Autor:
Rainer Würth
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Am Ende der Nord-Welt kann man Fjorde, Gletscher und ein Reich von 3.000 Eisbären entdecken. Und ganz nebenbei die nördlichste Kebabbude der Welt überhaupt, wie dieser Reisebericht beweist.
Mit „Ich möchte ein Eisbär sein/ im kalten Polar / dann müsste ich nicht mehr schrei’n / alles wär’ so klar“, sang sich „Grau-zone“ in den 1980ern in die deutschen Charts. Es war der größte Hit der Schweizer Band. Für den Eisbären, den wir in etwa 300 Meter Entfernung auf der Insel Moffen sichten, ist jedoch gar nichts klar. Die flache Insel etwas nördlich des 80. Breitengrads umspannt eine Lagune. Der Eisbär geht zwischen einer Herde Walrosse umher.
Wahrscheinlich ist er auf der Suche nach Nahrung die 20 Kilometer vom Festland nach Moffen geschwommen. Die Fleischberge, die nun um ihn herum eng aneinandergekuschelt liegen, haben aus der Ferne sicher sehr appetitlich ausgesehen – eine Mahlzeit sind sie für den hungrigen Bären nicht. Die Fettschicht der Tiere ist so dick, dass seine Zähne diese kaum durchdringen können. Zudem würden sich die Walrosse mit ihren massiven Stoßzähnen wehren und den Eisbären verletzen. Eine Weile wandert der Bär noch am Strand von Moffen auf und ab, dann geht er ins Wasser und schwimmt davon.
Auch wir nehmen wieder Fahrt auf. Die See ist rauer geworden und von achtern bläst ein schneidiger Wind. Später hängen die Wolken so tief, dass man meint, danach greifen zu können. Zwischen die Gischt auf den Wellenkämmen mischt sich der Blas von drei großen Walen. Finnwale können bis zu 25 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden. Eine Weile schwimmen sie neben dem Schiff. Immer im selben Abstand. Ihre Bewegungen sind rund. Nichts bringt sie aus dem Rhythmus.
Nur 13 Prozent der Landmasse des Svalbard-Archipels – der norwegische Name für Spitzbergen – ist von Vegetation bedeckt. 27 Prozent bestehen aus Fels und Stein, knapp zwei Drittel sind Gletscher. Die größten Inseln sind Spitzbergen – dort liegen die drei einzigen dauerhaft bewohnten Siedlungen Longyearbyen, Barentsburg und Ny-Ålesund –, Nordaustlandet, Edgeøya, Barentsøya und Prins-Karls-Forlandet. Bis zum Nordpol sind es von Longyearbyen aus über 1.300 Kilometer und nach Oslo 2.313 Kilometer Luftlinie.
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 3 Wochen:
Liebe Frau Ploner,
da kann ich Ihnen helfen: Die norwegische Schifffahrtsgesellschaft Hurtigruten hat mehrere Spitzbergen-Kreuzfahrten zur Auswahl im Programm, sehen Sie selbst:
http://www.hurtigruten.de, einfach auf Spitzbergen klicken!
Viele Grüße aus der Redaktion!
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Doris Ploner (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 4 Wochen:
Hallo,
mich würde interessieren wie viel so eine Reise nach Spitzbergen für eine Woche kosten würde!?
Schöne Grüße
Doris
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