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Chillout und Charivari: Das Anfang Dezember 2009 eröffnete „Bergdorf Priesteregg“ im österreichischen Leogang verwöhnt Genießer mit Charme, nostalgischer Romantik und Top-Service. Einfach luxuriös – und gut fürs Chakra, wie unser Testbericht beweist.
Routinierte Luxusurlauber mögen stutzen, wenn sie am Ende der kurvigen Bergstraße den Wagen vor „Huwi’s Alm“ abstellen. Sind wir hier richtig? Keine große Auffahrt? Kein Doorman? Keine pompöse, cool designte Rezeption, hinter der das artifizielle zahnweiße "Was kann ich für Sie tun?"-Dauergrinsen herrscht. Kein smarter Event-Manager oder Concierge, der mich zum Personal Check-in am Laptop auf die Suite geleitet? Ja, vielleicht ist das der Luxus. Das Fehlen all dieser formvollendeten "Five Star"-Attribute, die man oft in etwas verkrampfter Stimmung über sich ergehen lässt.
Nein! Steif, hüstel-hüstel-hölzern gar oder gekünstelt ist auf dieser Alm nichts. Der Charme des „Priesteregg“ ist ungehobelt – und das im absolut positiven Sinn! Sowie die rauen Altholzbalken des Berggasthofs und der Chalets ist alles handfest, ehrlich und getränkt vom alpinen genius loci. Dazu zählen auch der charmante Dialekt und das Du, das in den Chalets der Familie Oberlader die Lufthoheit innehat.
Das DU gehört dazu wie das LED-illuminierte Hirschgeweih an die Wand unseres Luis-Trenker-Chalets. Das Hütten-Ensemble thront auf einem ausgesetzten Hang des Sonnbergs, in gut 1.100 Meter Höhe über dem Tal der Leoganger Ache. „Auf dieser Höhe, so ist das bei uns im Pinzgau üblich, duzen sich alle!“, erklärt Gastgeber Huwi die Lokaletikette. „Wir wollen, dass sich die Gäste von Beginn an zu Hause fühlen.“ Und, so betont er, das mit dem fehlenden Sie werde „den Gästen in jeder Bestätigungsmail von Buchungsanfragen angekündigt.“
Kommen wir zu den handfesteren Aspekten einer smarten alpinen Lebensart, die sich vom Hollareiduljö-Geranien-Stil der 1970er- und -80er-Jahre ebenso emanzipiert hat wie vom trendigen modern-kubischen Vollholz-Quader mit Granitböden und Brennholzstapelschmuck an den Wänden.
Unwillkürlich lässt man nach Betreten des Chalet (des famosen Blicks aus Bett und Hot Pot wegen am besten in der ersten Reihe buchen!) die Hände über die Wand gleiten, über den Granit im Bad und den warmen Steinboden. Aus den bereit stehenden Filzschlappen muss nicht mehr raus, wer es darauf anlegt. Dann schrumpft die Welt auf ein paar Meter zwischen großer Wellnesswanne, Kachelofen, Zirbenholz-Essecke und Lümmelbett. Das ist doch wahres Chillout, oder?
* Charivari ist die Bezeichnung für die Trachten-Schmuckkette, die im Alpenraum am Hosentürchen der Lederhose getragen wird.
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 47 Wochen:
Alter, bindest du dir auch zum Schlafen ein Lexikon auf den Bauch?
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alter sagte vor 1 Jahr 47 Wochen:
Brandstifter! Eine Alm ist nach herkömmlichem Sprachgebrauch eine Bergweide.
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 48 Wochen:
Weinbrand, Hausbrand oder Wundbrand, alter? Also, was spricht gegen Lebensart auf der Alm?
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alter sagte vor 1 Jahr 48 Wochen:
BM ohne Weh ist die Abkürzung von Brandmeister.
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 48 Wochen:
"alter" ohne Schmäh ist wie BM ohne Weh!
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alter sagte vor 1 Jahr 48 Wochen:
Eine Lifestyle-Alm ist wie Käse ohne Milch.
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Mike Tunegger (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 2 Wochen:
schmarrn, das sind doch luxus-chalets und keine hütten. das klingt schon real, und bei 5er-belegung wird es fast günstig :-)
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claus korpman (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 2 Wochen:
Oha, das ist ja ganz schön teuer! 300 Euro die Hütte - ohne Essen
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Hajo Rummel (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 2 Wochen:
Eine Fülle spannender und animierender Infos, da würde ich doch gerne mal hin wollen
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lise mogger (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 3 Wochen:
sieht traumhaft aus - das ist was für en hochzeitstag!
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