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InsiderTipps
Die traditionsreiche Stadt an der Salzach hat mehr zu bieten als echte und falsche Mozartkugeln oder die pittoreske Getreidegasse: Szenige Bars, innovative Restaurantkonzepte und eine hochattraktive Museenlandschaft.
1. Tag
9.00 Uhr: Design-Schlummerstätte
Salzburg ist voll von plüschigen Hotelkästen, die auch noch viel Geld kosten. Wer lieber in zeitgenössischem Ambiente zu einem annehmbaren Preis nächtigen möchte, ist im schicken "Arthotel Blaue Gans" richtig untergebracht. Das Haus hat zwar auch satte 650 Jahre auf dem Buckel, doch die alten Gewölbe dienen vor allem dazu, den modernen Kunstobjekten und Designelementen den richtigen Rahmen zu geben. Mit Restaurant, Bar und Gastgarten. DZ ab 145 Euro.
Wo? Getreidegasse 41-43, Tel. 0043/662/ 8 42 49 10,
Fax 8 42 49 19
10.00 Uhr: Frühstück am Wasser
Der kleine Spaziergang über die Staatsbrücke lohnt sich, denn schöner kann man nicht in den Tag starten, als mit Cappuccino und Croissant im "Café Bazar". Seine traumhafte Terrasse ist nur durch die Uferpromenade von der Salzach getrennt und bietet einen klasse Ausblick auf die Altstadt.
Wo? Schwarzstr. 3, Tel. 0043/ 662/ 87 42 78
11.00 Uhr Altstadtbummel
Die Orientierung in Salzburg fällt leicht - denn die Stadt hat den Vorteil, nicht allzu groß zu sein. Verlaufen ist also nahezu ausgeschlossen. Beginnen kann man den Spaziergang z. B. in der Getreidegasse am Rathaus. Vorbei an Mozart's Geburtshaus geht es dann via Hofstallgasse zu den Festspielhäusern. Noch ein Stopp am beeindruckenden Domplatz. Von hier ist es nur noch ein Katzensprung zum Grünmarkt.
Wo? Altstadt
12.00 Uhr: Frühschopperl
Der Grünmarkt am Hagenauerplatz bietet die quirlige Kulisse für eine der nettesten Institutionen der Stadt: Die Terrasse der "Hagenauerstubn in Mozarts Geburtshaus". Eine Bar und ein paar Tische zwischen Gemüsestand und griechischer Feinkost laden zum Frühschoppen oder Snack mitten im Markttreiben ein. Besonders köstlich: Die Bowle mit frischen Erdbeeren.
Wo? Am Universitätsplatz
14.00 Uhr: Mal was anderes
Das hat's noch nie gegeben: Ein Restaurant, in dem ausschließlich Fingerfood auf den Tisch kommt! Entwickelt hat das innovative Konzept 4-Hauben-Koch Jörg Wörther in seinem neuesten Gastroprojekt "Carpe Diem" gegenüber vom "Art Hotel". Serviert werden köstliche Miniportionen in kleinen würzigen Waffeln (Cones). z. B. "Tatare mit Erdäpfelpüree & Ruccola im Kartoffel-Cone" oder "Yellowfin Tuna im Salat von Avocados mit Ingwer im Kürbis-Cone". Alle Speisen kann man nach Lust und Laune miteinander kombinieren oder wählt zwischen Menüs mit 2 (7,40 Euro) bis zu 10 Gängen (48 Euro) aus. Einfach ideal für den Mittagssnack in super-stylischem Ambiente mit dunklem Holz und hellen Naturfarben. Tägl. 8.30-24 h.
Wo? Getreidegasse 50, Tel. 0662/ 84 88 00
15.00 Uhr: Trendy in Tracht
Gleich um die Ecke findet sich die beste Salzburger Adresse in Sachen Trachten. Wer sich ein Dirndl oder einen Janker leisten möchte, sollte sich an den Traditionsbetrieb "Beurle" halten. Hier werden keine Fantasie-Folklore-Kleider oder geschmacklose Landhausmoden feilgeboten, sondern ausschließlich die exakten und detailgetreuen Kopien von echten österreichischen Trachten, auf Wunsch auch auf den Leib geschneidert. Solche Maßarbeit hat ihren Preis: Baumwolldirndl ab 430 Euro.
Wo? Griesgasse 27, Tel. 0662/ 84 31 19
15.00 h: Rauf auf die Burg!
Das darf man sich nicht entgehen lassen - schließlich hat die Stadt ihren Namen von der gleichnamigen Festung. Sportliche schaffen es locker in einer halben Stunde zu Fuß zur Hohensalzburg. Wer's lieber bequem mag, nimmt die blitzschnelle Zahnradbahn, die alle 10 Min. fährt und ca. 2 Min. braucht. Oben erwarten den Besucher mehrere Museen, aber vor allem der herrliche Panoramablick über die Stadt und ihr Umland.
Wo? Festung Hohensalzburg
16.00 Uhr: Sonnenbad
Lust auf eine Pause? Am schönsten lässt sich's spätnachmittags am Salzachufer relaxen. Erstens kann man die müden Füße im kalten Wasser erfrischen, zweitens sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und drittens gibt es jede Menge zu gucken - denn Sehen und Gesehen werden gehört hier mit zum Standardprogramm.
Wo? Am Salzachufer
18.00 Uhr: High Society
Gleich in der Nähe - die höchst gelegene Terrasse der Stadt. Das ist der absolute Hit zur Blauen Stunde, mit sensationellem Panoramablick auf Mönchsberg, Hohensalzburg und die Altstadt! Auf dem Dach des Designerhotels "Stein" trifft sich die Salzburger Jeunesse-dorée und lässt sich unter freiem Himmel bei Prosecco und Martini mit chilliger Musik berieseln. Die Rooftop-Lounge ist übrigens auch bei schlechtem Wetter eine ideale Location: An der schimmernden Mosaikbar kommt man bei Cocktails & Co. schnell ins Gespräch.
Wo? Giselakai 3-5, Tel. 0662/ 8 74 34 60, Fax 8 74 34 69
20.00 Uhr: Easy Gourmet
Für den eher unkonventionellen Gourmet ist diese Adresse ein absolutes Muss: In der mit einem Michelinstern dekorierten "Riedenburg" werden Feinschmecker zwar kulinarisch auf höchstem Niveau verwöhnt, die Atmosphäre, gezaubert von Robert Hatheyer und seinem aufmerksamen Team, ist jedoch locker wie in jedem anderen Restaurant. Zu den wohlschmeckenden Highlights des degustierten Menüs zählten u. a. Atlantik-Steibutt auf Erbsencreme und feinen Nudeln sowie Iberisches Schwein mit Blunz'ntascherl und Krautsalat - und etliche köstliche Grüße aus der Küche. Mittags kann man die Haubenküche der "Riedenburg" übrigens zum Schnäppchenpreis genießen: Das 3-Gänge-Menü kostet nur 14,20 Euro. Di-Sa 12-14 h und 18-24 h (kein Ruhetag während der Festspiele!).
Wo? Neutorstr. 31, Tel. 0662/ 83 08 15, Fax 84 39 23
Ab 23.00 Uhr: Bar-Hopping
Das Salzburger Nachtleben gehört nicht zu den aufregendsten, aber sicherlich mit zum originellsten in Europas Städten. Beim Nightlife-Test wurde der erste Cocktail im "Pepe" (Steingasse) zwar von musikalischen Geschmacksverirrungen wie den Gipsy Kings und Ricky Martin untermalt, schmeckte aber großartig. Im "Bazillus" (Giselakai) war der Sound besser, aber die Stimmung für Freitagabend etwas mau. Absolutes Highlight: das "Baboon" gleich gegenüber: Hier tobte der Bär bis 4 Uhr früh zu U2, Robbie Williams und Reinhard Fendrich und die Barkeeper gaben ein Getränk nach dem anderen aus.
Wo? Steingasse/Giselakai
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mosaico sagte vor 1 Jahr 31 Wochen:
Als Salzburger freue ich mich, dass dieser kurze Abriss einen gelungenen Querschnitt dessen zeigt, was Stadt und Umgebung für ein Wochenende so zu bieten hat.
Ergänzen möchte ich, dass Anif (Friesacher Betriebe: Einkehr, Heuriger, Stadl, Restaurant und Hotel) auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln recht gut zu erreichen sind. Eine Buslinie hält unmittelbar vor diesen Betrieben, führt an Hellbrunn (Zoo, Schloss, Park, Steintheater) vorbei und man hat mehrere Möglichkeiten in der Innenstadt von Salzburg aus/einzusteigen. Es muss also nicht unbedingt ein Taxi sein...
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