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Es gilt als Dorado der Skilangläufer: das Leutasch-Tal in Tirol. Doch auch wer sich nicht auf dünnen Brettern fortbewegt, findet in dem an Bayern grenzenden Hochtal Auslauf: beim Winterwandern, Rodeln oder alpinen Pistenfreuden. Ökologisch und genussvoll Kraft schöpfen können Sportler im Bio-Hotel „Leutascher Hof“. Allen Bewegungsmuffeln sei gesagt: Die Bio-Küche des Hauses mundet auch ohne vorheriges Powertraining vorzüglich. Lesen Sie unseren Reisebericht.
Was 200 Höhenmeter Unterschied doch bewirken können! Noch bei der Anfahrt über Garmisch-Partenkirchen und Mittenwald fällt unser Blick auf traurig-graue Schneereste am Straßenrand, die apere Landschaft ringsum entschwindet allmählich in der Dämmerung. Doch kaum ist unser Wagen die Serpentinen der Leutasch-Klamm südlich von Mittenwald hinaufgeklettert, kehrt der Winter zurück. Der Schweinwerferkegel gleitet jetzt über den begehrten kalten, weißen Stoff, aus dem die Träume der Wintersportler gemacht sind.
„Ja, unser Tal gilt als besonders schneesicher“, erzählt Christian Wandl, Juniorchef des „Leutascher Hofes“, als wir unser Ziel erreicht haben und einchecken. „Zum einen sind wir hier immerhin auf etwa 1.110 m Höhe, zum anderen hat es etwas mit unserer besonderen Lage zu tun. Unser Tal ist nach Süden ausgerichtet, nach Westen hin zweigt das Gaistal ab – so können uns aus beiden Himmelsrichtungen Schneewolken erreichen.“
Nun, die Schneewolke hat’s gut und lässt sich vom Wind einfach durch die Gegend treiben. Doch wir Autofahrer folgen in der Regel Straßenschildern. Und die sagen uns in Mittenwald, dass es nach Leutasch noch 4 km zu fahren wären. Wir fahren und fahren und fahren und passieren ein Ortsschild nach dem anderen – doch „Leutasch“ ist nicht mehr darunter.
Des Rätsels Lösung? Die Gemeinde besteht aus insgesamt 26 Weilern ... und unser Hotel liegt in Weidach, dem touristischen Zentrum, etwa in der Mitte des Hochtals.
Leutasch erstreckt sich etwa über 16 Kilometer nach Südwesten, immer schön am Wettersteingebirge entlang. Durchflossen wird es von der Leutascher Ache, umrahmt wird es von zahlreichen markanten Bergen. Besonders eindrucksvoll: der Dreifachgipfel der Hohen Munde (2.662 m), im Sommer ein lohnendes Wanderziel.
Unser Domizil, der „Leutascher Hof“, kommt auf den ersten Blick recht unscheinbar daher, präsentiert sich architektonisch als Kind der 1980er Jahre: verschachtelt, mit leichtem Hang zur Klobigkeit und viel dunklem Holz. Moderner Lichtblick: Der angebaute Wintergarten, ganz in Weiß und mit viel Glas. Er dient als Frühstücksraum und Speisesaal.
Der Grundstein zum Hotel wurde bereits 1918 gelegt. Auf ihm ruhte das „Gasthaus zum Schwimmbad“ – ein für die Tiroler Bergwelt ungwöhnlicher Name, doch ein aufgrund der nahen Fluss-Bade-Bassins sehr plausibler.
Kommen Sie mit auf die Leutasch-Loipen! Ein Video-Clip von a&r TV
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spiko sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
wow. ich habe noch nie einen reisebericht über das leutasch-tal gelesen, kenne es aber ganz gut.
das leutasch-tal ist aber nicht nur ein eldorado für wintersportler, du hast es ja schon kurz erwähnt. man kann dort wunderschöne mountainbike-touren für alle ansprüche unternehmen und eben wandern. auf der gehrnspitze tummeln sich nicht nur gemsen gerne, die wanderung dorthin ist auch für zweibeiner überaus lohnend. und vom grünkopf aus hat man u.a. einen traumhaften blick ins isartal, auf das karwendel und ins leutasch-tal. also auch im sommer ist das tal eine reise wert.
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Ralf Marx sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
260 km Loipen, das ist ja der reine Wahnsinn. Aber Bio, das find ich gut
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Elli sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
Oh ja, jetzt, wo wir gerade haufenweise Neuschnee bekommen haben, kriegt man nochmal grosse Lust auf Langlaufen oder Schneeschuhwandern. Guter Tipp fürs kommende Wochenende!
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ginger sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
guter beitrag. ich kann mich torben nur anschliessen, mehr über "bio auf reisen" zu berichten. auch in vielen kleinen hotels bekommt man oft nur 08/15-essen. leute, die eine echte bewusste haltung zu sich und der natur haben, hören im urlaub damit nicht auf.
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Torben sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
Bio-Küche im Hotel finde ich sehr interessant. Denn viele, so auch ich, möchten sich im Urlaub gern gesund und gut ernähren. Und da ist man ja meist arm dran – zwar haben viele Hotels oft eine Riesenauswahl bei den Büffets, aber alles ungesundes Industrie-Essen.
Bringt doch mal öfter was zu dem Thema, das würde bestimmt viele Leser interessieren!
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Walkabout sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
Ja, das Leutasch-Tal kenne ich. Eignet sich sehr gut zum Langlaufen, das stimmt wirklich. Mountainbikern kann ich die große Wettersteinrunde empfehlen (2.000 Hohenmeter!). Da kommt man dann über das Gaistal wieder zurück in die Leutasch. Prima Tour!
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Holly sagte vor 1 Jahr 27 Wochen:
Tolle Kombination, zuerst tüchtig in der frischen Luft Sport treiben und sich danach leckeres Bio-Essen schmecken lassen. Das klingt gut!
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