
Autor:
Ulrich Mayer
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Immer nur an Innsbruck vorbeigefahren, auf dem Weg in den Süden? Da haben Sie was verpasst! Tirols Metropole vereint Kultur, Lebenslust und Natur auf unnachahmliche Art. Winters wie sommers. Hier alles Wichtige für 48 abwechslungsreiche Stunden in der Stadt, vor der Stadt und über der Stadt.
1. Tag
9.00 Schlummern in guter Tradition
Augenaufschlag im „Goldenen Adler“, am besten in der Junior-Suite mit Blick aufs Goldene Dachl. Hier haben immerhin schon Goethe, Mozart und Ludwig I. von Bayern geruht! Kräftiges Frühstück unter Tiroler Freiheitskämpfern.
Wo? Herzog-Friedrich-Straße 6, Tel. 0043/512/57 11 11
10.00 Erste Altstadt-Runde
Überblick gewinnen … vom Stadtturm aus. Nach 148 Stufen ein grandioser Ausblick auf die Berge und die Stadt! Und hinunter auf Innsbrucks Wahrzeichen, den mit vergoldeten Kupferschindeln gedeckten Prachterker. Mehr dazu und zum Finanzier des Prunkbalkons, Maximilian I., im Museum Goldenes Dachl.
Wo? Herzog-Friedrich-Straße
10.30 Besuch bei Familie Kaiser
Vis-à-vis mit Maria Theresias Großfamilie in der Kaiserlichen Hofburg. Beeindruckend v. a. der neu sanierte Riesensaal, der repräsentativste Prunksaal des Alpenraums, sowie die Kapelle und die Schauräume. Und die Berge sind immer nah – dank des Alpenverein-Museums.
Wo? Hofgasse
11.00 Mehr als eine Kaffeepause
Gediegen, stilvoll und mit Charme – das Café Sacher Innsbruck bietet das volle „Sacher-Repertoire“, von der Original Sacher-Torte über den Sacher-Kaffee bis zu Tafelspitz und Salonbeuschel. Ein Tipp nach dem Hofburg-Besuch: Maria-Theresia-Kaffee mit Orangenlikör und „Schlagobersgupf“!
Wo? Hofgasse
11.30 Kulinarische Souvenirs
Gegenüber dem Café Sacher: „s’Speckladele“, der kleinste Laden der Stadt … und der mit dem kräftigsten Duft! Auf 4 qm nichts als feinster Schinken, Wurstdelikatessen und Selchwaren – alles aus der Region und von lokalen „Mini-Lieferanten“! Goldene Schindeln zum Abbeißen gibt’s gleich unter dem Goldenen Dachl bei „Zimt & Zucker“. Und die hochprozentigste Empfehlung: Herby Signors „s’Culinarium“! Allein der Rote-Williams-Brand! Und der Zirbenschnaps! Und erst der Spumante Tettucio d’oro! Ob danach noch ein Besuch im Dom St. Jakob möglich ist …?
Wo? S’Speckladele, Stiftsgasse 4; Zimt & Zucker, Herzog-Friedrich-Straße 9; S’Culinarium, Pfarrgasse 1
13.00 Lunch unter Denkmalschutz
In der Ottoburg, einem gotischen Wohnturm von 1494, der ehemals Bestandteil der Stadtmauer war, wartet zur Stärkung Tiroler Küche mit modernem Einschlag. Und wen überrascht’s: Von der Herzog-Otto-Stube blickt man aufs Goldene Dachl …
Wo? Ottoburg, Herzog-Friedrich-Straße 1
14.00 Stadtflucht zum Ersten
Mit der Hungerburgbahn hinauf zur Station Hungerburg, die von der Stararchitektin Zaha Hadid futuristisch gestaltet wurde. Noch höher hinaus mit den Nordkettenbahnen, bis zum Hafelekar in 2.256 m Höhe mit einem Traumblick ins Karwendel. „Kurz-Chillen“ in der Alpenlounge Seegrube.
Wo? Nordkette, www.nordkette.com
16.30 Tierisch alpin
Es geht abwärts! Aussteigen bei der Station „Alpenzoo“. Im höchstgelegenen Zoo Europas begegnen Sie Luchs und Bär, Waldrapp und Bartgeier, Fischotter und Elch sowie weiteren 2.000 Tieren aus vornehmlich alpinen Regionen.
Wo? Alpenzoo, Weiherburggasse 37, www.alpenzoo.at
18.30 Mit Stern und Hauben
10 Min. unterhalb des Alpenzoos wartet die „ausgezeichnete“ Gourmet-Küche von Alfred Miller. Mit seinen Kreationen hat er sich zwei Hauben und einen Michelin-Stern erkocht. Sein historisches Wirtshaus „Schöneck“ wartet aber auch mit einem exzellenten Weinkeller auf … und viel Atmosphäre und herrlichem Blick von der Veranda.
Wo? Weiherburggasse 6, www.wirtshaus-schoeneck.com
21.00 Rundum nichts als Ausblick
Abendgestaltung in der City. Das „360°“ macht – als Café, Weinbar und Lounge –seinem Namen Ehre: rundum Glas … und bei schönem Wetter obendrein Kuscheln auf der 360-Grad-Terrasse. Cocktails über den Dächern!
Wo? 360°, Maria-Theresia-Str. 18, www.360-grad.at
23.00 Noch nicht genug?
Für alle mit Stehvermögen: Unter den Viaduktbögen nördlich des Bahnhofs hat sich das Zentrum des (nicht nur studentischen) Nachtlebens entwickelt. Unzählige Bars, Kneipen und Clubs – für jeden Geschmack und jeden Musikstil. Alles sehr leger, aber geöffnet bis in den Morgen!
Wo? Ing.-Etzel-Straße
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