InsiderTipps
Grüne Vulkankegel, unberührte Strände und eine vitale afro-amerikanische Kultur. Dazu: jede Menge heiße Rhythmen! Das sonnenverwöhnte Eiland scheint anderen Antilleninseln eine Nasenlänge voraus. Unser Reisebericht wird Sie davon überzeugen.
Hurra! Die Schule fällt aus. Nicht etwa, weil die Vormittagssonne sich dem Zenit nähert und die Gassen auf die ortsüblichen 32 Grad aufheizt. Nein! Im Derek Walcott Park in der pittoresken Insel-Hauptstadt von Saint Lucia, in Castries, drängeln sich Tausende von Menschen: Die temperamentvoll-schöne Sängerin Michele Henderson von der Nachbarinsel Dominica gibt ein öffentliches Konzert und der Eintritt ist frei. So lockt das beschwingte Spektakel auch weniger gut situierte Inselbewohner an.
Grund genug für einen fröhlichen Klassenausflug. Schon die Kleinsten tanzen ausgelassen zu den lautstarken Klängen einer Karibikversion des Prince-Klassikers „Purple Rain“. Die Menschenmenge im Park jubelt begeistert.
Die Karibikinsel Saint Lucia, zwischen Martinique und Saint Vincent gelegen, gilt als Perle der Kleinen Antillen. Sie ist die zweitgrößte der unter Seglern beliebten Windward-Inseln. Das von zahlreichen Flusstälern zerfurchte vulkanische Hügelland ist von artenreicher Vegetation überwuchert. Wilde Orchideen, Farnpalmen und Wasserfälle beleben den dichten Regenwald, der das bergige Inselinnere bedeckt.
„Zeit für ein erfrischendes Bad“, verkündet unser stets lachender Taxifahrer David, als er uns wieder einsammelt. Der smarte Rastamann mit der knallfarbenen Wollmütze und dem goldenen Nasenpiercing hat das richtige Gespür für das, was die Besucher von Saint Lucia erleben wollen.
Er bringt uns ans Cap Estate ganz im Norden der Insel. Einige Edelresorts haben sich dort in stillen Traumbuchten angesiedelt. Der Kontrast zum musikalischen Feuerwerk von eben könnte größer kaum sein. Sanft plätschert die Dünung an amberfarbene Sandstrände. Im Schatten hoher Palmen entspannt man sich beim Nichtstun. Hotels wie das kolonial-mondäne „BodyHoliday Le Sport Resort“ bieten Gästen darüber hinaus die Annehmlichkeiten eines tropischen Spas und verwöhnen Feinschmeckergaumen mit kulinarischer Sonderbehandlung.
Langsam „droht“ die Sonne im Meer zu versinken. Und in seinem tiefsten Innern möchte man einfach nur liegen bleiben und genießen. Doch das Abendprogramm des Saint Lucia Jazz Festival ist zu verlockend. Eine kalte Dusche weckt die Lebensgeister wieder. Los geht’s! Eine halbe Stunde später erreichen wir die Halbinsel Pigeon Island mit einem 30 Meter langen Bühnenaufbau, dessen muschelförmiges Glasdach violett erstrahlt.
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Andreas Petke (nicht überprüft) sagte vor 2 Jahre 3 Wochen:
Ich habe mehrere Kurztrips per Segelboot nach St.Lucia gemacht und des öfteren die "weekend partys" in Gros Islet erlebt, herrlich wenn das ganze Städchen am feiern ist, kann man aber gut mitmachen, wenn man selbst ein paar Rum intus hat !
Viele Grüsse Andreas
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