Die weltberühmte Pilgerstätte im Norden Spaniens hat, neben einer lebendigen Nightlife-Szene, auch für Nobel-Wallfahrer einiges in petto. Unser Reisebericht für die perfekten 48 Std.
1. Tag
8.00 Uhr: Edles Quartier
Aufwachen und Frühstück im Parador "Dos Reis Católicos" - dem ehemaligen königl. Hospital am Kathedralenvorplatz. Er gilt als einer der schönsten Paradores Spaniens. DZ/F ab 220 Euro.
Wo? Plaza do Obradoiro 1, Tel. 0034/ 9 81 58 22 00, Fax 9 81 56 30 94
9.00 Uhr: Der Weg ist das Ziel
Wallfahrer, die Santiago per Rad (mind. 200 km) oder zu Fuß (mind. 100 km) erreichen, erhalten im Pilgerbüro im barocken Dekanatspalais Casa do Deán die Compostela-Urkunde.
Wo? Ecke Rúa do Vilar/Rúa de Xelmírez
10.00 Uhr: Sakrales Highlight
Ziel aller Jakobspilger - die Kathedrale. Im 9. Jh. behauptete man, das Grab des Apostels Jakobus entdeckt zu haben, und schuf daraus einen religiös-sportlichen Dauer-Event: das Pilgern auf dem Jakobsweg. 1075 begann der Bau der Kathedrale - heute, nach mehreren Erweiterungen, eine faszinierende Mischung aus ursprünglicher Romanik, Frühgotik und Barock mit einem 98 m langen Innenraum und einem Museum mit wertvollen Wandteppichen.
Wo? Plaza do Obradoiro
11.00 Uhr: Altstadtbummel
Klöster, Kirchen, Gassen und lauschige Plätze - das gesamte Zentrum Santiagos ist ein romanisches, gotisches, barockes Architekturmuseum und zählt zum Weltkulturerbe der Unesco. Beginn am Pferdebrunnen auf dem einstigen Platz der Silberschmiede.
Wo? Praza das Praterías
13.00 Uhr: Zeit für die Siesta
Café con leche und die Beine hochlegen vor dem Colegio Mayor de Fonseca, einem Renaissancebau von 1532. 2 Café-Restaurants säumen den Platz. Die Tische vor dem Italiener liegen um die Mittagszeit angenehm im Schatten.
Wo? "Café Restaurant Gambrinus", Plaza Fonseca 1,
Tel. 9 81 57 10 20
17.00 Uhr: Shoppingfieber
Einkaufen in Santiago: So genannte galicische Boinas - Baskenmützen - und Hüte verkauft seit 93 Jahren die Sombrería Iglesias, bunte Schuhe Zabba Zapaterías und Mandelgebäck sowie Delikatessen aus der Region Casal Cotón.
Wo? Iglesias: Rúa del Villar 34; Zabba: Calle Calderería 23;
Casal Cotón: Rúa do Franco 44 n
20.00 Uhr: Blaue Stunde
Auf der Treppe über der Plaza de la Quintana die goldenen Strahlen der Abendsonne einfangen und in der Dämmerung die illuminierte Kathedrale von ihrer schönsten Seite bewundern. Die obere Platzhälfte ist die der "vivos", der Lebenden - die untere die der "muertos". Dort war früher ein Friedhof.
Wo? Plaza de la Quintana
21.00 Uhr: Tapas, Wein und Schnaps
Mit mildem Queso de tetilla (geformt wie ein Busen - teta) und frischem Albariño-Weißwein beginnt die Nacht. Oder man studiert in der Viñoteca das Spektrum galicischer (und spanischer) Weine und endet beim Orujo, einem Obstbrand, der auch aus Trauben oder Honig sein kann.
Wo? Viñoteca O Beiro: Rúa do Raíña 3, Tel. 9 81 58 13 70
22.00 Uhr: Bar-Hopping
"La marcha" beginnt, wenn nachts die Studenten durch die Gassen von Lokal zu Lokal ziehen. Dann brodelt die Universitätsstadt. Als Tourist tut man es ihnen gleich, schlürft Wein oder Bier und stärkt sich mit Tapas oder Raciones.
Wo? In der gesamten Altstadt. Start: Rúa do Raíña
ReiseBuchung
Reisewetter aktuell
Das aktuelle Reisewetterfür Ihr Reiseziel
Reisebücher
-

Die Zukunft der Jurte
mehr Infos -

Das Kochbuch des Kannibalen
mehr Infos -

Tee
mehr Infos -

Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde ...
mehr Infos -

Das koloniale Indien
mehr Infos -

Die besten Single-Reisen
mehr Infos


Reisebericht Nordwesten
Kommentar hinzufügen