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Das Sommerglück liegt nur wenige Flugstunden entfernt! Für den kommenden Winter einfach Sonne tanken und Meer erleben, am besten mit Wellness vom Feinsten oder in charmanten Herrenhäusern auf Gran Canaria.
Würde, Ernsthaftigkeit, unendliche Geduld und ein freundlicher Gruß für jeden, der vorbeikommt. So geht der alte Mann mit dem Hut an die Arbeit. Eine Hand sucht Halt für den gebeugten Rücken, in der anderen hält er eine Palmrispe und fegt die Terrasse. Eine mühsame Aufgabe, der Boden ist uneben, Kiesel, Natursteinplatten, Ziegel, Fliesen, immer wieder repariert und ergänzt seit 1895, als das Herrenhaus „Las Longueras“ im Örtchen Agaete auf Gran Canaria gebaut wurde.
Es gibt viel zu fegen, vor allem Blätter und Blüten von den Bäumen, die als natürlicher Sonnenschutz die Terrasse beschirmen. Sicher, man könnte einen neuen Besen kehren lassen, irgendjemand würde die Sache zack, zack! erledigen. Aber was der alte Mann tut, ist richtig und wichtig. Als er sich auf seinem Parcours meinem Stuhl nähert, will ich Platz machen. Empört drückt er mich auf den Sitz zurück, stützt sich auf die Lehne in meinem Rücken und fegt weiter. Reinemachfrauen und Zimmermädchen in den Hotels dieser Welt sind oft eine wandelnde Entschuldigung für ihre eigene Anwesenheit. Manolo, so heißt der alte Mann, verkörpert das genaue Gegenteil. Er war schon da, lange bevor überhaupt irgendeiner der zwölf Gäste geboren wurde. Vor bald 84 Jahren ist Manolo auf dem Gut zur Welt gekommen und aufgewachsen, hier lernte er seine Frau Chana kennen, hier zogen sie ihre vier Kinder groß. Manolo war eine Art Vorarbeiter für den Kaffee- und Bananenanbau auf der Finca und engster Vertrauter des Besitzers.
1895 ließ sich die Familie Manrique de Lara eine Villa errichten. Den Großgrundbesitzern gehörte damals das gesamte Tal von Agaete. Über Generationen lebte die Familie hier, empfing Künstler, Politiker, Menschen mit Macht. Alte Fotos an den Wänden zeugen von dieser Epoche. Später zogen sie nach Madrid und feiern heute nur noch einmal im Jahr eine große Familienzusammenkunft in „Las Longueras“. Eine Weile war das weitere Schicksal des Anwesens unklar, inzwischen dürfen sich ein Dutzend Hotelgäste hier sehr, sehr wohlfühlen.
Der erste Eindruck, nachdem man durch das schmiedeeiserne Portal getreten ist: Duft! Schwerer, üppiger Blütenduft, nichts sonst. Dann erst sieht man zwischen den Bäumen die dunkelroten Fassaden, weiße, gotisch zugespitzte Fensterrahmen, geschnitzte Holzverzierungen an Dächern und Arkadengängen. Knarzende Holzstufen führen in die erste Etage, vom Treppenabsatz grüßen antike chinesische Porzellanfiguren.
Ja, Kinder sind willkommen, davon werden wir noch hören. Daneben steht ein 150 Jahre alter Sekretär, einst das Herzstück des Hauptpostamts der Kanarischen Inseln. Auf den Fächern lesen wir in altertümlicher Schreibweise: Orotaua oder Ycod, aber auch Filadelfia, Hamburgh, Gottemburg. Den Werbemüll, der in einem gewöhnlichen Hausbriefkasten unserer Tage landet, könnte keines dieser Fächer fassen.
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 49 Wochen:
Mach mal nen Punkt, Markus: Was heißt hier alle, ein paar Aufnahmen sind sicher nicht optimal, dafür ist der Content auch kostenlos. Oder wären dir scharfe Profifotos etwas Geld wert?
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Markus Schrote (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 49 Wochen:
Netter Bericht, aber warum sind in letzter Zeit alle eure Fotos so unscharf, müsst ihr sparen? Da erwarte ich von einem Magazin wie abenteuer und reisen doch etwas mehr.
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Britta (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 49 Wochen:
das leuchtet mir ein! Na ja, ich hatte mir unter dem Titel halt was anderes vorgestellt - aber da kann man es sicherlich keinem Recht machen ..
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jessica harazim sagte vor 1 Jahr 49 Wochen:
Nun, wir versuchen eben bei jeder Reportage, die wir neu über Gran Canaria und auch andere Destinationen veröffentlichen, jeweils unterschiedliche Aspekte zu bedienen.
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Britta (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 49 Wochen:
Wie ist das gemeint mit dem aufschlussreich! Ich hätte mich ja geärgert, wenn ich das Heft gekauft hätte. 2 Hotels, die sicherlich sehenswert sind, beschrieben und sonst nichts. Gran Canaria hat doch einiges zu bieten. Zum Beispiel Las Palmas mit seinem wunderbaren Stadtstrand. Echt schade, ich hab mir mehr versprochen von der Titelgeschichte. na ja, da sind die Geschmäcker wohl unterschiedlich.
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JosefSchubert (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 50 Wochen:
Sehr aufschlussreich!
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