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Am 2. Tag muss unser Bush-Blogger sehr, sehr früh aufstehen, den beleidigten Gesichtsausdruck einer Giraffe ertragen und vor einer nervösen Elefantenherde den Rückzug antreten. Reichlich belohnt wird er aber dafür mit einer VIP-Lodge-Nacht – und eigenem Wasserloch. Doch lesen Sie selbst seinen Reisebericht. Die folgenden Tage standen noch Game Walks, Mountainbike-Safari und Reitsafaris auf dem Programm...
Der Tag beginnt früh. Um 4.45 h klingelt der Wecker. Draußen lärmt die Buscheinwohnerschaft. Rein in die Klamotten, im Haupthaus warten Tee, Müsli und Gebäck. Dann steigen wir in den Landcruiser, gespannt, was wir an Tieren sehen werden.
Zur Overtüre präsentiert sich im Halbdunkel und nur wenige 100 m von der Lodge ein rund 18 Jahre alter Elefantenbulle. „Ein Einzelgänger, der vermutlich erst vor kurzem aus der Herde vertrieben wurde“, weiß Guide Johann.
Kurze Zeit später entdecken wir vier prächtige Breitmaulnashörner, auf englisch White Rhinos. Doch es ist nicht die Farbe, die sie von Black Rhinos unterscheidet, sondern Maulform und Statur. Breitmaulnashörner sind Grasfresser, haben ein große Klappe und stehen in der Regel mit gesenktem Haupt im Buschland herum. Die Kollegen von der Spitzmaulfront hingegen halten sich eher an das Blattwerk von Sträuchern und Bäumen – und tragen die Nase weiter oben.
Um die Tiere vor Wilderern zu schützen, werden ihnen GPS-Sender ins Horn eingebaut. So wäre im Fall des Falles das Horn jederzeit zur orten. Das wirkt, so Johann. Im übrigen sollten die lendenschwachen Asiaten, die meinen, ihrer Potenz mit Nashornpulver auf die Sprünge helfen zu müssen, einfach an den Fingernägeln kauen. Die Substanz sei dieselbe – Keratin.
Lesen Sie, was an Tag 1 passiert ist
Immer wieder lustig ist der latent beleidigte Gesichtsausdruck der Giraffen, die mit vorgeschobener Oberlippe durch das hohe Gras staksen und dorniges Geäst knappern wie unsereins getrocknete Bananen. Dann haben wir richtig Glück und bekommen gleich zwei Weißbürzel-Singhabichte vor das Fernglas, eine recht seltene Art. Eine wahre Rarität, die stärker bedroht ist als Leopard und Nashorn, sind die Wildhunde. Athletische Tiere mit einem überproportional großen Kopf und wahrem Heißhunger.
„Wenn ein Rudel Wildhunde ein Impala erlegt, sind nach wenigen Minuten nur noch die Knochen übrig,“ erzählt Johann, während wir fasziniert dem 14-köpfigen Rudel vor uns zusehen, das im Schatten großer Büsche döst. Dabei ist von Entspannung wenig zu sehen.
Ständig schweift der Blick durchs Gras – und die großen Lauscher scannen wie Radarschirme die Gegend nach Gefahr verheißenden Geräuschen ab. Wildhunde beschleunigen bei der Jagd bis auf 55 km/h und setzen dabei auf die Windschattentechnik. Abwechselnd wird die Beute gehetzt, bis sie erschöpft zusammenbricht. Der Rest ist eine recht wüste und blutige Angelegenheit ...
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gabriele_wieser sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Lieber Kollege,
wir sitzen hier bei minus 13 Grad und frieren...... also genieße die Tage. Wie Du weist, beineide ich dich sooo sehr darum. Also noch viel Spaß und wir freuen uns schon auf Morgen.
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Lauluk sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Da kommt doch der pure Neid auf. Wieder eine super Reportage und tolle Bilder. Freu mich schon auf Morgen.
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Elli sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Was einen latent beleidigten Gesichtsausdruck angeht: du solltest meinen gerade sehen!
Ich beneide dich schon um diesen schönen Trip und dein Glück, die vielen Viecher schon vor der Linse gehabt zu haben.
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Sabrina sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Hallo Peter, wie gut, so regelmäßig auf Eurer Website zu sein, sonst hätte ich Deinen fantastischen Live-Bericht doch glatt verpasst. Würde mich auch über mehr von den tollen Fotos freuen. Wieviele Mitreisende begleiten Dich eigentlich auf die Pirsch? Bin morgen jedenfalls wieder bei dieser Traumreise dabei und bin schon gespannt auf Deine tierischen Erlebnisse. Viele Grüße Sabrina
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ABU HEL sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Klasse Berichte und tolle Fotos. Da melden sich meine Afrika-Reiseviren wieder ganz heftig.
Freue mich auf die nächsten Berichte.
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spiko sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
ich bin ja ein grosser fan eurer live-reportagen und die ist auch wieder ganz grosse klasse.
ein satz noch zu der zebramanguste: das sind raubtiere (!). also sei froh, die nacht woanders verbracht zu haben.
und für holly: zu mangusten gehören auch erdmännchen.
bis morgen!
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Holly sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Schöne Bilder, interessante Erlebnisse und eine beneidenswerte Reise ... Da kann unsereiner nur davon träumen ...
Aber wieso heißt es denn "wütende Zebramanguste". Ich weiß zwar nicht, was eine Manguste ist – aber die ist ja sooooo süüüüüß!!!!!
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jessica harazim sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Darauf bin ich auch gespannt, Kollege Pfänder! Hoffen wir mal, dass der Hunger des Geparden nach dem Impala gestillt ist, und er nicht noch Lust hat auf ein kleines Häppchen Reiseredakteur oder Fotograf… Also - schön vorsichtig sein!
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reisefreak58 sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
Toll, ich freue mich schon auf morgen!
Wolfgang
Reisebuchschreiber
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anuschka_dresel sagte vor 2 Jahre 50 Wochen:
lieber kollege,
wie du weisst bin ich kein frühaufsteher, aber um diese eindrucksvollen begegnungen mit südafrikas wilden tieren zu erleben, würde auch ich um 4.45 uhr aufstehen und früher.
ich beneide dich.
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