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Unser Bush-Blogger steigt heute für die erste Reitsafari in den Sattel, und das, obwohl er ein absolutes Greenhorn in Sachen Pferd ist! Doch selbst ein bockender Gaul kann ihn nicht stoppen. Hoch zu Ross entdeckt er eine Gruppe Giraffen und kommt drei stattlichen Rinos so nah, wie er es niemals für möglich gehalten hätte: bis auf fünf Meter! Mehr verrät dieser Bericht!
Da draußen sind wilde Tiere! Und jetzt muss ich auch noch reiten. Nicht in der Koppel an der Leine, sondern alleine auf mich gestellt im Busch. Ich saß in meinem ganzen Leben nur einmal auf einem Pferd – in Texas, eine Stunde auf einem Quarterback Horse.
Die kann man mit verschränkten Armen reiten, es ist eine Art Maschine, die einen durch Schnauben und Pupsen glauben machen will, man sitze auf einem Reittier. Nach der Kurzeinführung zum Thema Vorwärts, Rückwärts, Stopp und Weiter reiten wir also los. Ich schwitze, und das liegt nicht nur an den viel zu großen alten Chaps von Ant, in die sie mich eingeschnürt haben, und am engen, heißen Reithelm! Ant vorneweg, dann Thomas, dahinter ich und als Lumpensammler am Schluss Carol. Sie ist meine Sattelsouffleuse, die unerschütterlich versucht, mir immer wieder die richtigen Befehle einzutrichtern. Ehrlich gesagt macht mich meine Begriffsstutzigkeit etwas wütend. Wenn uns da draußen irgendein Vieh ins Visier nimmt und wir schnell einen Haken schlagen oder den Rückzugantreten müssen, will ich nicht derjenige sein, der sein Pferd genau in die falsche Richtung treibt. Man will ja nicht Anlass für einen Grabstein unter der alten Akazie am Wegkreuz sein: „Here lies an german idiot that couldn’t ride his horse, smashed by a Rhino“.
Lesen Sie, was an Tag 3 passiert ist
So richtig massiv wird die Unsicherheit, als mein Gaul mitten im Tümpel stehen bleibt, sich keinen Meter bewegt, obwohl ich im weisungsgemäß ordentlich in die Flanken kicke. Er reißt den Kopf von oben nach unten, schlackert mit den Ohren – und macht überhaupt gar nichts von dem, was ich will, dass er tut. So kompliziert ist die Beschreibung eines simplen, aber im Ernstfall unangenehmen Problems. Mein Pferd tut nicht was es soll. Und nun geht es immer weiter in den Busch.
Das mit den Kurven hab ich na einer halben Stunde raus, das bedeutet, dass mir nicht mehr jeder Ast ins Gesicht knallt, weil der Gaul die Kurve so eng nimmt wie es ihm passt. Geschenkt, dass das Tier auch einfach mal so in den Galopp ausbricht – wie um Himmels Willen muss ich mich bewegen, damit die Kreatur keinen Wirbelsäulenschaden davonträgt? Alles kein Problem, im Grunde.... Aber wenn ich ihm bedeute: Flucht nach vorn, dann sollte dies schon klappen.
Logischerweise schnellt der Puls nach oben, als wir einige Kilometer, nachdem wir uns bereits einer Gruppe von Giraffen bis auf sieben, acht Meter genähert hatten, auf drei Nashörner stoßen. Was nun passiert, ist der absolute Adrenalinkick – und eine echte Once in a Lifetime Experience. Wir reiten immer näher an die Rhinos heran, die uns nicht aus den Augen lassen. Ungerührt und laut schmatzend fressen sie Gras und kommen uns immer weiter entgegen. Zwei dieser Viecher haben je gut 2 Tonnen Gewicht, Knochen, Muskeln, Urgewalt und gewaltige Hörner.
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Oliver Mullau (nicht überprüft) sagte vor 1 Jahr 11 Wochen:
Tolle Idee, so ein Bericht in life. Wann kommt der nächste, aus welchem Land?
Und - wie ist das mit Malaria in Südafrika? Muss ich da was schlucken, wenn ich in den Tier-Parks bin?
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jessica harazim sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Die Kollegen sind IMMER aktiv!!!
Naja, fast immer…… ;-)
Darauf einen Gin Tonic!
Ach ja, und gute Rückreise…
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Hallo aus dem Bush!
Also, Jaguar ist natuerlich ein Bloedsinn, da hatte ich wohl einen Gin Tonic zu viel intus oder schon die naechste Reise im Kopf. Die Bueffel haben wir im Unterholz getroffen, quais auf Krabbelpirsch. Davon lest Ihr mehr am Montag, wenn die Kollegen wieder aktiv sind.
@wolfgang: ja, das licht ist unglaublich und noch viel toller als auf den fotos
@ die mtb tour war richtig schweisstreibend. gastgeber ant, der 20 jahre rugby gespielt hat, hat uns die berge hionaufgejagt.
@ abu: du weisst, wenn einen mal das khaki fever gepackt hat. kommt man nicht mehr los.
@anusch: ab heute bleiben wir brav....
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Sabrina sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Wow, eine aufregende Tour, die ihr da macht. Deiner Familie muss doch schon der Angstschweiss auf der Stirn stehen, schließlich ist das kein Streichelzoo. Also, immer schön Abstand halten. Übrigens, tolle Aufnahmen auch von dem Kleingetier. Die werden aber nicht verspeist, gell!! Kompliment, der Live-Bericht macht echt Spaß.
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Karin sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Hi Peter, trotz der nicht ungefährlich anmutenden Fotos zwingt mir Deine Schilderung der Reitsafari ein Schmunzeln ab. Eine wahre Herausforderung für Dich, gell?. Aber dennoch machst Du eine wirklich respektable Figur auf dem Pferdchen, ähh Vollbluthengst. Um die Wirbelsäule des Tieres mache ich mir da weniger Sorgen, mehr um Deine Bandscheibe. Und meiner Kollegin Anusch muss ich zustimmen: Der Luxus hat ab Dienstag wieder ein Ende. Statt Gin Tonic zum Sundowner gibt's wieder Pfefferminztee bei Schneegestöber, klaro??;-))
(Nein, da klingt kein Neid durch). Viel Spaß noch.
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ABU HEL sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Super! Superflieger! Superreiter! Supertierbeobachter! Superlodge! Supersonnenuntergänge! Superrhinos! Superkudus! Wahnsinn! Tut mir leid, aber ich bin superneidisch, freue mich aber für Dich.
Ich bin gespannt auf den nächsten Super-Bericht!
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anuschka_dresel sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
jetzt reichts! gestern flugzeug fliegen, heute pferde reiten, dabei fast von rhinos angegriffen werden. bei allem verständis fürs abenteuer - schluss jetzt!
das können wir ja gar nicht verantworten, wenn du im dienste der redaktion..., wie war das mit "here lies an german idiot that couldn’t ride his horse, smashed by a Rhino“, oh gott, nicht auszudenken.
die letzten tage verbringst du bitte brav im jeep und auf schönen lodge-terrassen. so dass wir dich nächste woche gesund in der redaktion willkommen heissen können. und vergiss nicht: dein büro hat NICHTS mit dem reporter-zimmer im ant's nest zu tun.
also: enjoy it.
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reisefreak58 sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
... nicht schlecht, so eine Recherchereise. Und tolle Bilder, die mir irgendwie strahlend vorkommen. Muß wohl das Licht in Afrika sein. Hatte ich ganz vergessen. Obwohl ich es 6 Jahre genießen konnte. Deutschland trübt ein. Definitiv!
ReiseSchreiberling
Wolfgang
BruggerVerlag.de
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ginger sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
respekt, respekt! vom reiten keine ahnung und dann eine begegnung zu pferd mit wilden rhinos, puh. das scheint ja überhaupt eine ganz besondere safari zu sein. normalerweise ist man ja zu fuss oder im jeep unterwegs und nicht auf bike und horse.
viel spass beim mountainbike-trip und ich wünsche dir büffel zu entdecken. beim jaguar wirst du aber pech haben, den gibts ca. 10.000 km weiter westlich - im amazonasgebiet in südamerika.
good luck!
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Rollo sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Echt beneidenswert – Nashörner aus der Nähe erleben! Gespannt bin ich schon auf die Mountainbiketour. Viel Glück!
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