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Unsere Live-Reporter macht sich auf Büffelpirsch. Auf der Suche nach der im dichten Busch versteckten Herde ist er zuerst auf einer Enduro unterwegs – und robbt anschließend auf allen Vieren durch den dornigen Busch. Der Lohn? Der Duft von Bullshit in der Nase und ein kurzer Blick auf den fliehenden mächtigen Bullen. Buffalo Fever total!
Die starken Regenfälle vor zwei Wochen haben die Ebene von Ant’s Hill in Sumpfland verwandelt. Viele Wege stehen unter Wasser und der Boden ist so weich, dass Pferde darin versinken. Sogar der Rhinobulle, den wir kurze Zeit später in Begleitung eines Weibchens und eines einjährigen Kalbs sehen sollen, gerät beim Davonrennen ins Taumeln und stolpert, legt sich schwer auf die Seite. Und trabt dann sichtbar verdutzt davon.
Heute heißt es „Get in the Buffalos“. Um dorthin zu kommen, wo Ryan und Ant die Herde vermuten, müssen wir auf Enduromaschinen umsteigen. Und damit beginnt ein Abenteuer als Sozius. Ant fährt wie der – sorry –Teufel. Durch Weichsandfelder, über felsübersäte Steilhänge und durch knietiefes Wasser. Oft bleiben wir stecken – die brutto 215 Kilo Lebendgewicht sorgen dafür, dass sich das Hinterrad tief in den Schlamm frisst.
Schnell sehen wir aus wie Warzenschweine nach dem Schlammbad. Dann beginnt eine detektivische Suche nach den Büffeln. Spuren werden gelesen, ist sie noch frisch, die Erde feucht? Wo führen sie hin? In alle Richtungen. In der offenen Ebene haben sie einige Schleifen gedreht – und sind dann im dicken Dornendickicht verschwunden. Hüfthohes Gras, dichtes Gestrüpp mit langen, spitzen Dornen.
Ein tiefes Brummen verrät uns die Richtung, die wir zu gehen haben. Sagte ich gehen: Der Mensch macht seltsame Sachen, um einem 800 Kilo schweren Büffelbullen auf die Pelle zu rücken. Deshalb krabble ich also hinter einem 125-Kilo-Kerl durchs Unterholz. Die Schuhe triefnass, Schweiß in den Augen und fiese Dornen im Gesäß. Plötzlich wird der Busch lichter, plattgewalztes Gras und große Haufen „Bullshit“ zeigen, dass wir eine Ruhestätte der Büffel gefunden haben.
Lesen Sie, was an Tag 4 passiert ist
Dann bedeutet uns Ant, stehen zu bleiben. Zehn Meter vor uns, hinter einem Busch, liegt eine Büffelkuh. Wir sehen nur ein großes dunkles Etwas hinter dichten Dornakazienästen. Dann vibriert der Boden. Der Wind hat gedreht und die Büffel haben uns gewittert, zusätzlich alarmiert durch den lauten Schrei des „Get away Bird“. Wir setzen nach, hören und riechen mehr von den Büffeln als wir sehen.
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Oli Bauer sagte vor 1 Jahr 21 Wochen:
Blöde Idee - Büffel machen aus Menschen, die ihnen auf den Pelz rücken, Brei. Leichtsinn pur!
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Ralf Marx sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Ja, schöne Reportage,Herr Pfänder. Schade nur, dass die Econom Class von SAA so unbequem bestuhlt ist. Man kann die Sitze kaum nach hinten klappen und wegen dem steilen Sitzwinkel schläft man nicht gut, durchsitzt also 11 Stunden sehr unbequem die Nacht!
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ginger sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
eine super idee mit der live reportage.
ich dachte immer eine safari auf diesem neveau ist unbezahlbar, aber € 250.-- pro tag alles inklusive ist für so ein einmaliges erlebnis akzeptabel.
durch deine anschauliche reportage war man ja schon fast live dabei.
wann gibts die nächste live-berichterstattung und aus welchem land?
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anuschka_dresel sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
den ritt auf dem heissen ofen nennst du "brav"?! gut, dich bald im sicheren flugzeug zu wehnen. damit du auch wirklich fliegst und deine idee deine redaktions-tätigkeit aus dem busch auszuüben aus dem kopf schlägst, gestalten wir gerade dein büro um. die kreativen malen den südafrikanischen busch auf deine weissen wände, die handwerker bauen gerade ant's honeymoon suite nach und der rest streitet darüber, wer das jaguar kostüm tragen darf...
eins noch, liebe user,
eine fortsetzung gibt es noch: die im heft. es wird natürlich im print eine spannende reportage geben mit bildern von fotograf thomas linkel, der durch dich, peter starke konkurenz bekommen hat.
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jessica harazim sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Das Warten hat sich in jedem Fall gelohnt! Fand ich zumindest ;-)
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peter_pfaender sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
@rollo: "unsere" herde hatte rund 17 tiere und die greifen gern mal menschen an, die ihnen oder dem nachwuchs zu nah kommen. büffel töten mehr menschen im jahr als alle raubtiere zusammen.
@elli: war mir ein vergnügen...
UND DANK AN ALLE FÜR DIE REGE ANTEILNAHME, FÜR DIE KOMMENTARE UND FRAGEN UND DIE GEDULD MIT DEM LAHMEN FEEDBACK AUS DEM BUSCH...
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Sabrina sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Nach der Live-Reportage ist vor der Live-Reportage, stimmt's??? Das würde mich freuen. Danke für die schönen Bilder und Berichte. Viele Grüße
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nik sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Das Madikwe Game Reserve wurde mir wegen seines Reichtum an Wildtieren schon als Safari-Geheimtipp der Extraklasse empfohlen. Dein Bericht unterstreicht das auf jeden Fall. Schöner Beitrag, schöne Fotos - toll!
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Lauluk sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Ist es wirklich schon vorbei...... Das ist ja echt schade. Vielen Dank für die tollen Geschichten und super Fotos. So konnte man zumindest ein bisschen an der Safari teilhaben.
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Rollo sagte vor 1 Jahr 22 Wochen:
Sehr anschaulich und spannend, die Repoartage aus dem Busch!
Noch eine Frage: Wie groß ist denn so eine Büffelherde, und greifen die auch Menschen an?
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