
Autor:
Ibn Kitaba
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Kulturelle Vielfalt als Erbe von Jahrtausenden menschlicher Geschichte: Syrien, von den Arabern ash-Sham genannt, ist Teil jener Region, in der die ersten menschlichen Hochkulturen entstanden. Das Resultat ist ein ungemein vielseitiger Schmelztiegel aus Orient und Okzident, Kalifenreich und Antike, aus Islam und Christentum.
Syrien ist ein junger Staat und ein Teil jenes alten Kulturraums, in dem die ersten menschlichen Hochkulturen entstanden und wieder untergingen. Die Geschichte Syriens ist bewegt und vom mannigfaltigen Aufstieg und Niedergang menschlicher Macht und Kultur geprägt. Ihre Vielschichtigkeit kann hier nur angerissen werden, auf ihre Spuren stößt man jedoch überall.
In Mesopotamien zeugen die Reste eines 5000 Jahre alten Tempels von der einstigen Pracht des Stadtstaats Mari. Nicht weniger alt sind die Palastruinen und die Stadtmauern von Ebla in Nordsyrien. In der Königsstadt Ugarit, an der Mittelmeerküste, ritzte man vor mehr als drei Jahrtausenden das erste Alphabet der Menschheit auf eine winzige Tontafel. So entstand mit der assyrischen Keilschrift die »Urahnin« unseres Alphabets.
Seleukiden (Nachfolger Alexanders des Großen), Griechen und Römer hinterließen Theater, Tempel, Säulenstraßen und Gräber. Frühchristliche Sakralbauten und Villen aus der byzantinischen Epoche machen Teile Nordsyriens zu einem Freiluftmuseum der Antike. Die Kreuzritter errichteten im 12. und 13. Jh. gewaltige Festungsbauten. Freunde der islamischen Baukunst wiederum finden unzählige Moscheen, Koranschulen und alte Bäder, die noch in Betrieb sind, weiter Karawansereien, Hospitäler, alte Bürgerhäuser und prachtvolle Paläste.
Das 185 000 Quadratkilometer große Syrien mit seinen über 20 Millionen Einwohnern ist ein Land religiöser und ethnischer Vielfalt. Und diese Vielfalt nährte von jeher die Toleranz. Armenier, Aramäer, Kurden und Nachkommen von Tscherkessen und Turkmenen sind in der Arabischen Republik Syrien beheimatet.
Die Aramäer siedelten schon im zweiten Jahrtausend vor Christus in Syrien. In Ma’lula und zwei benachbarten Dörfern leben heute noch Aramäer, die einen archaischen Dialekt des Westaramäischen sprechen, das sich von Syrien aus über den Vorderen Orient ausgebreitet hatte. Einer dieser westaramäischen Dialekte wurde auch zur Zeit Jesu Christi gesprochen.
Heute gibt es in Syrien so viele christliche Konfessionen wie Apostel. Bei den Muslimen, etwa 85 Prozent der Bevölkerung, gibt es eine größere Zahl von Glaubensrichtungen. Eine kleine Minderheit bilden Sekten wie Nestorianer, Yeziden und Drusen.
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Simone Bauer sagte vor 1 Jahr 31 Wochen:
Na Mahlzeit! Ich habe mir das Buch gekauft und bin schon eifrig am Nachkochen. Ein schönes Werk, das mich überzeigt hat, demnächst mal nach Damaskus zu fliegen.
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nurmalso sagte vor 2 Jahre 18 Wochen:
ja, find ich auch. sonst haut man ja gern auf die ganze bevölkerung ein. wobei, das mit dem gebombten reaktor, das find ich auch nicht komisch. fakt ist: das land hat eine scheißregierung!
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alter sagte vor 2 Jahre 24 Wochen:
Schön, das in Zeiten wie diesen mal jemand etwas über Syrien schreibt, ohne gleich tagespolitisch zu werden. Diese Annäherung hat mir gefallen!
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