Sansibar – Trauminsel vor Ostafrika

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Wunderbar!

Die Strände Sansibars sind zauberhaft. Das Herz der Insel aber schlägt in Stone Town. Wer in dessen verschlungene und enge Gassen eintaucht, der betritt „Arabafrika“. Gefangen vom magischen Rhythmus aus Orient und Afrika. Folgen Sie unserem Reisebericht.

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Weiße Strände, Korallenriffe, Palmen, die Segel der Dhaus auf dem Wasser des Indischen Ozeans. Ein Farbenspiel aus Blau, Grün und Türkis, in das man einzutauchen scheint, bis die Maschine hart auf der pockennarbigen Landepiste aufsetzt. Die touristische Körbchengröße der Insel mit dem verheißungsvollen Namen Sansibar vor der Küste Tansanias ist damit schon beim Anflug geklärt.

Aus dieser Perspektive übersieht man aber einiges. Eigentlich fast alles. Den Mann, der auf der Straße frisch gepressten Zuckerrohrsaft mit Limone und Ingwer verkauft (schmeckt unglaublich süß und unglaublich erfrischend). Die halb verschleierten Frauen, die lachend und schwatzend auf steinernen Bänken vor den Häusern sitzen. Die alten Männer, die Bao spielen. Neugierige Kinder. Das Raunen der Betenden in den Moscheen.

Stone Town ist in grauen Stein gemauerte Geschichte – und selbstredend Unesco-Weltkulturerbe. Ein Museum ist die Altstadt der quirligen Inselmetropole aber beileibe nicht. Ganz im Gegenteil: Man verliert schnell die Orientierung im verschlungenen Geflecht der Gassen, die oft so schmal sind, dass man mit ausgestreckten Armen die gegenüberliegenden Häuserwände berühren kann. Ein Fahrrad passt trotzdem immer noch durch.

Mopeds bahnen sich hupend ihren Weg zwischen den Menschen und den Auslagen der Geschäfte hindurch. „Jambo, my friend!“, preisen die Händler ihre Waren an. Oft sind es die immer gleichen Bilder, Tücher und schlanken, aus dunklem Holz geschnitzten Massai-Krieger.

Kein Vergleich ist das zu den Türen der Stadtpaläste. Diese mit kunstvollen Schnitzereien verzierten und oft jahrhundertealten Türen waren die Visitenkarte des Hausbesitzers. Sie zeigten, wie reich einer war, womit er reich geworden war, und auch, woher er stammte.

Rashid Mohammed, der uns an diesem Morgen durch die Stadt führt, zeigt auf eine geschnitzte Kette, die filigran eine Tür umrahmt. „Der Besitzer des Hauses war ein Sklavenhändler“, sagt Rashid. Indische Händler ließen die Portale ihrer Häuser mit mächtigen Spitzen zum Schutz vor Elefanten – „die es auf Sansibar nie gab“, so Rashid – versehen und mit hinduistischen Gottheiten verzieren.

Und weiter geht es, immer tiefer hinein in die fremde, faszinierende und enge Welt von Stone Towns Gassen. Rashid zeigt auf einen prächtigen Balkon über uns. „Daran erkennt man indische Häuser“, sagt er. Die arabischen Händler bevorzugten stattdessen prunkvolle Dachterrassen. „Araber sind sehr eifersüchtig. Sie wollen nicht, dass man ihre Frauen von der Straße aus sieht“, grinst er.

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Diesen Artikel lesen in Ausgabe 7-8 2010
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Hallo Nobbi,
der Beitrag von D-Rolf liegt fast drei Jahre zurück. Wenn Sie dagegen etwas zu sagen haben, können Sie das gerne tun, aber nicht in dieser Art und Weise.
Beleidigungen tolerieren wir hier nicht, weshalb ich Ihren Kommentar leider löschen muss.
Freundliche Grüße
Ute Köhler


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@ D-ROLF: Du verzapfst hier großen Mist! der Bericht ist doch keine PR, nur weil er nicht die Probleme schildert, die ein reiseunerprobter OSSI (danke für den link) auf der Insel hatte.Es kann ja nicht jeder mit dem Trabbi herumkurven, nicht wahr!


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Das beste an Sansibar ist der klingende Name. Die "Traumstrände" sind von Stonetown nur schwer (o. teuer) erreichbar. es gibt auf der Insel einige teure "Ausländer -Ghettos", viel "Abzocke" beginnend bei der "Einreise". Ansonsten muss man ein geübter Globetrotter sein um klar zu kommen - Tansania bietet weit schönere Flecken...
Der Bericht ist beste PR!
ff
D-ROLF.com


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