Die beiden größeren Eilande vor der kambodschanischen Küste bieten tropische Urlaubsträume für jeden Geschmack – von der einfachen Bambushütte bis zum 5-Sterne-Luxusresort. Ein Reisebericht aus dem Golf von Thailand.
Wie viel Tourismus verträgt eine Insel? Diese Frage beschäftigt derzeit die Menschen auf Ko Chang, dem touristischen Shootingstar im thailändisch-kambodschanischen Grenzgebiet. Ko Chang ist ein Eiland, das zu mehr als 70 Prozent von tropischem Regenwald überzogen ist und in weiten Teilen unter Naturschutz steht. Und dennoch all das längst hat, was die Menschen auf Ko Mak und Ko Kood zum Teil erwarten, vor allem aber fürchten: Girliebars und Diskotheken; Touristendörfer, in denen sich ein Souvenirgeschäft an das andere reiht; Luxushotels mit faszinierenden Poollandschaften; Maßschneidereien und hell erleuchtete Optikerläden. Nirgends wird das deutlicher als am White Sand Beach. Der Strand an der Westküste von Ko Chang war vor zehn Jahren noch ein Traumziel für Backpacker.
Heute ist vom berühmten weißen Sand von der Straße aus bereits nichts mehr zu sehen. Stattdessen: Hotels und Restaurants, Bars, Cafés, Geschäfte. Doch dringt man zum Strand vor, ist dieser noch immer faszinierend schön, vor allem an seinem nördlichen Ende. Schneeweiß und zum Teil mit schroffen Felsen durchsetzt. Und abends, wenn vor der „Sabaybar“ die Feuerschlucker auftreten, gibt es wohl kaum einen Besucher, der sich nicht wohlfühlt. An kleinen Tischen, die im Sand aufgestellt sind, werden Fischcurrys, Garnelen oder gebratene Snapper mit Knoblauch serviert. Das mit dem Wohlfühlen gilt aber nur für Besucher, die nicht explizit auf Ruhe bedacht sind, kein Problem damit haben, wenn um sie herum einiges an Action geboten ist. Und zu schätzen wissen, dass in den Restaurants neben thailändisch auch indisch, italienisch, französisch und libanesisch gekocht wird.
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Inseltipp: Ko Mak und Ko Kham
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