
Autor:
Thomas Trittmann
InsiderTipps
Wir verraten Ihnen was. Wir haben das Paradies gefunden! Es liegt im Süden Thailands und keiner kennt es. Selbst das Tourismusbüro musste passen. Wir führen Sie nach Ko Bu Bu – aber nur, wenn Sie’s nicht weitererzählen.
Ein Geheimtipp? Unfug. Wer soll denn das glauben, Geheimtipp? Skeptisch schauen sich die ausländischen Besucher in dem halb offenen Pick-up an, der über die schmalen Straßen von Ko Lanta holpert.
Die kleine Truppe will den touristenvollen Stränden, die sich im Westen der Insel zahlreich an die Andamanische See schmiegen, den Rücken kehren und Kurs nehmen auf Lanta Old Town an der Ostküste von Ko Lanta Yai. Nur ein Zwischenziel auf der Suche nach dem, was es eigentlich gar nicht geben kann: nach einem echten Insel-Geheimtipp. Im Süden Thailands.
Von dem verschlafenen Kaff dort – so hat man versichert – sei ein kleines, weiß-grünes Paradies im Meer zu erreichen, eines für Menschen, die ohne Internet und Fernseher, ohne Klimaanlage und importiertes Bier, ohne rollende Ananasbuden und ohne fliegende Händler samt all den Sonnenbrillen und dem sonstigen Tand sein wollen. Kann das wahr sein?
Der Pick-up spuckt uns am Anleger aus. Ein paar Longtail-Boote dümpeln im Wasser. Nichts deutet hin auf baldiges Leinen los, auf Aufbruch ins Paradies.
Ko Bu Bu beziehungsweise Ko Boo Boo heißt der Geheimtipp, das kleine Eiland, über das weder Thailändisches Tourismusbüro noch Reiseführer oder Internet Genaues zu berichten wissen. Das Fleckchen ist da, das steht fest, dort draußen, zwischen Ko Lanta und dem Festland, tsunamigeschützte Lage, nur eine Longtail-Überfahrt für acht Euro entfernt.
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